Wie Sie mehr Freude am Leben bekommen
Positiv denken: Weg zum Glück
"Ich möchte mehr Freude am Leben haben!" Das wünschen sich viele. Aber wie schafft man es, glücklich zu werden? Lesen Sie ein paar Tipps, wie Sie ganz gezielt positiv denken lernen.
Glücklich zu sein wünscht sich jeder. Doch wie oft haben wir das Gefühl, nicht voranzukommen, immer wieder dieselben Fehler zu machen, immer in derselben unguten Situation zu landen. Dann ärgern wir uns, schauen vielleicht auch auf andere, denen alles im Leben zu gelingen scheint. Wir achten nur darauf, was andere alles haben, wir selbst aber nicht. All das sind schädliche Gedanken, die uns nur runterziehen. Aber, und das ist die gute Nachricht, wir selbst haben die Macht zu entscheiden, ob wir sie zulassen! Mit bestimmten Übungen gelingt es, sich von negativen Gedanken und schlechten Angewohnheiten mehr und mehr zu befreien.
Glaubenssätze hinterfragen
Der erste Schritt besteht darin, zu erkennen, was uns eigentlich daran hindert, glücklich zu sein. Oft liegt es daran, dass wir noch immer an den Glaubenssätzen unserer Eltern aus unserer Kindheit hängen. Ein Beispiel: Sagte die Mutter immer „Das kannst du nicht“, verankerte sich dies in unserem Unterbewusstsein. Wir wuchsen mit dem (unbewussten) Wissen auf, dass wir vieles nicht können oder schaffen – dementsprechend gestalten wir dann als Erwachsene unser Leben: Wir zweifeln an unseren Fähigkeiten, dies setzt sich als eine Art Programmierung in uns fest. Nichts gelingt, weil wir an unseren Fähigkeiten zweifeln.
Deshalb: Schreiben Sie alle falschen Glaubenssätze, die Ihnen durch den Sinn gehen, auf ein Blatt Papier. So erkennen Sie am besten, wo Sie selbst Ihrem Glück im Weg stehen. Jetzt sind Sie bereit für den zweiten Schritt: Die falschen Glaubenssätze aus Ihrem Innern zu verbannen.
Veränderungen sind unbequem
Zugegeben, das ist nicht ganz einfach. Veränderungen sind zunächst einmal unbequem. Sie fordern uns, kosten Kraft, das Unbekannte macht vielleicht sogar Angst. Oft entscheidet man sich deshalb für die vertraute Unzufriedenheit. Außerdem erfordern Umprogrammierungen immer auch, anderen Menschen Grenzen zu setzen. Aber wer oft „Nein“ sagt – sich gegen die Vorstellungen anderer zur Wehr setzt, um auf die eigenen Wünsche und Ansprüche zu hören – stößt oft auf Unverständnis und Ablehnung. Doch wenn Dinge von uns verlangt werden, die wir nicht tun wollen, sollten wir sie verweigern. Denn wenn wir nicht auf unsere innere Stimme hören, unsere Gefühle und Intuition nicht ernst nehmen, werden wir nie zu uns selbst finden.
Wichtig für jede Veränderung ist deshalb, genau in sich hinein zu hören: Was will ich erreichen? Welches sind meine Werte? Wo versuche ich nur, anderen etwas zu beweisen? Schreiben Sie in ganzen Sätzen auf, was Sie glauben zu sein beziehungsweise nicht zu sein. Formulieren Sie negative Sätze ganz bewusst ins Positive um: Aus „Ich bin nicht intelligent genug“ wird „Ich bin sehr intelligent“. Wichtig: Formulieren Sie stets positiv! Also „Ich will gesund sein“, und nicht „Ich will nie wieder krank sein“, sonst hört das Unterbewusstsein nur „mehr krank sein“. Schreiben Sie ihre neuen Glaubenssätze auf. Verbrennen Sie das Papier mit Ihren bisherigen negativen Sätzen. So zeigen Sie sich und Ihrem Unterbewusstsein, dass ab jetzt nur noch die neuen Glaubenssätze existieren.
Das Unterbewusstsein braucht 21 Tage
Sprechen Sie Ihre neuen, positiven Glaubenssätze jeden Tag mehrmals laut aus. Lassen Sie vor ihrem inneren Auge einen Film ablaufen, der ihnen zeigt, wie glücklich Sie sein werden. Das Unterbewusstsein braucht mindestens 21 Tage, bis es Veränderungen realisiert. Bleiben Sie also dran und haben Sie Geduld. Echte Veränderungen brauchen Zeit, Willen und viel Aufmerksamkeit.
Buchtipps
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