Schrittzähler und Co.

Fitness-Tracker: Selbstvermessung liegt im Trend

Digitale Technik als Armband, Anhänger, Stirnband und App liefert alle möglichen Gesundheitsdaten. Damit lassen sich unter anderem Blutdruck, Bewegungsprofil, Kalorienverbrauch und Schlaftiefe messen.

Sensorpflaster misst die Fitness
Sieben Tage lang speichert das Pflaster 20 Vitalwerte vom Schlafen über den Kalorienverbrauch bis zu Schrittzahlen. Mittels Handy-App gelangen die Werte in ein persönliches Fitness-Portal.
Messe Düsseldorf / ctillmann

Wie viele Schritte bin ich heute gelaufen, wie viele Kalorien hab ich verbraucht und wie sieht mein Blutdruckprofil im Laufe des Tages  aus? Diese Daten und noch viel mehr liefern so genannte Tracker für Gesundheit und Lebensstil. Leistungssportler und Prominente waren die Vorreiter, jetzt hat der gesunde Trend die breite Masse erreicht. Aktuelle Zahlen des Marktforschungsunternehmens GfK zeigen: In Deutschland wurden vernetzbare Personenwaagen im vergangenen Jahr fast doppelt so häufig gekauft wie 2012, mobil vernetzte Blutdruckmessgeräte um etwa ein Viertel mehr. Der gesundheitliche Nutzen ist dabei enorm:  Eine US-Studie zeigt, dass mit dem Schrittzähler beim Self-Tracking wesentlich mehr Bewegung in den Alltag kommt - bis zu 40 Prozent mehr Schritte pro Tag!

Verbraucher entscheiden sich für Self-Tracking

Dabei wird die Bereitschaft des Verbrauchers, Gesundheits- und Fitness-Tracker zu nutzen, sogar noch steigen. Die meisten Menschen, so zeigt die GfK-Untersuchung, wollen möglichst zeitgleich Informationen über ihren Gesundheitszustand oder ihren Fitnessstand. Das bieten vor allem die schnellen Abfragen über Tablets und Smartphones. Deshalb liegt Self-Tracking voll im Trend und die Verbraucher sind durchaus bereit, dafür auch bis zu hundert Euro mehr zu zahlen als für herkömmliche Schrittzähler oder Blutdruckmesser.

Gesundheitstracker regen zu Leistungssteigerung an

Gesundheits- und Fitnesstracker liegen in einem Grenzbereich zwischen Lifstyle- und Medizingerät. Hobby- und Leistungssportler, gesundheitsbewusste Menschen und nicht zuletzt chronisch Kranke profitieren von den Trackern. Sensoren im Armband, als Anhänger oder Clip getragen senden sie Daten über Blutzucker, Blutdruck, Kalorienverbrauch, Schlaftiefe, Energieverbrauch und noch viel mehr an Computer oder Handy. Ein Programm erstellt daraus ein Datenprofil. So lassen sich Blutzucker und Blutdruck kontrollieren und dokumentieren. Sportler sehen genau, wieviel sie trainiert haben und wie viele Kalorien sie dabei verbraucht haben. Dabei ist klar, dass diese Kontrolle zur Leistungssteigerung motiviert.

 

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