Forsa-Umfrage über Schmerzbehandlung

Deutsche gehen verantwortungsbewusst mit Schmerzmitteln um

"Ein Indianer kennt keinen Schmerz" – diese Redensart begleitet viele Menschen von Kindesbeinen an. Schon früh wird damit suggeriert: Schmerzen zu zeigen, zeuge von Schwäche. Wie ernst der Spruch noch immer von vielen Verbrauchern genommen wird, zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von Bayer Vital. Dabei wird klar, dass Jung und Alt unterschiedlich mit Schmerzen und ihrer Linderung umgehen.

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Wer schmerzfrei ist, hat gut lachen. Eine Forsa-Umfrage zeigt nun, wie unterschiedlich die Altersgruppen mit Schmerzen und deren Behandlung umgehen.
Bayer Vital GmbH (Aspirin®) / Getty Images

Schmerz kennt keine Altersgrenzen: Nicht nur ältere, sondern auch junge Menschen haben immer wieder mit ihm zu kämpfen. Statt jedoch vorschnell zu Medikamenten zu greifen, handeln viele Deutsche im Umgang mit schmerzstillenden Präparaten verantwortungsvoll, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage von Bayer Vital zeigt. Lediglich etwa ein Viertel der älteren (über 45 Jahre) sowie gut ein Fünftel der jüngeren Verbraucher nehmen bei Beschwerden sofort ein Arzneipräparat ein. Fast die Hälfte aller Befragten (40 Prozent) wartet dagegen erst einmal ab, ob sich die Schmerzen verschlimmern. Häufig veranlasst ein Irrtum sie dazu: Jeder fünfte Teilnehmer der Umfrage nimmt fälschlicherweise an, dass sich der Körper durch das Aushalten von Schmerz abhärten ließe. Bei den unter 30-Jährigen war mit 45 Prozent beinahe die Hälfte aller Befragten dieser Meinung.1

Schmerzen auszuhalten, härtet nicht ab – im Gegenteil

Es droht aber gerade der gegenteilige Effekt, wenn man die Behandlung von Beschwerden zu lange vor sich herschiebt. Der Körper legt ein Schmerzgedächtnis an: Nervenzellen speichern akute Schmerzerfahrungen. Selbst bei leichten Reizungen können diese Informationen sofort wieder abgerufen werden und werden dann als starke Impulse ans Gehirn gesendet – der Schmerz wird chronisch.

Hinzu kommt, dass sich unangenehme Empfindungen bereits nach kurzer Zeit auf das Wohlbefinden auswirken. Eine Studie wies unlängst etwa den Zusammenhang zwischen Ängsten oder Niedergeschlagenheit und der Schmerzwahrnehmung nach.2

Binsenweisheit mit Folgen

Im deutschsprachigen Raum gibt es eine Redensart, die vielen Jungen und Mädchen bereits im Kindesalter eingebläut wurde: "Ein Indianer kennt keinen Schmerz." Was Eltern, Großeltern oder Erzieher im Kindergarten womöglich nur gut meinten, erzeugte in der Gesellschaft über Jahre hinweg das Bild, Schmerzfreiheit sei eine Frage der mentalen Stärke.

Aus medizinischer Sicht aber ist diese Herangehensweise beunruhigend. Denn Schmerz ist das wichtigste Alarmsignal, das uns der Körper sendet. Ihn zu ignorieren, kann ernsthafte Folgen für die Gesundheit haben.

Abwarten oder sofort reagieren? So behandeln wir unsere Schmerzen

Schmerzen sind meist nicht plötzlich da, sondern kündigen sich an: Kopfschmerz etwa macht sich früh durch dumpfes Drücken bemerkbar. Wann sollte man handeln? Die Antwort fällt laut Forsa-Umfrage1 je nach Alter unterschiedlich aus. Doch egal ob jung oder alt: Verbraucher gehen insgesamt alles andere als leichtfertig mit Schmerzmitteln um.

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Die meisten Verbraucher nehmen Schmerzmittel nicht leichtfertig ein.
Bayer Vital GmbH (Aspirin®)

Die Ergebnisse zeigen, dass sich durch alle Altersgruppen ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein zieht. Nur elf Prozent der Befragten nimmt sofort ein Präparat ein, wenn sie unter Schmerzen leiden. Fast die Hälfte versucht, bei Beschwerden komplett auf Arzneien zu verzichten. Hier sind die Älteren ganz vorne mit dabei: Die Generation 60+ gibt überdurchschnittlich häufig an, im Alltag nie zu Schmerzmitteln zu greifen.1

Schmerzfrei im Alltag: Jung und Alt setzen unterschiedliche Prioritäten

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Jüngere Menschen nehmen Schmerzmittel vor allem dann ein, wenn sie fit für den Alltag sein möchten.
Bayer Vital GmbH (Aspirin®) / Getty Images

Die Umfrage-Ergebnisse legen die Vermutung nahe, dass die Motivation, ein Schmerzmittel einzunehmen, unter anderem mit Erfordernissen des Alters zusammenhängt: Personen zwischen 30 und 44 greifen häufiger als der Durchschnitt zu Schmerzmitteln, um fit für Familie und Partner zu sein. Für Verbraucher unter 30 spielen dagegen Unternehmungen mit Freunden eine große Rolle.

Insgesamt möchten 44 Prozent der Befragten mithilfe von Schmerzmitteln im Alltag handlungsfähig bleiben. 37 Prozent wollen etwa für einen wichtigen Termin fit sein.1

Schmerzen rechtzeitig behandeln – auf gut verträgliche und wirksame Weise

Um den Alltag ohne Einschränkungen meistern zu können, ist es also mitunter ratsam, rechtzeitig zur Tablette zu greifen. Denn leichte bis mittelstarke Schmerzen, die früh behandelt werden, können oft mit geringeren Dosen eines Medikaments kontrolliert werden. Voraussetzung ist, dass das Mittel nicht nur gut verträglich, sondern auch wirksam ist.

Acetylsalicylsäure, ein Wirkstoff mit natürlichem Ursprung, hat sich bis heute als schmerzlindernd bewährt. So schätzen Patienten weltweit Aspirin® von Bayer als gut verträgliches Medikament zur Schmerzbehandlung, das zudem mit einem geringen Risiko für Nebenwirkungen – auch im Magen-Darm-Trakt3,4,5 – verbunden ist.

Mittlerweile sind zur klassischen Aspirin®-Tablette weitere Darreichungsformen wie Granulate oder Brausetabletten hinzugekommen, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Anwender gerecht werden. Die weiterentwickelte Aspirin® 500 mg Tablette sorgt außerdem für eine doppelt so schnelle Schmerzlinderung im Vergleich zur bisherigen Tablette.5

Aspirin® 500 mg überzogene Tabletten

Wirkstoff: Acetylsalicylsäure

Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von Fieber und/oder leichten bis mäßig starke Schmerzen wie z. B. Kopfschmerzen, Schmerzen im Rahmen eines grippalen Infekts, Zahnschmerzen sowie Muskelschmerzen. Bitte beachten Sie die Angaben für Kinder und Jugendliche.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland. Stand 07/2014.

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Letzte Aktualisierung: 07. Oktober 2016
Quellen: 1) Forsa-Umfrage Schmerzmittel. Juli 2016. Im Auftrag von Bayer Vital; 2) Ploner M et al., Cerebral Cortex 2015. DOI:10.1093/cercor/bhv043. 3) Vergleiche Fachinformationen. 4) Lanas A et al., Drugs in R&D 2011; 11: 277-288. 5) Cooper SA, Voelker M. Inflammopharmacol 2012, 20:225-231.