Impotenz - Erektile Dysfunktion
Definition
Die Erektile Dysfunktion umschreibt den volkstümlichen Begriff der Impotenz, der Unfähigkeit des Mannes zur Ausübung des Geschlechtsverkehrs. Von Erektiler Dysfunktion im medizinischen Sprachgebrauch spricht man, wenn bei dem betroffenen Patienten seit mindestens sechs Monaten Störungen der Versteifungsfähigkeit des Gliedes bestehen, wobei mindestens 70 Prozent der Versuche zur Ausübung des Geschlechtsverkehrs erfolglos blieben.
Die Libido charakterisiert das sexuelle Verlangen. Libidostörungen sind von der Erektilen Dysfunktion abzugrenzen - die Ursachen liegen in erster Linie im hormonellen und psychischen Bereich.
Der Vorgang der Erektion wird in fünf Phasen eingeteilt:
- Latenzphase (Blutfüllung des Penis)
- Tumeneszenzphase (Größenzunahme aufgrund der Blutfüllung)
- Erektionsphase (der Penis beginnt sich aufzurichten)
- Rigiditätsphase (der Penis hat nunmehr seine vollständige Größe und Steife erreicht)
- Detumeszenzphase (nach der Ejakulation; Verkleinerung)
| zur Übersicht | weiter |
|---|









