Verschlechterung der Sehkraft

Grauer Star (Katarakt) - Symptome

Grauer Star (Katarakt) äußert sich vor allem durch Sehstörungen. Er verursacht keine Schmerzen. Eine langsame, oftmals über Jahre fortschreitende Verschlechterung der Sehkraft ist das Hauptsymptom.

Nachtblind - verschwommene Autos
Blendungen im Gegenlicht, vorallem nachts, können ein Anzeichen für Katarakt sein.
(c) Getty Images/Ingram Publishing

Da das Licht im Auge nicht mehr richtig gebrochen wird, treten außerdem Blendungen im Gegenlicht auf. Vor allem nachts im Straßenverkehr wird dieses Anzeichen deutlich. Zudem legt sich ein Grauschleier über die Augen: Das Gesehene verliert an Kontrast und Farbe. Beim altersabhängigen Katarakt verbessert sich häufig vermeintlich ohne Ursache die Alterssichtigkeit.

Wann ist eine Operation nötig?

Wird der Graue Star (Katarakt) nicht behandelt, schreitet er weiter fort. Damit sind zunehmende Sehstörungen und Komplikationen verbunden. Jedoch muss ein Katarakt nicht sofort operiert werden. Dabei kommt es auch auf das Ausmaß der Einschränkungen und das individuelle Befinden an.

Der angeborene Graue Star bildet eine Ausnahme: Er sollte möglichst bald behandelt werden. Nach Diagnose einer nicht behandlungsbedürftigen Katarakt empfiehlt sich eine jährliche Vorsorgeuntersuchung. Bei plötzlichen schweren Sehstörungen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Im fortgeschrittenen Stadium kann jedoch auch ein erworbener oder altersabhängiger Katarakt zu einem Grünen Star führen. Der erhöhte Augeninnendruck bei einem akuten Grünen Star erfordert sofortige medizinische Behandlung, da sonst Erblindungsgefahr besteht.

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