Lust auf spontane Liebe?

Erektionsstörungen erkennen und behandeln

Was hilft gegen eine erektile Dysfunktion?

Viele Studien belegen: Erektionsstörungen treten oft auf und sind ein bedeutendes Gesundheitsproblem bei Männern. Aber: Fast jedes Paar wünscht sich mehr Spontanität im Liebesleben. Bei Erektionsproblemen wird dies unmöglich - doch es gibt Hilfe. Um zu klären, wann diese Hilfe notwendig ist, stellt sich zuerst die Frage:

Was ist eigentlich eine Erektionsstörung?

Auf sexuelle Reize reagiert der Penis eines Mannes mit einer Erektion – er wird steif und ermöglicht so den Geschlechtsverkehr. Ist dieser natürliche Vorgang über einen längeren Zeitraum gestört, spricht man von einer Erektionsstörung oder auch Erektilen Dysfunktion (ED). Davon zu trennen ist eine Orgasmusunfähigkeit, wenn also eine Erektion bei sexueller Stimulation auftritt, aber die Reizschwelle zum Samenerguss nicht überschritten werden kann.

Die Erektion ist nicht hart genug

Ebenso gilt als Erektionsstörung, wenn der Penis sich zwar versteift, die Härte der Erektion jedoch nicht für das Eindringen in die Vagina (Penetration) ausreicht oder wenn die Erektion während des Geschlechtsverkehrs an Härte verliert und das Erreichen des Orgasmus dadurch unmöglich wird.

In Deutschland ist ca. jeder 5. Mann zwischen 30 und 80 Jahren von einer Erektionsstörung betroffen. Anhand der zugrundeliegenden Ursachen unterscheiden Mediziner im Wesentlichen drei Formen:

  • die körperlich, organisch bedingte Ereketionsstörung,
  • die psychisch bedingte Erektionsstörung, sowie
  • eine Mischform aus körperlichen und psychischen Faktoren.

Zur Behandlung von Erektionsstörungen werden Medikamente mit Phosphodiesterase-5-Hemmern verwendet. Sildenafil war der erste Wirkstoff, der in der Synonym für Potenzmittel gewordenen "blauen Pille" im Viagra verwendet wird. In den letzten Jahren wurden verwandte Wirkstoffe entwickelt, die noch spezifischer auf die Schwellkörper im Penis wirken, etwa Tadalafil (Cialis) oder Avanafil (Spedra) als jüngster Wirkstoff in der Gruppe der PDE-5-Hemmer. Eine Übersicht der Wirkstoffe und ihrer Nebenwirkungen finden Sie hier.

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