Aktuelle Zahlen und Prognose

Deutschlandkarte der Coronavirus-Ausbreitung

Wie werden sich die COVID-19-Infektionszahlen in einzelnen Landkreisen Deutschlands entwickeln? Aus Sorge um Freunde und Angehörige aus anderen Regionen ist dies für viele Menschen derzeit eine der drängendsten Fragen überhaupt. Die interaktive Karte liefert aktuelle und künftige Zahlen zum Coronavirus in Deutschland.

Im Überblick:

Corona-Risikoeinschätzung und Pandemie-Entwicklung in Deutschland

Die Coronavirus-Karte ist die einzige ihrer Art, die nicht nur über aktuelle Zahlen zum Coronavirus in einzelnen Landkreisen Deutschlands informiert, sondern auch einen Trend für die mögliche Entwicklung der nächsten Tage abgibt. Jeder möchte wissen, wie sich die COVID-19-Zahlen in einzelnen Landkreisen Deutschlands in den nächsten Tagen statistisch gesehen entwickeln werden. Und gerade für diejenigen, die schon lange sicherheitshalber auf Besuche bei Verwandten und Freunden verzichten, stellt sich die Frage, wie sich die Lage zum Coronavirus in 2021 regional verändern wird.

Coronavirus-Karte mit wissenschaftlich fundierten Daten aus künstlicher Intelligenz

Die Zahlen und Fakten der interaktiven Karte beruhen auf den von Gesundheitsämtern (Risklayer) veröffentlichten Zahlen und auf den Daten von Symptoma.de, einem wissenschaftlich validierten, digitalen Gesundheitsassistenten, hinter dem über 15 Jahre Forschung stecken.

Der digitale Gesundheitsassistent ist als Medizinprodukt zertifiziert und sammelt bereits seit einem Jahr anonymisierte Daten von Patienten und Ärzten zu COVID-19. Mit bislang über 100 Millionen weltweit durchgeführten Risikoeinschätzungen liefert Symptoma auch Erkenntnisse zu regionalen und zeitlichen Trends.

Treffergenauigkeit und Sensitivität wissenschaftlich geprüft

Schon bei der ersten Coronavirus-Welle erreichte das System im März 2020 eine Sensitivität von 96,66 Prozent. Um zu testen, wie gut Symptomas künstliche Intelligenz funktioniert, wurde Symptoma anhand der Symptome von zwei Patientengruppen getestet: (1) symptomatische COVID-19-Patienten und (2) eine Kontrollgruppe von Patienten mit grippeähnlichen Symptomen, die jedoch nicht an COVID-19 erkrankt waren.

Eine gute künstliche Intelligenz würde die erste Gruppe als COVID-19 infiziert vorhersagen, während die zweite Kontrollgruppe als nicht COVID-19 infiziert vorhergesagt würde. Symptoma gelingt dies mit 96,66 Prozent für die erste Gruppe (COVID-19-positiv mit Symptomen) beziehungsweise mit 96,31 Prozent für die zweite Gruppe (Kontrolle) sowie mit 96,32 Prozent für beide Gruppen zusammen.

Die Studie wurde vom Fachjournal "Nature" geprüft und publiziert. Damit wurde die Gültigkeit der Ergebnisse wissenschaftlich bestätigt. Details zur Studie können Sie hier nachlesen.

Höhere Treffergenauigkeit als andere Symptom-Checker

Die Treffergenauigkeit in Bezug auf COVID-19 wurde zudem in einer Studie mit ähnlichen Online-Diagnose-Tools verglichen. Der Symptom-Checker erreichte dabei den höchsten Wert. Die im Journal of Medical Internet Research veröffentlichte Studie ist hier einsehbar.

Aufträge von Europäischer Kommission und österreichischer Regierung

Symptoma wurde von der Europäischen Kommission beauftragt, den digitalen Gesundheitsassistenten für Bürger bereitzustellen.

Zudem wurde Symptoma durch die Innovationsservicestelle der Bundesbeschaffung (IÖB) geprüft und bekam das IÖB-ausgezeichnet Siegel am Marktplatz Innovation für besonders innovative Lösungen.

Darüber hinaus zeichnete das österreichische Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort den digitalen Gesundheitsassistenten als Top Innovation aus und präsentierte die Technologie anderen Staatsregierungen als beste digitale Lösung des Landes im Kampf gegen COVID-19.

Die Bundesbeschaffung Österreich nennt Symptoma außerdem als ein nützliches Tool zur Einschätzung des Corona-Risikos, sodass auch Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung bedenkenlos darauf zurückgreifen können. Zahlreiche medizinische Einrichtungen, Krankenkassen, Unternehmen sowie die Stadt Wien beauftragten Symptoma bereits damit, den Gesundheitsassistenten für Patienten, Mitarbeiter und Bürger zugänglich zu machen.

Prognose-Werte in Studien bestätigt

Die Karte liefert zudem Prognosen für die Zahlen der nächsten Tage. Die Trendangaben bauen auf den von Gesundheitsämtern veröffentlichten Zahlen der vergangenen Tage auf und berücksichtigen gleichzeitig die aktuellen lokalen Risikoeinschätzungen des Gesundheitsassistenten.

Da die Online-Risikoermittlung überall und jederzeit einfach und schnell durchgeführt werden kann, wird sie von Patienten bereits in einer frühen Krankheitsphase verwendet. Dies macht eine frühzeitige Trendeinschätzung möglich, was auch im Rahmen zweier wissenschaftlicher Studien1,3 bestätigt wurde. Da das dynamische Infektionsgeschehen aber durch viele Faktoren beeinflusst wird, ist bei den abgeleiteten Prognosen eine Garantie auf Richtigkeit ausgeschlossen.

Daten in Coronavirus-Deutschlandkarte im Überblick

Die Coronavirus-Karte gibt für Landkreise in Deutschland Aufschluss über folgende Zahlen und Daten, die alle auf den von den Gesundheitsämtern übermittelten Zahlen (Risklayer) sowie Daten von Symptoma.de beruhen:

  • Inzidenz: Die "7-Tage-Inzidenz" gibt Auskunft darüber, wie viele Menschen sich pro 100.000 Einwohner innerhalb einer bestimmten Region in den letzten sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Damit ermöglicht der Inzidenz-Wert einen regionalen Vergleich des Infektionsgeschehens.

  • Tote: Dieser Wert der Coronavirus-Karte gibt an, wie viele Menschen an einem bestimmten Tag im Zusammenhang mit COVID-19 in einer bestimmten Region verstorben sind.

  • Neuinfektionen: Die Zahl der Neuinfektionen gibt an, wie viele Menschen sich regional aktuell pro Tag mit dem Coronavirus infizieren.

  • R-Wert: Der Reproduktionswert (kurz "R-Wert") beschreibt, an wie viele Menschen eine mit dem Coronavirus infizierte Person das Virus im Durchschnitt in einer bestimmten Region innerhalb einer Woche weitergibt.

  • Prognose: Die Karte gibt zudem Aufschluss über die Zahlen der kommenden Tage. Als Grundlage dienen ebenfalls die gemeldeten Infektionszahlen der Gesundheitsämter und gleichzeitig die Ergebnisse der aktuell durchgeführten Online-Risikoeinschätzungen.

Wichtige Information: Ganz gleich, wie hoch oder niedrig die Infektionszahlen in verschiedenen Regionen Deutschlands sind: Unter allen Umständen sollten die von der Bundesregierung definierten Regeln zu Kontaktbeschränkungen, Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen von jedem eingehalten werden – um sich und andere nicht zu gefährden!

Coronakarte
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Beratender Experte
Herr Dr. Jan Leidel

Mikrobiologie u. Infektionsmedizin in Köln

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