Erfahrungsbericht Nasenkorrektur

Kategorie: Schönheitsoperationen » Forum Schönheitsoperationen

30.12.2012 | 17:45 Uhr

Ich habe mir im Oktober die Nase von Dr. Jürgen Marsch in Essen korrigieren lassen. Ich hatte eine Höckernase, eine krumme Nasenscheidewand, eine zu lange Nase, einen sogenannten Tropfen und meine Nasenspitze hat sich beim Lachen nach unten geneigt.

Neben Dr. Jürgen Marsch habe ich mir noch einen anderen plastischen Chirurgen in Essen (Dr. Bromba) angeschaut. Zum vereinbarten Termin kam ich leider nicht dran sondern hatte eine 45 minütige Wartezeit. In der Zeit habe ich mich gefragt ob ich nach Hause fahren sollte, bin jedoch zu dem Entschluss gekommen zu warten mit dem Gedanken, dass sich diese lange Wartezeit möglicherweise lohnen würde. Als ich in einem 10-minütigen Gespräch mehr oder weniger abgefertigt wurde hat sich gezeigt, dass sich das Warten keineswegs gelohnt hat. Die Frage ob er offen oder geschlossen operiert hat Dr. Bromba mir damit beantwortet, dass die Frage eigentlich mittlerweile überholt ist, da man offen wesentlich präziser arbeiten kann. Was mich ziemlich verwunderte, da Dr. Marsch, der mir ganz nebenbei eine wirklich wunderschöne Nase gemacht hat, geschlossen operiert hat. Naja...die Frage nach Risiken hat Dr. Bromba mir mit dem Satz beantwortet, dass das Risiko das ernsthaft etwas passiert statistisch größer ist wenn ich in ein Flugzeug steige. Er ist zwar noch auf die Risiken eingegangen jedoch nicht ansatzweise so umfangreich wie Dr. Jürgen Marsch in einem ausführlichen 1,5 stündigen Gespräch.

Also ein aufklärendes Gespräch, was ich eigentlich erwartet habe, war das absolut und überhaupt und gar nicht. Und auch sonst hatte ich eher das Gefühl abgefertigt zu werden als das sich Zeit für mich als Menschen genommen wird.

Vermutlich habe ich das auch alles so extrem wahrgenommen, weil ich das andere Extrem bereits kannte.

Einige Wochen vorher war ich nämlich bei Dr. Jürgen Marsch, bei dem ich nicht nur 0 Minuten Wartezeit hatte sondern der mich auch in einem 1, 5 stündigen Gespräch über alle Risiken aufgeklärt hat und mir jeden einzelnen Schritt der OP erklärt hat! Überzeugt hat mich letztendlich nicht nur die Erfahrung die dieser Arzt hat sondern auch wie viel Zeit sich Dr. Marsch für mich genommen hat und last but not least seine Operationsmethode. Er operiert geschlossen und ich als Laie habe dieses Verfahren als sehr schonend empfunden.

Da es noch kein Verfahren gibt eine Nase als 3-dimensionalen Körper darzustellen hatte ich keine wirklich genaue Vorstellung wie meine neue Nase aussehen wird. Aber eins hatte ich, das Gefühl bei einem Menschen angekommen zu sein für den ich mit meiner Nase mehr war als nur die Möglichkeit Geld zu verdienen!
Ein Mensch der was von seinem Handwerk versteht!
Ein Arzt mit einem immensen Erfahrungsschatz!

Die OP und die Zeit danach war nicht so Horror wie sich das einige von euch vorstellen mögen. Ich habe leider als eine der ersten in den vielen Jahren die Dr. Marsch operiert das Antibiotikum nicht vertragen. Das hieß für mich jedes Mal wenn ich keine MCP Tropen genommen hatte, dass ich mich übergeben musste. Die rechte Hand von Dr. Marsch, Conny Wilke, die ich an diesem Punkt definitiv erwähnen möchte, war ständig für mich erreichbar. Nicht nur wenn sie auf der Arbeit ist auch privat hat sie permanent ihr Headset dabei, weiß um Rat und ist sehr erfahren in ihrem Beruf!
Conny Wilke und Dr. Jürgen Marsch sind ein eingespieltes Team, denen man auch gerne mal beim Scherzen zuhört ;-)

Schmerzmedikamente habe ich einen Tag genommen, mehr war absolut nicht nötig und ich kann von mir selbst sagen, dass ich zu den Leuten gehöre die nicht gerade schmerzunempfindlich sind. Das Rausziehen der Tamponaden am Tag danach war nicht angenehm aber ertragbar. Für die Zeit nach der OP kann ich euch nur raten bewegt euch viel geht raus spazieren und hängt nicht den ganzen Tag drin vor eurem Fernseher etc.

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30.12.2012, 17:46 Uhr
Antwort

Wisst ihr, die Nase lasst ihr machen und das ist bestimmt alles nicht angenehm, es ist und bleibt ja auch eine OP, aber ich bin jetzt 23 Jahre alt. Diese Nase ist für den Rest meines Lebens Teil meines Gesichtes. Wenn ich sie jetzt betrachte dann kann ich nur sagen dafür habe ich wirklich gerne ein paar Wochen nicht gesund fühlen in Kauf genommen. So was macht man einmal…fürs Leben! Denkt immer daran, wie ihr ausseht wenn das überstanden ist und wie glücklich es euch macht eine Nase zu haben die in euer Gesicht passt!

Ach und ich habe noch einen sehr interessanten Gedanken. Als ich noch auf dem OP-Tisch lag hat Conny Wilke ein Foto von der fertig operierten Nase gemacht um es mir nachher mit zu geben. Auf der Fahrt nach Hause und abends zu Hause habe ich mir die Nase angeschaut und im Susa nur zu meiner Mum gesagt „Die Nasenflügel sind zu groß“!!!
Als Dr. Marsch abends angerufen hat um sich zu erkundigen wie es mir geht hat meine Mum ihm gesagt, dass ich nicht so ganz zufrieden bin und mir die Nasenflügel zu groß sind.
Als ich ein paar Tage später zur Kontrolle zu Dr. Marsch kam sprach er mich darauf an. Ich habe daraufhin gesagt, dass wir den Satz mal unter „Gelaber, Medikamenteneinfluss und Müdigkeit abspeichern und ruhen lassen und die Nase wirklich sehr sehr schön geworden ist.“ Aber wisst ihr was das eigentlich Interessante an der Sache ist?? Mein Kommentar im Susa hatte Dr. Marsch wirklich ernsthaft beschäftigt. Dieser Mann schien sich Gedanken darüber gemacht zu haben ob ich zufrieden bin oder nicht und ob er etwas hätte besser oder anders machen können. Als ich aus diesem Raum gegangen bin ist mir eins klar geworden: Dieser Arzt hat einen Anspruch an sich selbst ! ! ! Eine für mich wirklich wichtige Eigenschaft! Nase ist nicht nur Nase…..Nase ist ein stückweit ein kleines Kunstwerk das es perfekt zu gestalten gilt!


Eins steht fest: Dieser Mann macht euch nicht jede Nase, viel mehr als das! Er macht euch eine Nase die zu euch passt!

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