Arzneimittel

Mastzellstabilisatoren bei Allergien

Mastzellstabilisatoren können die Freisetzung von Histamin behindern und sollten aufgrund der Zeitspanne bis zum Einsetzen der Wirkung bereits vorbeugend – z.B. bei Heuschnupfen etwa zwei Wochen vor Beginn der Pollensaison - eingenommen werden.

Mastzellstabilisatoren bei Allergien
Neue Medikamente gegen Allergien verbessern die Behandlung.
Getty Images/Pixland

Mastzellstabilisatoren reichern sich in den Mastzellen im Gewebe an und behindern die Freisetzung von Histamin und weiteren Entzündungsmediatoren, die maßgeblich an allergischen Prozessen beteiligt sind. Auf diese Weise entwickeln sie einen vorbeugenden Effekt. Wer an Heuschnupfen (allergischer Rhinitis) leidet und weiß, auf welche Pollen er reagiert, kann daher etwa ein bis zwei Wochen vor Beginn der jeweiligen Blütezeit Mastzellstabilisatoren als Nasentropfen/-sprays und/oder Augentropfen verwenden.

Mastzellstabilisatoren sind gut verträglich

Bei regelmäßiger und anhaltender Anwendung  lassen sich leichte Beschwerden wie Juckreiz bei Heuschnupfen oder Nahrungsmittelallergien verhindern. In der Regel müssen  die Präparate etwa  viermal täglich angewendet werden. Wegen ihrer guten Verträglichkeit sind Mastzellstabilisatoren auch für Kinder geeignet.

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