Psychische Erkrankungen

Burnout

Krank durch Überforderung

Burnout umschreibt einen Zustand emotionaler und körperlicher Erschöpfung, der sich durch Leistungs- und Antriebsschwäche bemerkbar macht. Sie können einen Burnout sowohl aus arbeitsbedingten, als auch aus privaten Gründen erleiden.

Mann mit Burnout am Arbeitsplatz
Überlastungen im Beruf und/oder im Privatleben können zum Burnout führen.
Getty Images/Brand X

Burnout ist mehr als einfach nur Erschöpfung: Die Bezeichnung Burnout stammt aus dem Englischen und bedeutet  übersetzt „Ausbrennen“, was gut den Zustand der inneren Leere und der empfundenen Müdigkeit beschreibt. Dieser Zustand, den Ärzte auch Burnout-Syndrom nennen, ist durch drei charakteristische Hauptmerkmale gekennzeichnet. Im Vordergrund steht die emotionale Erschöpfung, gefolgt von einer verminderten Leistungsfähigkeit und einer so genannten Depersonalisierung – das bedeutet, dass Menschen mit Burnout eine negative Einstellung und Abweisung gegenüber Kollegen, Freunden, Partnern und ihrer Familie entwickeln. Wenn Sie von Burnout betroffen sind, werden Sie leistungsschwächer, sind weniger motiviert und nicht in der Lage, sich zu erholen.

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Burnout entsteht oft durch berufliche Überlastung

Ursachen für ein Burnout können Probleme und Überlastungen in Ihrem Beruf oder Ihrem Privatleben sein. Manchmal reicht bereits mittlerer, aber kontinuierlicher Stress aus, damit sich ein Burnout schleichend entwickelt. Konkrete Zahlen, wie häufig Burnout ist, gibt es bislang nicht. Allerdings gehen Experten davon aus, dass rund 13 Millionen Arbeitnehmer betroffen sind, mit steigender Tendenz.

Burnout kann jeden treffen

Ursachen: Immer höhere Anforderungen in Beruf und Privatleben. Bei einigen Berufen – wie Pflege- und Sozialberufen – ist zwar das Risiko größer, dass ein Burnout auftritt, grundsätzlich kann es aber jeden treffen. Selbst Studenten sind immer häufiger betroffen. Auch unter Hausfrauen und Rentner gibt es viele, die einen Burnout erleben. Offizielle Zahlen zu diesen Bevölkerungsgruppen liegen jedoch nicht vor.

Burnout: Symptome

Für Burnout gibt es drei typische Anzeichen: emotionale Erschöpfung, Leistungsabnahme und deutliche Depersonalisierung (Entfremdungsgefühl).

Burnout entsteht nicht von heute auf morgen. Häufig beginnt es mit extrem hoher Motivation und einem richtigen Überengagement (sie "brennen" = burn). Wird dieses Verhalten nicht entsprechend belohnt, etwa durch Anerkennung, Lob oder Geld, kann sich daraus Burnout entwickeln. Dabei gibt es drei entscheidende Symptome von Burnout, die für die Betroffenen selbst erkennbar sind. Es ist aber durchaus möglich, sie bei Kollegen oder Freunden zu entdecken.

Emotionale Erschöpfung

Dies ist das Leit-Symptom des Burnouts. Die geistigen Reaktionen sind gedämpft, Sie fühlen sich völlig ausgelaugt und werden bereits müde, wenn Sie auch nur an Ihre Arbeit denken. Es frustriert Sie mehr und mehr, dass Sie nicht richtig vorankommen und weiter in das Loch der Erschöpfung sinken. Zudem nimmt das Mitgefühl gegenüber anderen bei einem Burnout ab.

Reduzierte Leistungsfähigkeit

Anfänglich sind Sie bei einem Burnout vielleicht noch besonders aktiv, aber Ihre Kraft reicht oft nicht lange aus, um eine Überforderung auszugleichen. Deshalb schwindet die Leistungsfähigkeit bei einem beginnenden Ausbrennen meist langsam, sodass Sie Ihren Leistungsabfall oftmals nicht bemerken. Nehmen Sie solche Symptome bei sich wahr, ist das Burnout-Syndrom meist schon weit fortgeschritten, und Sie beginnen schnell zu resignieren.

Depersonalisierung ist ein Symptom von Burnout

Depersonalisierung bedeutet ein Gefühl der Entfremdung von sich selbst und anderen. Ihr eigenes soziales und arbeitsbezogenes Einbringen sinkt, und Sie verletzen Ihre Mitmenschen eventuell noch mit persönlichen Bemerkungen über Ihre Wertvorstellungen. Typisch ist eine emotionslose oder negative Einstellung gegenüber Kollegen oder Klientel. Es entsteht eine persönliche Distanz, und am Ende könnte man Sie nur noch als „Hülle Ihrer selbst“ beschreiben.

Je nach Ursache des Burnouts schwankt die Ausprägung der Symptome oft deutlich. Sowohl Ihr eigener geistiger und körperlicher Zustand als auch der Beruf, den Sie ausüben, und Ihre Familiensituation sind ausschlaggebend. Gemeinsam führen diese Leitsymptome von Burnout zu einem Gefühl der Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit und  totaler Verzweiflung. Sogar Suizidgedanken können auftauchen, auch diese gehören zu einem Symptom von Burnout.

Burnout: Ursachen

Für einen Burnout gibt es zahlreiche Ursachen. Die so genannten Stressoren können persönlich, beruflich, sozial oder umweltbedingt sein. Bei einigen Berufen ist das Risiko, ein Burnout zu bekommen, höher.

Es gibt keine allgemein gültigen Gründe für ein Burnout. Die Ursachen für ein Burnout sind nämlich persönlich, also individuell, aber auch arbeitsbedingt. Allerdings spielen auch soziale und körperliche Faktoren eine entscheidende Rolle.

Burnout ist persönlich

Sie selbst und Ihre Einstellung können die Ursache für ein Burnout sein. Setzen Sie Ihre Ziele zu hoch an, streben Sie nach Perfektionismus und gönnen Sie sich selbst keine Pause, steigt das Risiko für ein Burnout stark an. Aber auch ein stressiges Privatleben und wenig Erholung sind mögliche Ursachen. Sind Sie von ADHS betroffen, haben Sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko für ein Burnout.

Burnout ist „harte Arbeit“

Gerade bei anhaltender Überforderung und Leistungsdruck im Job lässt ein Burnout nicht lange auf sich warten. Hinzu kommen mangelnde Anerkennung und schlechtes Betriebsklima durch Konflikte, Konkurrenzdruck oder sogar Diskriminierung. Aber auch wenn Sie unterfordert sind und Ihnen die Möglichkeiten fehlen, sich weiterzuentwickeln, können das arbeitsbedingte Burnout-Ursachen sein.

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Gesellschaftliche Burnout-Ursachen

Hinter den gesellschaftlichen Ursachen für ein Burnout steht vor allem sozialer und wirtschaftlicher Druck. Wechselnde Technologie und hohe erwartete Mobilität können bei Ihnen ebenso Stress verursachen, wie die Angst, Ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Die Arbeitswelt verändert sich täglich, und Sie müssen sich anpassen, um mithalten zu können.

Körperliche Burnout-Ursachen

Körperliche Belastungen sind die objektiven Ursachen für ein Burnout. Alle äußerlichen Einflüsse, die täglich auf Sie einwirken, können Ihren Körper und Geist schwächen und den Weg für ein Burnout-Syndrom freimachen. Besonders bei der Arbeit beansprucht Sie langes Stehen oder auch Sitzen und Konzentrieren. Schon die Fahrt zur Arbeit kann lang und anstrengend sein – vielleicht gehört sogar regelmäßiges Reisen zu Ihrem Job. Auch starkes Licht, wechselnde Temperaturen, Lärm und schwere körperliche Arbeit können Ursachen von Burnout sein.

Ein Burnout kann prinzipiell jeden treffen. Bei einigen Berufen sind die körperliche und psychische Arbeitsbelastung sowie die Umstände besonders groß, sodass ein Burnout hier häufiger vorkommt, zum Beispiel bei:

• Lehrern/Erziehern

• Ärzten und Krankenpflegepersonal

• Polizisten

• Leistungssportlern

Allerdings sind nicht immer die beruflichen Umstände Ursache. Es kommt immer ebenso darauf an, wie Sie persönlich mit Anforderungen und Belastung umgehen als Wegbereiter und Ursache für ein Burnout-Syndrom.

Burnout: Diagnose

Wichtig für die Diagnose des Burnout ist das erste ausführliche Gespräch beim Arzt, bei welchem er anhand Ihrer Krankheitsgeschichte und Beschwerden die Erkrankung erkennt. Vor allem schließt er durch seine Untersuchungen andere Krankheiten als Ursache aus.

Oft dauert es Monate oder sogar Jahre, bis Burnout diagnostiziert wird. Denn der Gang zum Arzt geschieht oft erst bei einem fortgeschritten Burnout-Syndrom. Betroffene erkennen meist erst spät, dass sie unter einem Burnout leiden könnten und dass sie therapeutische Hilfe benötigen.

Hausarzt ist erster Ansprechpartner

Ein fortgeschrittenes Burnout-Syndrom geht von allein nicht einfach wieder weg. Deshalb ist es ratsam, professionelle Hilfe zu suchen. Den Hausarzt zu konsultieren ist keine Schwäche, sondern der erste Schritt zum Weg aus der Krise. In einem ausführlichen Gespräch macht sich der Arzt ein genaues Bild Ihrer Situation und klärt mögliche Auslöser des Burnout-Syndroms ab. Gegebenenfalls führt er noch einige körperliche Untersuchungen durch, um andere Erkrankungen und Störungen als Ursache des Burnouts auszuschließen.

Nach der Diagnose Burnout die entsprechende Therapie

Der Arzt bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen zur Behandlung Ihres Burnouts und geht dabei auf Ihre persönlichen Umstände genauer ein. Er gibt Ihnen Rat, wie Sie die Situation angehen sollen, und kann Ihnen dabei helfen, eine Psychotherapie, eine Kur oder Ähnliches zu beantragen. Viele Betroffene sagen später, die Diagnose "Burnout" war der erste Schritt zur Besserung.

Burnout: Therapien

Bei einem Burnout ist es meistens die richtige Therapie, etwas an Ihrer Situation und Ihrem Verhalten zu ändern. Medikamente verschreibt der Arzt nur in Ausnahmefällen, stattdessen sind oft Entspannungsübungen, eine Verhaltenstherapie oder auch eine Kur sinnvoll.

Gegen Burnout gibt es kein Patentrezept. Sicher ist jedoch, dass Sie unterschiedliche Maßnahmen wieder auf den Weg der Besserung bringen. Manchmal ist sogar ein Arbeitsplatzwechsel nötig, aber häufig reichen kleine Veränderungen im Zeitmanagement und persönlichen Einstellung zur Arbeit oder privaten Angelegenheiten. Sorgen Sie dafür, dass Sie genug Ausgleich durch Sport, Kunst und vor allem Entspannung haben. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Ihre Familie und Freunde und ziehen Sie dabei eine Grenze zwischen Arbeit und Privatleben.

Nehmen Sie professionelle Hilfe bei Burnout in Anspruch

Bei einem fortgeschrittenen Burnout ist fachliche Unterstützung wichtig. Ein Therapeut hilft Ihnen durch eine Psychotherapie (zum Beispiel eine Verhaltenstherapie), sich selbst besser einzuschätzen und mit Stress umzugehen. Dabei heißt es auch, Selbstbewusstsein aufzubauen, um sich übertriebenen Forderungen in Zukunft nicht zu beugen.

Medikamente zur Therapie von Burnout nur in Ausnahmefällen

Medikamente wie Antidepressiva oder Schlafmittel verordnet der Arzt nur in schweren Burnout-Fällen. Sie eignen sich nicht direkt zur Therapie, da sie nicht die Ursachen beseitigen, sondern nur die Burnout-Symptome lindern. Diese Medikamente werden bei Burnout meist nur anfangs eingesetzt, damit die anderen Therapiemaßnahmen in Angriff genommen werden können.

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Burnout: Verlauf

Burnout durchläuft verschiedene Phasen. Zu Anfang sieht es oft ganz und gar nicht nach Erschöpfung und Müdigkeit aus, sondern nach übermäßiger Begeisterung. Damit ist aber bald Schluss und der Prozess des Ausbrennens beginnt.

Zwar kann ein Burnout individuell ganz unterschiedlich beginnen und danach auch verlaufen. Denn die Ursachen und Umstände sind meist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Typischerweise lassen sich jedoch drei Phasen im Verlauf eines Burnout unterscheiden, die bei den meisten Menschen sehr ähnlich sind.

Erste Burnout-Phase: Übertriebener Einsatz

Bei einem beginnenden Burnout-Syndrom kommt es Ihnen am Anfang gar nicht so vor, als ob Sie ausbrennen. Sie identifizieren sich mit Ihrer Arbeit oder Ihrer privaten Aufgabe und geben vollen Einsatz. Doch genau hier beginnt oft ein Burnout, da dieses Verhalten viel Energie kostet und Ihre gesteckten Ziele meist zu hoch sind. Eventuell merken Sie sogar, dass Sie die aktuelle Situation überfordert – Sie wollen es aber nicht wahr haben und begegnen ihr mit noch mehr Willenseinsatz oder Ärger.

Zweite Burnout-Phase: Stillstand

Irgendwann ist Ihre Energie aufgebraucht, Sie fühlen sich gereizt, müde und erschöpft. Erste körperliche Symptome wie Kopfschmerzen treten auf, zudem sind Sie anfälliger für leichte Erkrankungen, beispielsweise eine Erkältung. Oft wird diese Burnout-Phase als „Stillstand“ bezeichnet und Sie merken, dass Sie der Situation nicht mehr gewachsen sind.

Was im Verlauf des Burnouts folgt, ist Frustration. Machtlos und erfolglos entwickeln Sie negative Haltungen gegenüber Kollegen, Patienten und Mitmenschen und vor allem gegen sich selbst. Dazu gesellen sich oft ein übertriebener Zynismus (verletzende Bemerkungen über die Wertvorstellungen anderer) und eine generelle Unzufriedenheit. Körperliche Beschwerden, wie Migräne oder Rückenschmerzen, machen Ihnen mehr zu schaffen, und Sie fühlen sich inkompetent und betrogen.

Dritte Burnout-Phase: Leere und Erschöpfung

Im Verlauf eines Burnouts empfinden Sie in der letzten Phase das, was das Syndrom beschreibt: Sie fühlen sich komplett ausgebrannt. Es begleitet Sie ein Gefühl der inneren Leere, und Sie versuchen, sich zurückzuziehen. Die Arbeit und Ihr Umfeld sind Ihnen gleichgültig, alles erscheint Ihnen sinnlos: Sie sind innerlich vollkommen erschöpft.

Zu Beginn können sich die Symptome je nach Auslöser auch ganz von alleine bessern. In einer späteren Phase ist es jedoch wichtig, durch die richtige Therapie ein Burnout in den Griff zu bekommen. Vor allem wenn Rückzug droht, ist es bei Burnout oft nicht mehr möglich, ohne Hilfe wieder gesund zu werden.

Burnout: Vorbeugen

Nicht nur Sie können Maßnahmen ergreifen, um einem Burnout vorzubeugen. Auch der Arbeitgeber muss vorbeugen, dass kein Mitarbeiter durch Überforderung und falsche Arbeitstechnik ausbrennt.

Ein Burnout am Arbeitsplatz ist nicht nur belastend für Betroffene, sondern auch für den Arbeitgeber. Die Ausfälle und Einbußen durch Angestellte mit Burnout sind groß. Experten gehen davon aus, dass 71 Milliarden Euro verloren gehen.

Das Wohl der Mitarbeiter ist also für ein Unternehmen wichtig. Die Arbeitsplätze und die Verteilung der Aufgaben müssen sich nach Angaben des Arbeitsschutzgesetzes richten, um körperliche und psychische Fehlbelastungen zu vermeiden. Sorgen Sie als Arbeitgeber dafür, dass Ihre Angestellten genügend Zeit für ihren Freizeitausgleich durch Sport, Musik oder Hobbys haben. Einem Burnout vorzubeugen ist ebenfalls möglich, wenn Sie Mitarbeiter an Entscheidungen beteiligen oder sogenannte Supervisionen (Beratung und Verbesserung von außen) einsetzen.

Das richtige Stress- und Zeitmanagement schützt vor Burnout

Sie selbst können einem Burnout vorbeugen, indem Sie Stress vermeiden, besonders wenn Sie zu einer der Risikogruppen gehören. Burnout vorbeugen geht außerdem so:

  • Versuchen Sie emotionale Probleme zu bewältigen und sprechen Sie diese bei beteiligten Personen direkt an.
  • Distanzieren Sie sich in Ihrer freien Zeit von der Arbeit und nehmen Sie keine Aufgaben mit nach Hause.
  • Regelmäßige Pausen sind ebenso wichtig um Burnout vorzubeugen wie das Beachten Ihrer persönlichen Leistungsgrenze.
  • Besonders gut können Sie einem Burnout vorbeugen mit Stressabbau durch Sport und Entspannungsübungen.

Auch eine ausgewogene Ernährung trägt zu einem gesteigerten Wohlbefinden und Ihrer Erholung bei. Und das wichtigste: Versuchen Sie, nicht immer perfekt zu sein. Das ist unmöglich, doch der ständige Zwang nach Perfektionismus kann direkt in ein Burnout führen.

Burnout: Rat und Hilfe

Sollten Sie unter Burnout leiden oder den Verdacht haben, gibt es verschiedene Hilfsmöglichkeiten. Ein vertrauter Arzt ist immer ein guter Ansprechpartner, aber auch im Internet finden Sie weitere Informationen zum Burnout.

Leiden Sie oder ein Bekannter unter Burnout, ist es wichtig, sich rechtzeitig um Rat und Hilfe zu kümmern. Informieren Sie sich in Zeitschriften und Büchern oder sprechen Sie direkt mit einem Arzt. Auch ein Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber oder Ihren Kollegen und Ihrer Familie über Burnout kann hilfreich sein.

Rat aus dem Internet

Das Internet bietet ebenfalls die Möglichkeit, sich Rat und Hilfe bei einem Verdacht auf ein Burnout einzuholen:

• Dieses Infoportal bietet einen Selbsttest und Material zur Selbsthilfe an: http://www.burnout-syndrom-hilfe.eu/

• Auf dieser Seite finden Sie zusätzlichen Rat für Angehörige, ein Forum und von Betroffenen erzählte Burnout-Geschichten: www.das-burnout-syndrom.de

• Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zum Burnout und Burnout-Syndrom. Die Seite ist ein Service des Deutschen Medizin-Netzes und bietet neben Foren und Links auch Verzeichnis von Experten, Kliniken, Therapeuten und Selbsthilfegruppen: www.hilfe-bei-burnout.de

• Im NaturaMed Burnout-Blog finden Sie aktuelle Nachrichten zu Burnout, Literatur, Risiken und Selbsthilfe-Maßnahmen: http://www.burnoutblog.de/

Wichtig ist, dass Sie nicht untätig bleiben, sondern aktiv etwas dagegen unternehmen, wenn Sie Burnout haben oder befürchten, davon betroffen zu sein.

Burnout • 21 überraschende Symptome

Autor:
Letzte Aktualisierung: 06. Dezember 2013
Quellen: Burisch, M.: Das Burnout-Syndrom: Theorie der inneren Erschöpfung. Zahlreiche Fallbeispiele. Hilfen zur Selbsthilfe. Springer, Berlin 2009 Bergner, M.H.: Burnout-Prävention: Das 9-Stufen-Programm zur Selbsthilfe. Schattauer, Stuttgart 2007 Hillert, A., Marwitz, M.: Die Burnout Epidemie: Oder brennt die Leistungsgesellschaft aus? Beck, München 2006

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