Symptome A - Z

Schwitzen: Ursachen

Hyperhidrose

Übermäßiges Schwitzen kann den gesamten Körper betreffen oder sich auf Teilgebiete der Haut beschränken. Die Ursachen sind äußerst vielfältig und reichen von Veranlagung über Hormon-, Nerven- und Krebserkrankungen bis hin zur Einnahme bestimmter Drogen.

Normales Schwitzen, das der Regulation der Körpertemperatur dient, stellt keine Krankheit dar, sondern ist eine natürliche Reaktion auf eine Überwärmung des Körpers. Übermäßige Schweißproduktion kann sowohl den gesamten Körper betreffen (generalisierte Hyperhidrose) als auch auf Teilgebiete der Haut begrenzt sein (fokale Hyperhidrose). Die Ursachen reichen von einer entsprechenden Veranlagung über Hormon-, Nerven-, Krebs- und Infektionserkrankungen bis zu akuten Herzbeschwerden und der Einnahme von bestimmten Medikamenten oder Drogen.

Schwitzen ist insbesondere in Zusammenhang mit Fieber ein typisches Symptom. Insofern kann Schwitzen bei allen Erkrankungen mit Fieber auftreten, also etwa bei Infekten wie einer oder auch einer Echten Grippe (Influenza).

Generalisiertes übermäßiges Schwitzen tritt unter anderem wegen folgender Ursachen auf:

Hormonstörungen und hormonelle Einflüsse

Nervenerkrankungen und psychische Faktoren

Krebserkrankungen

  • bestimmte Nebennierentumoren (Phäochromozytom)
  • Karzinoidsyndrom bei Neuroendokrine Tumoren (NET)
  • knochenmarkvermehrende Erkrankungen (bestimmte Leukämieformen)
  • Hodgkin-Lymphom

Infektionserkrankungen

Akute Herz-Kreislauf-Beschwerden

Medikamente und Drogen

  • bestimmte Wirkstoffe gegen (Antidepressiva)
  • Kortison
  • Alkohol

Örtlich begrenztes, übermäßiges Schwitzen kann folgende Ursachen haben:

  • Veranlagung (primäre idiopathische Hyperhidrose);
  • Gustatorische Hyperhidrose (Frey-Syndrom) – verstärktes Schwitzen in Teilgebieten von Kopf und Hals, das bei Nahrungsverzehr auftritt
  • Nervenstörungen
  • Rückenmarksverletzungen

Noch ein Hinweis zur primären Hyperhidrose, also dem übermäßigen Schwitzen ohne zugrunde liegende Erkrankung: Die genauen Ursachen dieser Form der Hyperhidrose sind noch nicht geklärt, allerdings scheint die Veranlagung eine wichtige Rolle zu spielen. Typisch dafür ist vermehrtes Schwitzen, das häufig in der Pubertät auftritt und sich charakteristischerweise bei Stress oder Angst verstärkt.

Die Betroffenen fühlen sich in ihrer Lebensqualität oft stark beeinträchtigt, da die übermäßige Schweißproduktion sich nach außen hin kaum verbergen lässt - Stichwort Schweißflecken. Insbesondere die Achselhöhlen, aber auch die Handflächen und Fußsohlen sind von der vermehrten Schweißproduktion betroffen.

Hyperhidrose

Hyperhidrose ist für die Betroffenen mehr als peinlich und kann das Leben zur Hölle machen. Ständig tropft der Schweiß, da hilft nur der Gang zum Experten.

RatgeberTV

Newsletter-Leser wissen mehr

Mit dem kostenlosen Lifeline-Newsletter sind Sie immer auf dem aktuellen Stand

Hier bestellen...
Die Lifeline- Community: eine starke Gemeinschaft

Tauschen Sie sich in unseren Foren mit anderen aus.

zur Community

Zum Seitenanfang