Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit

Ohne Zahlencode oder Passwort gibt es kein Geld am Bankautomaten, lässt sich das Handy nicht einschalten oder eine telefonische Auskunft nicht bekommen. Jahr für Jahr werden es mehr solcher Zugangsdaten, die sich jeder merken muss.


Beschwerden

Bei wem kommt da nicht die Frage auf, wie alles funktionieren soll, wenn das Gedächtnis nicht mehr richtig funktioniert. Grund genug, über Möglichkeiten nachzudenken, um auch im Alter noch geistig rege zu sein.

Merk- und Konzentrationsfähigkeit beginnen bereits etwa ab dem 40. Lebensjahr nachzulassen. Davon ist das Kurzzeitgedächtnis früher betroffen als das Langzeitgedächtnis. Neue Eindrücke werden schnell wieder vergessen oder gar nicht erst aufgenommen: Die Spätnachrichten sind schon am nächsten Morgen aus dem Kopf, während Kindheitserlebnisse ewig in Erinnerung bleiben. Auch das Vergessen von Namen, Telefonnummern und Geburtstagen gehört früher oder später zum Alltag, ebenso wie das Suchen von Schlüsseln und Brille. Hinzu kommt ein schwächer werdendes Konzentrationsvermögen. Folglich fällt es zunehmend schwerer, sich über längere Zeit mit komplizierten Themen zu befassen.

Quelle: Springer Medizin
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