Wie kann man sich schützen?

Tipps gegen Lärmbelastung

Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Nervosität können Folgen von zu hoher Lärmbelastung sein.

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Nur wenn Sie sich der täglichen Lärmfaktoren bewusst werden, können Sie sich im Beruf und privat schützen.
Getty Images/Hemera

Nur wenn Sie sich der täglichen Lärmfaktoren bewusst werden, können Sie sich im Beruf und privat schützen. Einige Tipps für den Alltag helfen, die Hörfähigkeit so lange wie möglich zu erhalten.

  • Wer auf die Disko nicht verzichten will, aber sein gutes Gehör behalten möchte, sollte einen Lärmschutz tragen.
  • Schützen Sie sich vor Dauerlärm, der 85 Dezibel überschreitet. In diesen Fällen Ohrstöpsel oder -schützer benutzen.
  • Bei vielen zur Gewohnheit geworden: Fernsehen oder Radio laufen ständig. Lernen Sie die Stille zu genießen und schalten sie die Geräte öfters ab. Auch das Autoradio muss nicht immer voll aufgedreht werden.
  • Halten Sie beim Telefonieren den Hörer abwechselnd an das linke und rechte Ohr; unter Umständen hilft eine Freisprechanlage.
  • Sie arbeiten in einem Großraumbüro? Bemühen Sie sich, möglichst leise zu telefonieren.
  • Schalten Sie Kopierer und Drucker erst dann ein, wenn Sie sie brauchen.
  • Wenn Sie an einer lauten Straße wohnen, schließen Sie nachts das Fenster.
  • Versuchen Sie, möglichst leise fernzusehen.
  • Vermeiden Sie es, laute Musik über Kopfhörer zu hören.
  • Scheuen Sie sich nicht, zum Arzt zu gehen, sobald Sie das Gefühl haben, schlechter zu hören, oder wenn Sie von anderen darauf angesprochen werden.
  • Kindern sollte man keine Knallfrösche und Spielzeugpistolen zum Spielen geben.
Richtig handeln bei Hörsturz

Lifeline/Wochit

Entspannungsübung für die Ohren

Auch Ohren brauchen manchmal eine Pause. Eine gezielte Entspannungsübung, die fast überall durchführbar ist, bringen Ruhe ins Ohr.

Nach innen hören und atmen

Sie brauchen dazu: eine Decke, ein paar Ohrenstöpsel, bequeme Kleidung und etwas Zeit. Breiten Sie die Decke auf dem Boden aus, drücken Sie die Ohrenstöpsel die Ohren und legen Sie sich in Rückenlage bequem auf den Boden.

Versuchen Sie zunächst, Ihren "inneren Klang" bewusst wahrzunehmen. Atmen Sie nun fünfmal langsam tief ein und wieder aus. Legen Sie die Hände auf den Brustkorb. Atmen Sie fünfmal langsam tief ein und wieder aus, beim letzten Ausatmen stellen Sie sich vor, dass Sie alle Anspannung in diesem Bereich loslassen. Legen Sie die Hände dann in der Magengegend auf den Bauch. Atmen Sie wieder fünfmal langsam tief ein und aus. Beim letzten Ausatmen stellen Sie sich wieder vor, dass Sie alle Anspannung aus dem Bauch loslassen. Danach legen Sie die Hände auf die Mitte Ihres Beckens, Handinnenflächen auf den Bauch. Atmen Sie fünfmal langsam tief ein und wieder aus, beim letzten Ausatmen lassen Sie alle Anspannung aus dem Becken los. Legen Sie die Hände danach neben Ihren Körper. Versuchen Sie noch einmal, nach innen zu hören. Hat sich Ihr innerer Klang verändert?

Weitere Tipps für den Alltag können Sie in unserer Bildergalerie entdecken:

Tipps für gesunde Ohren

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Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2012

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