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Frieren: Diagnose

Kälteempfindlichkeit

Frieren ist eine subjektive und meist harmlose Empfindung. Häufiges Frieren oder Frieren in Verbindung mit weiteren Symptomen kann jedoch Folge einer Grunderkrankung sein.

Frieren tritt auch in der Anfangsphase einer Unterkühlung auf. Die Messung der Körpertemperatur erfasst, ob dem Kältegefühl eine Erniedrigung der Körpertemperatur zugrunde liegt (Unterkühlung: ca. 34-37 Grad Celsius) oder eine erhöhte Körpertemperatur (Fieber) das Frieren auslöst. Krankengeschichte, körperliche Untersuchung und ggf. Blutanalysen liefern Hinweise auf die Ursache der Kälteempfindung.

Frieren als Notfall (Unterkühlung)

Eine Unterkühlung – zum Beispiel nach einem Einbruch ins Wasser beim Eislaufen – erfordert in der Regel die Verständigung eines Notarztes. Dieser wird die entsprechenden diagnostischen Maßnahmen zur Messung der Körpertemperatur  und zur Überprüfung der Herz- und Kreislauf-Funktionen treffen und weitere Behandlungsschritte einleiten. Ersthelfer können Sofortmaßnahmen einleiten.

Häufiges Frieren bzw. Frieren als Symptom bei Erkrankungen

Um der Ursache von häufigem Frieren bzw. Frieren als begleitendes Symptom auf den Grund zu kommen, ist die Erfassung der Krankengeschichte beim Arztbesuch wesentlich. Informieren Sie den Arzt, ob Sie häufiger Frieren bzw. welche weiteren Symptome sie an sich beobachtet habe.

Das Fiebermessen gibt Aufschluss über die Körpertemperatur.

Der Ernährungszustand und Hinweise auf Funktionsstörungen von Organen liefern entscheidende Anhaltspunkte, die durch gezielte Untersuchungen, z.B. mit Ultraschall oder durch Blutanalyse, weiter abgeklärt werden können.

Bei den Blutuntersuchungen sind neben Basiswerten, die über den allgemeinen Gesundheitszustand Auskunft geben, besonders Hormonwerte von Bedeutung, die beispielsweise auf eine  Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) hinweisen. Auch in Bezug auf eine Eisenmangelanämie gilt eine Blutuntersuchung als wichtige Diagnosemöglichkeit.

Die Messung des Blutdrucks erlaubt Rückschlüsse darauf, ob das Frieren eventuell mit einem niedrigen Blutdruck zusammenhängt.

Autor: Jan Groh
Letzte Aktualisierung: 19. Oktober 2011

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