Abhilfe bei Chemotherapiefolgen

Akupunktur hilft bei Nervenschmerzen

Akupunktur hilft bei Nervenschmerzen nach einer Chemotherapie: In einer Studie am Uniklinkum Hamburg-Eppendorf profitierten fünf von sechs Krebspatienten deutlich von der alternativen Schmerztherapie.

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Die meisten Menschen bemerken den Stich der Akupunkturnadeln nicht - aber die Wirkung.
(c) Getty Images

Krebspatienten, die an einer schmerzhaften Schädigung der Nerven durch Chemotherapie leiden - der sogenannten chemotherapieinduzierten Neuropathie (CIPN) - profitieren von einer Schmerztherapie mit Akupunktur. In einer Studie mit elf CIPN-Patienten wurden sechs von ihnen über drei Monate in zehn Sitzungen über je zwanzig Minuten mit jeweils 20 Akupunkturnadeln behandelt. Die fünf Kontrollpersonen erhielten keine Akupunktur. Ergebnis: In der Akupunkturgruppe erhöhte sich die Nervenleitgeschwindigkeit bei fünf der sechs Patienten. Diese berichteten auch von gelinderten Schmerzen. In der ohne zusätzliche Akupunktur behandelten Kontrollgruppe reduzierten sich die Schmerzen nur bei zwei Patienten; die Leitgeschwindigkeit erhöhte sich nur bei einem.

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Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 07. März 2012
Durch: Anna Stretz
Quellen: CME 1/12, S.4: „Krebsschmerz: Hier sticht Akupunktur“; Schroeder S. et al.: Acupuncture for chemotherapy-induced peripheral neuropathy (CIPN): a pilot study using neurography, Acupunct Med doi:10.1136/acupmed-2011-010034

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