Schlaganfall und Herzinfarkt vorbeugen

Cholesterin natürlich senken

Erhöhte Cholesterinwerte sind ein entscheidender Risikofaktor für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKE) wie Schlaganfall oder Herzinfarkt. Daher sollte erhöhten Cholesterinwerten bereits frühzeitig entgegengewirkt werden.

Gerade wenn die Cholesterinwerte nur leicht bis moderat erhöht sind, kann man durch eine Lebensstiländerung viel erreichen. Bei Bedarf kann dies durch natürliche Präparate unterstützt werden.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mit steigendem Alter nimmt auch die Anzahl der Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu. Dabei sind Männer häufiger betroffen als Frauen. Insgesamt sind HKE die führende Todesursache in Deutschland und verursachen insgesamt etwa 40 Prozent aller Todesfälle.1 Allein im Jahr 2014 sind in Deutschland knapp 340.000 Menschen an deren Folgen gestorben.2

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Bildquelle: MEDA

Das Herz-Kreislauf-System besteht aus Herz und Blutgefäßen: Durch die Arterien gelangt sauerstoffreiches Blut zu den Organen und wird in jede einzelne Zelle transportiert. Durch die Venen wird das „verbrauchte“, sauerstoffarme Blut zum Herzen zurücktransportiert. Neben dem Bluttransport wird über das Gefäßsystem z. B. der Blutdruck sowie der Wasser- und Elektrolythaushalt kontrolliert.

Das komplexe und hochspezialisierte Gefäßsystem kann nur optimal funktionieren, wenn es gesund ist. Dieses gesund zu halten, ist nicht immer einfach, denn viele verschiedene Faktoren können es schädigen: nicht beeinflussbare Faktoren – wie fortgeschrittenes Alter oder erbliche Veranlagung –, doch auch zahlreiche beeinflussbare Risikofaktoren, die oftmals Folge des westlichen Lebensstils sind.

Cholesterin

Cholesterin ist lebensnotwendig für unseren Körper: Es wird zum Schutz der Zellwände und zur Produktion von Hormonen benötigt. Der Körper produziert Cholesterin selbstständig und normalerweise in ausreichender Menge. Zusätzlich nehmen wir es täglich über die Nahrung auf, vor allem über tierische Fette.

Biochemisch betrachtet ist Cholesterin ein Fett und gehört damit zu den sogenannten Lipiden. Es wird zwischen „schlechtem“ LDL-Cholesterin (LDL = Low Density Lipoprotein) und „gutem“ HDL-Cholesterin (HDL = High Density Lipoprotein) unterschieden. Die LDL-Teilchen sorgen dafür, dass das Cholesterin von der Leber in die Organe gelangt, während HDL-Teilchen es zur Entsorgung wieder zurück in die Leber transportieren. Dieser Ablauf kann gestört werden, wenn zu viel LDL-Cholesterin vorhanden ist und sich dadurch das Gleichgewicht zwischen LDL-Cholesterin und HDL-Cholesterin verschiebt. Dann kann sich LDL-Cholesterin in den Wänden der Adern ablagern. Die Gefäße beginnen sich zu verengen, eine sogenannte Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) kann entstehen.

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Bildquelle: MEDA

 

Die Folgen einer Arteriosklerose können fatal sein: Ein eingeschränkter Blutfluss oder vollständiger Gefäßverschluss kann zu lebensbedrohlichen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Angina pectoris (plötzlich auftretender Schmerz im Herzbereich), Thrombose und plötzlichem Herztod führen.

Daher sollte darauf geachtet werden, dass die Cholesterinwerte, insbesondere der Wert des LDL-Cholesterins, niedrig sind. Es sollte ein Gesamtcholesterinwert von 200 mg/dl oder weniger angestrebt werden. Der LDL-Cholesterinwert sollte bei höchstens 160 mg/dl liegen. Je nach persönlichem Risiko sollten noch niedrigere Werte angestrebt werden.

Homocystein

Homocystein ist eine sogenannte Aminosäure, die bei bestimmten Stoffwechselprozessen entsteht. Unter bestimmten Umständen entsteht zu viel Homocystein, welches sich im Blut anreichert. Da ein erhöhter Blutwert ebenfalls als Risikofaktor für arteriosklerotische Veränderungen der Gefäße gilt3, sollte ein normaler Homocysteinspiegel angestrebt werden. Dieser liegt bei 5 µmol/l.

Ein Risikofaktor reicht für einen Herzinfarkt

Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkankungen steigt nicht nur mit der Anzahl der Risikofaktoren – es besteht bereits mit jedem einzelnen Risikofaktor. Sehr viele Menschen weisen „nur“ einen Risikofaktor auf, z. B. Übergewicht oder erhöhte Cholesterin- und/oder Blutfettwerte oder Diabetes. Doch das dadurch vermeintlich niedrige Risiko ist kein Schutz vor einem Herzinfarkt: Mehr als 30 Prozent aller Herzinfarkte entfallen auf Menschen mit einem vermeintlich geringen Risiko.4

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Bildquelle: Assmann G et al. Circulation 2002; 105: 310-315.

 

Herzinfark-Risiko selbst testen – mit dem PROCAM-Test

Das individuelle Risiko für einen Herzinfarkt kann mit dem PROCAM-Test bestimmt werden. Mithilfe des Tests, der für Frauen und Männer zwischen 20 und 75 Jahren geeignet ist, kann in nur wenigen Minuten das individuelle Herzinfarkt-Risiko innerhalb der nächsten 10 Jahre ermittelt werden. In einer Risiko-Ampel kann das Ergebnis des PROCAM-Tests abgelesen werden. Dieses dient nur als Orientierung und ersetzt nicht das Gespräch mit dem Arzt.

Den Cholesterinwert natürlich beeinflussen

Ein erhöhter Cholesterinwert tut nicht weh. Daher zeigt sich dieser erst bei einer Blutuntersuchung beim Arzt. Ist der Wert erhöht, sollte dies ernstgenommen und mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, wie er wieder gesenkt werden kann. Neben Rauchentwöhnung und mehr Sport kann auch eine Lebensstiländerung – insbesondere eine Ernährungsumstellung – Cholesterinwerte positiv beeinflussen. Zudem können unterstützende Präparate wie ArmoLIPID® helfen, erhöhte Werte wieder zu normalisieren.

ArmoLIPID® – cholesterinsenkender Effekt durch Studie belegt

ArmoLIPID® ist eine ergänzende bilanzierte Diät. Es besteht aus einem speziellen Roter-Reis-Komplex. Der Hauptwirkstoff ist Monacolin K. Zudem enthält es Folsäure, Astaxanthin und Coenzym Q10.

Monacolin K hemmt die körpereigene Cholesterinbildung und trägt so zur Verbesserung des Cholesterinspiegels bei.5 Monacolin K entsteht, wenn weißer Reis durch den Hefepilz Monascus purpureus zu rotem Reis fermentiert wird. Roter Reis ist ein im asiatischen Raum traditionell verzehrtes Lebensmittel. Studien zeigen, dass Monacolin K

  • den Gesamtcholesterinwert sowie
  • den LDL-Cholesterinwert senken und
  • den HDL-Cholesterinwert erhöhen kann.6-11

Die Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen, dass mit ArmoLIPID® sowohl der Gesamt- als auch der LDL-Cholesterinwert deutlich gesenkt werden kann. Dazu wurden zwei Gruppen miteinander verglichen: Die eine erhielt ArmoLIPID® und die andere ein Placebo. Bei beiden Gruppen waren zu Beginn der Studie der Gesamt- und der LDL-Cholesterinwert erhöht. Während sich beide Werte bei Probanden, die ein Placebo einnahmen, kaum veränderten, war in der ArmoLIPID®-Gruppe eine eindeutige Verbesserung zu beobachten. Insbesondere der LDL-Cholesterinwert kann durch ArmoLIPID® beeinflusst werden: Bereits nach sechs Wochen sank der Wert unter den empfohlenen Grenzwert von weniger als 160 mg/dl und konnte bis zum Ende der Studie gehalten werden.11

Die Studie zeigte auch, dass ArmoLIPID® einen positiven Effekt auf den Homocysteinspiegel hat. Alle Probanden hatten zu Beginn der Studie einen deutlich erhöhten Homocysteinwert von bis zu 12 µmol/l. Dieser konnte bei den Probanden, die ArmoLIPID einnahmen, um 12,5 Prozent gesenkt werden.11

Eine sichere Option

Die in ArmoLIPID® enthaltene Tagesdosis ist auf 3 mg Monacolin K pro Tablette standardisiert. Es wird unter hohen Qualitätsstandards und strenger Kontrolle hergestellt. Die europäische Produktionsstätte erfüllt EU- und internationale Qualitätsnormen. Zudem werden die erforderlichen Reinheitsgrade der einzelnen Komponenten genau eingehalten bzw. die Grenzwerte bestimmter Inhaltsstoffe, z. B. Citrinin, nachweislich unterschritten.

Für diejenigen, die ihren leicht bis mäßig erhöhten Cholesterinspiegel auf natürliche Weise senken möchten, stellt ArmoLIPID® daher eine gute und sichere Option dar. ArmoLIPID® ist nur in der Apotheke erhältlich und sollte ausschließlich unter Aufsicht des behandelnden Arztes verwendet werden.

Weitere Informationen finden Sie in den ArmoLIPID-FAQ und unter www.armolipid.de.

Quellen:

  1. http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Chronische_Erkrankungen/HKK/HKK_node.html
  2. https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/12/PD15_465_232.html
  3. http://eurheartj.oxfordjournals.org/content/ehj/early/2016/05/23/eurheartj.ehw106.full.pdf
  4. Assmann G et al. Circulation 2002; 105: 310-315.
  5. Endo A. Klin Wochenshr 1988; 66: 421-427.
  6. Liu J et al. Chinese Medicine 2006; 1: 1-4.
  7. Heber D et al. Am J Clin Nutr 1999; 69: 231-236.
  8. Li Y et al. PLoS One 2014; 9(6): e98611.
  9. Yang CW & Mousa SA. Complement Ther Med 2012; 20(6): 466-474.
  10. Becker DJ et al. Ann Intrn Med 2009; 150(2): 830-839.
  11. Heinz T et al. Nutrition Research 2016; DOI: 10.1016/j.nutres.2016.07.005.

Verzehrempfehlung: 1 Tablette täglich zu oder nach einer Mahlzeit, vorzugsweise abends, einnehmen. Die angegebene Tagesdosis sollte nicht überschritten werden. Wichtiger Hinweis: ArmoLIPID® ist nur unter ärztlicher Aufsicht zu verwenden. ArmoLIPID® ist eine ergänzende bilanzierte Diät für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät). Nur für Erwachsene. Patienten, die rezeptpflichtige cholesterinsenkende Arzneimittel einnehmen, z. B. Statine oder Fibrate, sollten vor einer Verwendung von ArmoLIPID® ihren Arzt befragen. Bei Statinintoleranz, die sich in Muskelschmerzen oder gastrointestinalen Beschwerden zeigen kann, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren. Nicht für Schwangere und Stillende geeignet. Kühl und trocken lagern. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern. Bedarfsanpassungshinweis gemäß §14b Abs. 5 DiätV: Der Gehalt an Folsäure übersteigt die empfohlenen Höchstwerte, da dies für den ernährungsmedizinischen Zweck notwendig ist. ArmoLIPID® ist gluten- und laktosefrei. Packungsbeilage beachten.

Stand der Information: Okt. 2015. MEDA Pharma GmbH & Co. KG, Benzstraße 1, 61352 Bad Homburg.

Disclaimer:

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Autor:
Letzte Aktualisierung: 29. März 2017
Quellen: siehe oben

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