Medikamente und mehr bei Erektionsstörungen

Erektionsstörung behandeln • Was tun bei Impotenz?

Zur Behandlung von Erektionsstörungen stehen heute verschiedenen Methoden zur Verfügung. Seit es wirksame Medikamente gibt, verlieren andere Optionen an Bedeutung. Bei leichten Potenzproblemen können sogar Hausmittel und alternative Therapiemöglichkeiten einen Versuch wert sein.

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Je ehrlicher Sie mit Ihrem Arzt sprechen, umso leichter fällt ihm die Diagnose.
Getty Images/Hemera

Wie der Arzt Erektionsstörungen behandelt, hängt von deren Ursache ab. So muss er häufig zunächst die Grunderkrankung – beispielsweise Arteriosklerose, hohen Blutdruck oder Diabetes – therapieren. Außerdem kann bei psychologischen Ursachen eine Psychotherapie (als Einzel- oder Paartherapie) sinnvoll sein. Und nicht zuletzt spielt der Austausch mit der Partnerin eine wichtige Rolle, wenn der Mann seine Potenz wiedererlangen will.

Überblick: Was hilft bei Erektionsstörungen?

Medikamentöse Behandlung mit Viagra & Co.

1998 brachte das Pharmaunternehmen Pfizer das Medikament Viagra auf den Markt und revolutionierte die Therapie von Erektionsstörungen beim Mann. Der in Viagra enthaltene Wirkstoff Sildenafil gehört zur Gruppe der sogenannte PDE-5-Hemmer. Diese Substanzen haben eine gefäßerweiternde Wirkung. Alle PDE-5-Hemmer sind in Deutschland rezeptpflichtig, das heißt sie dürfen nur von einem Arzt verschrieben werden.

Was tun bei Erektionsstörungen? Tipps und Hilfen

 

Mittlerweile gibt es neben dem Original-Medikament eine ganze Reihe Nachahmer-Präparate (Generika) und auch neu entwickelte Arzneimittel gegen Impotenz. Sie unterscheiden sich unter anderem in Eintritt und Dauer der Wirkung, aber auch hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen, Kontraindikationen und wie sie eingenommen werden müssen.

Lesen Sie hier mehr über die verschiedenen Medikamente gegen Erektionsprobleme und warum es gefährlich ist, diese rezeptfrei aus dem Internet zu bestellen.

Durch den Siegeszug von Viagra haben andere Wirkstoffe und Medikamente zur Behandlung von Impotenz in den letzten 15 Jahren stark an Bedeutung verloren. So wird der Wirkstoff Apomorphin, der die Ausschüttung des Glückshormons Dopamin fördert, heute nur noch bei der Therapie von Parkinson eingesetzt.

Das ursprünglich natürlich vorkommende Aphrodisiakum Yohimbin ("pflanzliches Viagra") wirkt auf die Muskulatur der Blutgefäße ein und führt so zu einer Gefäßerweiterung und besseren Durchblutung der männlichen Geschlechtsorgane. Auch dieser Wirkstoff wird heute nur noch in Einzelfällen verschrieben.

Testosteronmangel behandeln

In seltenen Fällen ist die Ursache für die Erektionsstörung ein Mangel am männlichen Sexualhormon Testosteron. PDE-5-Hemmer haben dann keine oder nur eine sehr abgeschwächte Wirkung. Der Testosteronspiegel kann in diesen Fällen mit Hormonpräparaten zum Beispiel als Gel, Kapsel, Tablette oder Injektion ausgeglichen werden.

Nicht alle Männer mit Erektionsproblemen können mit PDE-5-Hemmern behandelt werden. Ausgeprägte Herzschwäche (Herzinsuffizienz), ein erst kurz zurückliegender Herzinfarkt oder Schlaganfall, schwere Herz-Kreislauferkrankungen verbieten die Gabe von potenzsteigernden Mitteln. Bei gleichzeitiger Einnahme von PDE-5-Hemmern und Medikamenten gegen Angina pectoris kann es durch die Erweiterung der Gefäße zu einem lebensbedrohlichen Abfall des Blutdrucks kommen.

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Für diese Betroffenen stehen weitere Methoden zur Behandlung der Erektionsprobleme zur Verfügung. Diese bekämpfen die Erektionsstörungen zwar nicht ursächlich, können jedoch die Symptome lindern und dem Mann zu einem steifen Glied verhelfen. Hierzu zählen Spritzen und Applikatoren, Vakuumpumpen und Operationen.

Injektionen und Applikationen gegen Potenzprobleme

Bei Injektionen und Applikationen bedient man sich des körpereigenen Botenstoffs Prostaglandin. Das Gewebshormon wirkt gefäßerweiternd und durchblutungsfördernd und kann eine Erektion des Penis unterstützen. Der Wirkstoff Alprostadil (synthetisch hergestelltes Prostaglandin E1) muss vom Arzt verschrieben werden.

Bei der Schwellkörperautoinjektionstherapie (SKAT) setzt sich der Mann direkt vor dem geplanten Geschlechtsverkehr eine Injektion in den Penis. Die gespritzte Substanz lässt die Muskeln neben den Penisarterien erschlaffen und verschafft den Arterien so mehr Platz. Dadurch kann mehr Blut in die Schwellkörper fließen und der Penis wird steif. Nach etwa einer Stunde klingt die Wirkung des Medikamentes wieder ab und die Erektion schwindet.

Ganz ohne Nebenwirkungen kommt die Injektion nicht aus. Wenn die Dosis nicht genau auf den Patienten eingestellt ist, tritt das Gegenteil der Erektionsprobleme ein: eine schmerzhafte Dauererektion, die zu irreversiblen Schäden am Penis führen kann. In diesem Fall muss sofort ein Arzt konsultiert werden, der ein Gegenmittel in den Schwellkörper spritzt. Weitere mögliche Folgen sind Blutergüsse an der Injektionsstelle.

Eine weniger schmerzhafte Methode ist die MUSE-Therapie. (Medical Urethral System for Erection). Dabei führt der Patient vor dem geplanten Geschlechtsverkehr Prostaglandin als Kapsel, Stäbchen oder Pellets in die Harnröhre ein. Die Präparate lösen sich in der Harnröhre auf, entspannen die Muskeln des Schwellkörpers und ermöglichen so, dass mehr Blut in den Penis fließen kann.

Beim Geschlechtsverkehr kann der Wirkstoff in kleinen Mengen austreten. Da Prostaglandine bei der Frau Wehentätigkeit auslösen, sollte bei der MUSE-Therapie ein Kondom benutzt werden, wenn die Partnerin schwanger ist. Als Nebenwirkungen beim Mann sind ein Brennen in der Harnröhre, Blutdruckabfall und Schwindel bekannt.

Sowohl die SKAT- als auch die MUSE-Methode kommen heute nur noch selten zum Einsatz. Mit beiden Therapien können selbst jene Männer zu einem erfüllten Sexualleben finden, bei denen die Nervenbahnen zwischen Gehirn und Penis geschädigt sind, etwa im Fall einer Querschnittslähmung oder nach einer Operation im Bauchraum. Die Injektion kann auch bei Patienten zum Einsatz kommen, bei denen Medikamente unwirksam sind oder wegen Nebenwirkungen nicht eingenommen werden können.

Mechanische Potenzmittel: Vakuumpumpe und Penisring

Vor der Einführung von Medikamenten war auch die Vakuumpumpe eine gängige, allerdings weniger diskrete Methode, um Erektionsprobleme zu behandeln. Die Vakuumpumpe besteht aus einem durchsichtigen Kunststoffzylinder, der mit einer Handpumpe verbunden ist. Der Patient führt den Penis mit Hilfe von Gleitgel in den Zylinder ein und erzeugt mit der Handpumpe einen Unterdruck. Dadurch fließt das Blut in die Schwellkörper, es kommt zur Erektion. Mit einem Stauring wird das Blut im Penis so lange zurückgehalten, bis der Geschlechtsakt beendet ist. Danach muss der Ring wieder entfernt werden.

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Ein Penisring ist für die Männer geeignet, die zwar eine Erektion bekommen, die jedoch nicht ausreichend kräftig ist oder nicht langte genug gehalten werden kann. Der Penisring (oder Cockring) besteht meist aus weichem Material, zum Beispiel Latex, Gummi, Silikon oder Leder. Sobald die Erektion eingetreten ist, wird er über den Penisschaft gezogen und verhindert, dass das Blut aus den Schwellkörpern wieder abfließen kann. Nach dem Geschlechtsverkehr sollte er möglichst bald wieder entfernt werden, um den Blutstau abzubauen. Unerfahrene Anwender sollten zunächst einen Penisring wählen, der sich öffnen lässt. Denn wenn der Penisring nicht entfernt werden kann, droht eine schmerzhafte Dauererektion, die zum Absterben des Gewebes im Penis führen kann.

Operation gegen Erektionsstörungen

Operationen zur Verbesserung der Erektionsfähigkeit stellen heutzutage den letzten Ausweg dar und werden nur in Erwägung gezogen, wenn andere Therapiemöglichkeiten ausscheiden oder nicht ausreichend wirken. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn die organische Schädigung, die zur Impotenz führt, sehr ausgeprägt ist. Oder der betroffene Mann kann oder will auf die Alternativen nicht zurückgreifen, beispielsweise weil er die Medikamente nicht verträgt, eine Injektion in den Penis nicht wünscht und ihm die Vakuumpumpe unangenehm ist.

Eine Operation zur Wiederherstellung Erektionsfähigkeit ist ein belastender Eingriff, der gut überlegt sein will. In diesen Fällen ist zunächst ein ausführliches Gespräch zwischen dem Arzt und dem Patienten (sowie gegebenenfalls dessen Partnerin) wichtig.

Generell gibt es zwei Methoden, die beide einen erhöhten Bluteinstrom in den Penis ermöglichen sollen. Bei der ersten Methode wird – wie bei einer Herzbypassoperation – die Versorgung des Penis mit sauerstoffreichem Blut mithilfe eines zusätzlichen Gefäßes verbessert (Revaskularisationschirurgie).

Bei der zweiten Methode wird der Ausstrom des sauerstoffarmen Blutes aus dem Penis vermindert (Venenchirurgie). Welche Methode angewendet wird, hängt im Wesentlichen von den organischen Ursachen der Erektionsstörungen ab. Beide kommen jedoch nur bei einem relativ kleinen Teil der Patienten infrage. Außerdem führen sie insbesondere langfristig betrachtet in relativ vielen Fällen zum Misserfolg.

Penisimplantate sind irreversibel

Die letzte, heutzutage ebenfalls nur noch selten angewandte Methode zur Verbesserung der Erektionsfähigkeit stellt das Penisimplantat dar. Dabei wird eine Prothese in den Penis eingesetzt, die den Geschlechtsverkehr ermöglichen soll. Die biegsamen Prothesen festigen den Penis dauerhaft. Umfang und Länge des Penis verändern sich während des Geschlechtsverkehrs nicht – der Mann biegt ihn hierfür einfach nach oben.

Im Gegensatz dazu lässt sich bei hydraulischen Modellen der Penis "aufpumpen". Auf diese Weise verändert er seine Größe. Die Modelle sind komplexer als die biegsamen und daher störanfälliger. Außerdem gehen sie mit einem erhöhten Infektionsrisiko einher.

Beide Protheseformen haben den entscheidenden Nachteil, dass ihre Implantation irreversibel ist: Durch die Fremdkörper kann das Gewebe im Penis so geschädigt werden, dass andere, möglicherweise zukünftig entwickelte, nichtprothetische Therapiemethoden zur Verbesserung der Erektionsfähigkeit nicht mehr infrage kommen.

Fitness für Penis und Beckenboden

Bei leichten Erektionsstörungen können spezielle Trainingsprogramme für Penismuskulatur und Beckenboden helfen. Die Übungen verbessern die Durchblutung des Penis, erhöhen die Sauerstoffversorgung des Gewebes und erhöhen die Muskelaktivität und den Druck. Die Übungen sorgen auch dafür, dass das Blut während einer Erektion nicht vorzeitig aus dem Penis abfließt.

Das Training kann leicht in den Alltag integriert und zu Hause durchgeführt werden. Die Übungen stärken vor allem den Beckenboden, den Muskel des Penisrückens (M. bulbospongiosus) und den Muskel ischiocavernosus, der sich am Schambein – der Ursprungsstelle des Penis – befindet. Oft werden aber noch weitere Körperpartien trainiert, so das Gesäß, die Streckmuskeln des Rückens und die Muskeln, die die Kniesehnen umgeben.

Alternative Therapiemethoden: Akupunktur, Homöopathie

In der Akupunktur wurde eine ganze Reihe an Akupunktur-Punkten am Körper identifiziert, die bei Problemen wie Verlust der Libido, vorzeitige Ejakulation, Orgasmusprobleme und auch erektiler Dysfunktion helfen können. Eine Stimulation der unterschiedlichen Punkte beeinflusst beispielsweise die Durchblutung, Hormonausschüttung oder das Nervensystem. Bislang wird Akupunktur zur Behandlung von Impotenz noch nicht häufig eingesetzt. Betroffene Männer, die diese Methode ausprobieren wollen, sollten sich dafür an einen erfahrenen Therapeuten wenden.

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Auch die Homöopathie kennt eine Reihe an Mitteln gegen Impotenz, die der Therapeut je nach körperlicher Konstitution und weiteren individuellen Voraussetzungen auswählt. Dazu zählen unter anderem Mönchspfeffer, Kampfer oder Schierling.

Hausmittel bei Impotenz

Leichte Erektionsstörungen, denen eindeutig keine organische Ursache zugrunde liegt, kann Mann durchaus auch mit Hausmitteln zu Leibe rücken. Vor allem natürliche Mittel, die die Durchblutung der Organe im Beckenbereich anregen, sind einen Versuch wert.

Auf der Liste der möglichen Hausmittel gegen erektile Dysfunktion stehen zum Beispiel Knoblauch, Ginsengwurzel, Extrakte vom Gingkobaum, Maca und die südamerikanische Heilpflanze Damiana (bot.: Turnera diffusa). Auch Ingwertee hat nach der altindischen Ayurveda-Lehre eine entsprechende Wirkung.

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Die Finger sollte man jedoch von vielfach im Internet angepriesenen Wundermitteln lassen. Diese enthalten Inhaltsstoffe zweifelhafter Herkunft, bringen die Manneskraft nicht zurück und erleichtern nur den Geldbeutel der Besteller.

Einzel- und Paartherapie gegen Impotenz

Auch der Gang zum Therapeuten kann helfen, um Erektionsstörungen loszuwerden. Zwei unterschiedliche Therapie-Arten kommen in Frage: die Einzelpsychotherapie und die Paarpsychotherapie. In der Einzeltherapie steht der Mann im Vordergrund. Zusammen mit dem Therapeuten wird erarbeitet, was ihn an seiner Sexualität stört und was er ändern kann. Negative Empfindungen wie Ängste, Unsicherheit, Unzulänglichkeit und Minderwertigkeit werden thematisiert und Wege gefunden, wie der Mann sich davon freimacht.

Bei der Paartherapie werden dagegen Probleme, die erst in der gemeinsamen Sexualität entstehen, praktisch angegangen. Sie betreffen die Kommunikation zwischen den Partnern, die gemeinsamen körperlichen und sinnlichen Erfahrungen. Auch über das möglicherweise eingefahrene Sexleben sollte in den Sitzungen offen geredet werden – nicht selten entdecken die Partner den gemeinsamen Wunsch, neue Spielarten in der Liebe auszuprobieren.

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Sowohl die Einzel- als auch die Paarpsychotherapie werden von Betroffenen als eine deutliche Entlastung und Erleichterung empfunden. Adressen finden sich in Branchenverzeichnissen unter der Rubrik Psychotherapie, Kontaktadressen vermitteln auch Familien-Beratungsstellen.

Sexualtherapie

Für Männer mit psychisch bedingten Erektionsstörungen ist Sex oft mit Leistungsdruck und Versagensängsten verbunden. Jeder gescheiterte Versuch, mit der Partnerin zu schlafen, erhöht die Anspannung nur noch. Bei der Sexualtherapie fangen Mann und Frau wieder bei Null an. Sie eignet sich besonders für die Therapie psychisch bedingter Erektionsstörungen, die rund 20 Prozent aller Fälle von erektiler Dysfunktion ausmachen.

Während der Therapie werden sogenannte Sensate-focus-Übungen gemacht. Am Anfang berühren sich Mann und Frau nur ganz sacht. Dabei geht es nicht um Stimulation und Erregung, sondern um ganz entspannten körperlichen Kontakt. Allmählich erhalten die Übungen eine stärker werdende Färbung, erst ganz zum Schluss ist auch die Penetration erlaubt. Dieses Stadium durchlaufen die meisten Paare nicht mehr, weil sie die Therapie bereits vorher erfolgreich abschließen.

Eine Grundregel während der Übungen lautet: Nur auf sich selbst schauen, es genießen, zu berühren oder gestreichelt zu werden, ohne dabei den Partner im Blick zu haben. Denn viele Patienten mit Erektionsstörungen sind beim Sex ganz auf die Frau ausgerichtet und mit dem Gedanken beschäftigt, sie zum Höhepunkt zu bringen. Eine solche Haltung ruft Stress hervor und führt leicht zu Erektionsstörungen. Ziel der Sexualtherapie ist darum, den Mann zu seinen eigenen Wünschen zurückzubringen.

Eine Sexualtherapie umfasst etwa 30 bis 35 Sitzungen und ist für viele Paare eine große Hilfe: Die Erfolgsquoten variieren je nach Untersuchung zwischen 56 und 79 Prozent. Infrage kommen für die Therapie auch Männer, deren Erektionsstörungen der Arzt als körperlich einstuft. Denn fast in jedem Fall führt eine wie auch immer verursachte Erektionsstörungen reaktiv zu erheblichen psychischen und partnerschaftlichen Belastungen. In vielen Fällen ist es sinnvoll, die medikamentöse und die sexualtherapeutische Behandlung zu kombinieren.

In der Partnerschaft über Potenzprobleme reden

Selbst eine primär körperlich verursachte Erektionsstörung führt meistens zu Versagensängsten, die das Leiden weiter verstärken. Je länger das Problem aufgeschoben wird, desto mehr strapaziert es die Partnerschaft.

Diese Ängste lösen sich nur, wenn der Mann mit seiner Partnerin über die Impotenz sprechen kann. Indem das Paar das Problem in Worte fasst, erscheint es greifbarer, weniger diffus und somit weniger Angst auslösend. Wenn der Mann seiner Frau oder Freundin erklären kann, wie er sich fühlt, verschwindet außerdem der Erwartungsdruck. Eine sensible Partnerin und offene Gespräche in der Partnerschaft können den Mann dabei bestärken, einen Arzt aufzusuchen und die Erektionsstörung untersuchen zu lassen.

In einer vertrauensvollen Partnerschaft muss der Mann keine Angst haben, mit seiner Partnerin über seine Erektionsstörungen zu reden. Sie wird in den meisten Fällen positiv, meistens sind sie sogar erleichtert, reagieren. Oftmals hat die Partnerin sich nämlich schon Gedanken gemacht: Findet der Mann sie möglicherweise nicht mehr anziehend? Hat er inzwischen sein Glück bei einer anderen Frau gefunden? Durch ein ehrliches Gespräch werden diese Zweifel aufgelöst. Es entsteht eine besondere Form der Intimität, die beide mit Vertrauen erfüllen und das Selbstwertgefühl aufbauen.

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