Fußschweiß vorbeugen

Was tun gegen Schweißfüße? Hausmittel gegen Fußgeruch

Fußgeruch kann mehrere Ursachen haben. In der Regel ist der Fußschweiß zunächst geruchlos; erst wenn Bakterien den Schweiß zersetzen, fängt dieser an zu riechen. Was jetzt hilft!

Füße
Schuhe und Socken aus bestimmten Synthetikmaterialien fördern Fußschweiß und damit unangenehme Gerüche.
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In der Regel ist Schweiß geruchlos. Erst wenn Bakterien den Schweiß zersetzen, fängt dieser an zu riechen. Eine generell übermäßige Schweißproduktion kann durch Hormonstörungen oder die Einnahme von verschiedenen Medikamenten verursacht werden. Aber auch psychische Erkrankungen wie Angstzustände können zu vermehrtem Schwitzen und somit auch zu Schweißfüßen führen.

Aber auch luftundurchlässige Schuhe und Socken aus bestimmten synthetischen Materialien sorgen dafür, dass Füße leichter schwitzen und in der Folge Fußgeruch entsteht.

Die sieben häufigsten Fußprobleme

Wegen Schweißfüßen zum Arzt?

Wenn Sie unter massivem Schwitzen (Hyperhidrose) oder Fußgeruch leiden, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um ernstzunehmende Erkrankungen auszuschließen. Bei einer Hyperhidrose ohne körperliche Ursachen setzen Therapeuten häufig die sogenannte Leitungswasser-Iontophorese gegen Schweißfüße ein. Dabei werden die Füße in ein Bad mit Leitungswasser gehalten, durch das ein schwacher Strom geleitet wird. Dabei verspürt man ein leichtes Kribbeln.

Bei weniger stark ausgeprägten Beschwerden können aber auch kleine Änderungen im Alltag und ein paar Hausmitteln Abhilfe schaffen.

Die richtige Pflege von Schweißfüße beugt Fußgeruch vor

Bestimmte Maßnahmen sorgen mitunter dafür, dass Schweißfüße nicht anfangen zu riechen. Neben der richtigen Fußpflege ist es wichtig, die Socken bei Bedarf mehrmals täglich zu wechseln.

Da Schweiß die Grundlage für Fußgeruch ist, lässt sich am besten vorbeugen, indem die Füße gar nicht erst so stark schwitzen. Folgende Tipps helfen dabei:

  • Waschen Sie Ihre Füße täglich und trocknen Sie sie danach gründlich ab, vor allen zwischen den Zehen; so siedeln sich weniger schnell Pilze an.

  • Schweißfüße gedeihen besonders prächtig in "Plastiktretern" und Synthetikstrümpfen. Greifen Sie auf atmungsaktive Schuhe aus Naturmaterialien wie Leder, Leinen oder Baumwollstoff zurück. Tragen Sie Baumwollsocken.

  • Auch Fußdeos als Spray oder Puder helfen mit schweißhemmenden antibakteriellen Wirkstoffen gegen Schweißfüße.

  • Legen Sie Kohleeinlagen in Ihre Schuhe. Diese absorbieren Schweiß und Fußgeruch.

Zehn Tipps gegen kalte Füße

Bekannte Hausmittel gegen Schweißfüße

Gegen stinkende Füße gibt es außerdem einige altbewährte Hausmittel. Probieren Sie aus, was Ihnen hilft.

  • Baden Sie Ihre Füße häufiger in Wasser mit Badezusätzen aus Aluminiumsalzen. Diese wirken antibakteriell und somit gegen Fußgeruch.

  • Auch Kamillenextrakte wirken antibakteriell, Zusätze aus Eichenrinde trocknend.

  • Nutzen Sie Entspannungstraining gegen Stress oder psychische Belastungen, die übermäßiges Schwitzen auslösen können.

  • Fußbäder mit Salbei, Eichenrinde und Wacholderextrakt entspannen und desinfizieren. Eine ähnliche Wirkung haben ein bis zwei Eßlöffel Salz oder einige Tropfen Teebaumöl in lauwarmem Wasser.

  • Trinken Sie viel, um Flüssigkeitsverlusten durch starkes Schwitzen vorzubeugen.

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Letzte Aktualisierung:22. September 2017
Letzte Änderung durch:

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