Laborwerte

Thrombozyten

Thrombozyten, dei Blutplättchen sind für die Blutgerinnung verantwortlich. Ist der Thrombozyten-Wert über oder unter der Norm, spricht das für eine Erkrankung.

Was sind Thrombozyten?

Die Thrombozyten bezeichnet man auch als Blutplättchen. Sie sind für die Blutgerinnung verantwortlich. Wird ein Blutgefäß verletzt, sorgen die Thrombozyten durch Anhaften, dass die Blutung gestillt wird.

Bei welchen möglichen Erkrankungen wird der Thrombozyten-Wert bestimmt?

Sobald die Blutung auffällig lange dauert, oder der Patient schneller als normal blutet, wird der Thrombozyten-Wert bestimmt. Aber auch bei der normalen Blutabnahme wird der Wert untersucht.

Wie wird der Thrombozyten-Wert bestimmt?

Der Thrombozyten-Wert wird im Vollblut bestimmt.

Wann ist der Thrombozyten-Wert im normalen Bereich?

Bei gesunden Personen geht man von einer Thrombozytenanzahl von 150.000 bis 380.000 pro µl aus. 

Was können mögliche Ursachen für einen zu hohen Thrombozyten-Wert sein?

Ist der Thrombozyten-Wert zu hoch, kann die Ursache einer Erkrankung der blutbildenden Zellen im Knochenmark sein.  Auch bei schwerwiegenderen oder chronischen Entzündungen  ist der Wert im Blutbild erhöht. Bei Tumoren liegt der Wert über dem Normalwert. Wird einem Patienten die Milz entfernt, steigt der Thrombozyten-Wert ebenfalls an.

Was können mögliche Ursachen für einen zu niedrigen Thrombozyten-Wert sein?

Ist der Thrombozyten-Wert zu niedrig, funktioniert die Blutgerinnung nicht mehr richtig. Ursachen für einen Wert unter dem Normalwert können Blutbildungsstörungen, ausgelöst durch Knochenmarkstumore, sein. Auch bei einer Leukämie sind die Werte niedriger. Ist die Leber erkrankt (Leberzirrhose), liegt der Thrombozyten-Wert unter dem Normalwert. 

Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 03. Oktober 2011

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