Selbstmedikation mit Erkältungsmitteln

Hilfe aus der Apotheke bei Erkältung

Wenn die Nase kribbelt, der Hals kratzt und man sich müde und abgeschlagen fühlt, kündigt sich meist eine Erkältung an. Bei den typischen Beschwerden eines grippalen Infekts können rezeptfreie Medikamente aus der Apotheke zuverlässig Hilfe leisten. Lesen Sie hier, welche Präparate bei welchen Symptomen angebracht sind und wann Sie besser zum Arzt gehen sollten.

frau mit heiserkeit in der apotheke
Einen grippalen Infekt kann man nicht mit Erkältungsmitteln heilen. Doch die lästigen Symptome lassen sich damit erfolgreich bekämpfen.
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Mit Erkältung hat wohl jeder Mensch Erfahrung. Schließlich leidet jeder Erwachsene im Schnitt dreimal pro Jahr darunter. Kurieren kann man eine Erkältung mit Arzneimitteln übrigens nicht. Das muss der Körper schon selbst schaffen. Aber mithilfe von Selbstmedikation kann man zumindest die Symptome lindern.

Typische Beschwerden im Rahmen einer Erkältung sind Schnupfen, Husten, Halsweh, Kopf- und Gliederschmerzen. Schnupfenspray, Hustenmittel, Halstabletten, Gurgellösungen und Schmerzmittel gehören zur klassischen Selbstmedikation.

Wann Erkältungsmittel, wann zum Arzt?

Selten sind jedoch alle Beschwerden in gleichem Maße ausgeprägt. Deswegen muss man auch nicht gleich eine ganze Armada von Arzneimitteln auffahren. Es reicht, sich für die vorherrschenden Probleme medikamentöse Linderung zu verschaffen. Und: Der Griff zu Medikamenten sollte nicht dazu führen, dass man simple Gegenmaßnahmen wie körperliche Schonung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Kopfdampfbäder oder Inhalationen auslässt.

Ein Fall für den Arzt ist die Erkältung dann, wenn sie länger dauert als eine Woche, die Körpertemperatur über 39 Grad ansteigt und/oder man sich ausgeprägt krank fühlt. Auch starke Ohren- Hals- oder Kopfschmerzen, deutliche Schluckbeschwerden, Schwierigkeiten beim Atmen oder ein lang anhaltender quälender Husten machen den Gang zum Arzt erforderlich und sollten nicht durch Selbstmedikation ersetzt werden.

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