Drei Regeln und ein paar Tricks

Gesunde Ernährung für Kinder

Ernährungsgewohnheiten werden in der Kindheit erlernt und später weitgehend beibehalten. Doch wie bekommt man Kinder dazu, gesund zu essen? Mahnungen und Strafen gehen schnell nach hinten los. Besser klappt gesunde Ernährung, wenn Eltern sie vorleben. Bei heiklen Essern, aber auch übergewichtigen Kindern helfen außerdem ein paar praktische Tricks.

Kind kocht mit Mama
Eltern sollten ihren Kindern in Sachen Ernährung mit gutem Beispiel vorangehen, ihr Kind aber nicht zu bestimmten Lebensmitteln überreden wollen.
(C) 2007 Thinkstock Images

Der Körper eines Kindes befindet sich im Wachstum. Hierfür benötigen Kinder besonders hochwertige Nahrung. Vor allem folgende Mineralstoffe und Vitamine spielen dabei eine Rolle:

Eine gesunde Ernährung trägt dazu bei, dass aus Kindern gesunde Erwachsene werden – auch weil die in Kindheit und Jugend erlernten Ernährungsgewohnheiten sich im Erwachsenenalter meist fortsetzen. Durch ihr Vorbild und die Auswahl der Lebensmittel können Eltern die gesunde Ernährung ihrer Kinder fördern.

Drei wichtige Regeln für die Kinderernährung

Grundlage der Ernährung von Kindern sollte – ähnlich wie bei Erwachsenen – eine optimierte Mischkost sein. Dieses Konzept wurde vom Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund (FKE) entwickelt und lässt sich in drei Regeln zusammenfassen:

  •     Getränke und pflanzliche Lebensmittel: reichlich
  •     tierische Produkte: mäßig
  •     fett- und zuckerreiche Kost: sparsam

Kartoffeln, Brot, Nudeln, Gemüse, Obst, Milch, Käse und seltener Fleisch, Fisch, Eier und Fett sind die optimalen Zutaten für eine gesunde Ernährung für Kinder.

Im Vergleich mit Erwachsenen haben Kinder einen höheren Kalorienbedarf. Der Aufbaustoffwechsel des Kindes bildet ständig neue Zellen und für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur wird ebenfalls mehr Energie verbraucht. Nicht zuletzt ist der kindliche Bewegungsdrang sehr viel höher als bei Erwachsenen. Deshalb dürfen die Kalorien bei der Kinderernährung auch zu 30 bis 40 Prozent aus Fett bestehen, während der Fettanteil bei Erwachsenen nur 25 bis 30 Prozent betragen soll. Das Kind kann deshalb gelegentlich ruhig ein paar Süßigkeiten oder ab und an Fast Food essen.

Allerdings ist der Verdauungsapparat im Kindergartenalter zwar ausgereift, aber im Vergleich zu dem von älteren Kindern und Erwachsenen noch nicht voll belastbar. Häufig verträgt das Kind daher keine schwer verdaulichen Speisen wie Hülsenfrüchte, sehr Fettes und stark Geröstetes.

Ernährungsregeln: So essen Sie sich gesund und fit

Fünf Mahlzeiten sind für Kinder sinnvoll

Doch nicht nur was, sondern auch wie oft Kinder essen ist wichtig. Sie verfügen im Vergleich zu Erwachsenen über weniger Speicherkapazität Nährstoffe, das betrifft vor allem den Kohlenhydratstoffwechsel. Deshalb ist ein regelmäßiger Mahlzeitenrhythmus angeraten. Zu jeder Mahlzeit sollte Wasser getrunken werden, um den Flüssigkeitsbedarf zu decken.

Empfehlenswert sind drei Hauptmahlzeiten und je einer Zwischenmahlzeit am Vor- und Nachmittag. Die Hauptgerichte sollten nicht zu üppig, salzig oder fettig sein und die Snacks zwischendurch aus kleinen Portionen Obst und Gemüse ergänzt mit Milch- und Getreideprodukten bestehen.

Frühstück

Bei der morgendlichen Mahlzeit fängt die gesunde Ernährung an, sagt Isabelle Keller von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Morgens müssen Kinder ihren Nährstoffspeicher wieder auffüllen. "Es ist wichtig, dass sich dafür Zeit genommen wird", sagt Keller. Zur Not müssen die Eltern früher aufstehen, um ein gesundes Frühstück vorzubereiten.

Insgesamt sollte das Frühstück folgende Komponenten enthalten: Wasser, Produkte aus Milch und Getreide sowie Obst und Gemüse. Als Getreideprodukt können Eltern etwa auf Müsli oder Vollkornbrot zurückgreifen. Das sorgt durch die komplexen Kohlenhydrate nicht nur für die nötige Energie und langanhaltende Sättigung, sondern enthält auch Mineralstoffe. Und wer das Müsli mit etwas Obst und Joghurt oder Milch bereitet oder neben der Scheibe Brot ein Schälchen mit Obstquark anbietet, kombiniert gleich mehrere der empfohlenen Komponenten.

Pausenbrot – die erste Zwischenmahlzeit

Beim zweiten Frühstück in der Schule ergänzen Eltern und Kinder, was morgens zu kurz gekommen ist: Wer zu Hause Müsli mit Obst gegessen hat, packt jetzt ein Brot und etwas Rohkost aus – zum Beispiel Gurken, Karotten, Paprika oder kleine Tomaten.

Keller empfiehlt, mit dem Kind über den Inhalt der Pausenbox zu sprechen: Was mag das Kind besonders gerne? Darf alles zusammen in eine Box oder sollten die Tomaten lieber vom Brot getrennt liegen? Mundgerechte Häppchen sind mit einem Salatblatt garniert besonders appetitanregend. Auch Obst und Gemüse reizen Kinder mehr, wenn sie in fantasievolle Formen geschnitten sind. Gesunde Ernährung kann und darf auch Spaß machen. Mit Nüssen oder Trockenfrüchten kann das Pausenbrot vollwertig versüßt werden. Tipp: In einer Brotbox bleibt das Pausenbrot appetitlicher als in Butterbrotpapier.

Mittagessen

  • zum Vitamin-Quiz

    Zitronen enthalten Vitamin C, schon klar. Aber wie steht es mit Ihrem Ernährungswissen, wenn es über solche Evergreens hinausgeht? Hier erfahren Sie es:

Entweder das Mittagessen oder das Abendessen sollte aus einer warmen Mahlzeit basierend auf Kartoffeln, Reis oder Nudeln bestehen. An drei bis vier Tagen in der Woche können Fisch oder Fleisch die warme Mahlzeit begleiten. Immer dabei sein sollte viel Gemüse. Essen die Kinder das Mittagessen in der Schule, rät Keller, sich gemeinsam den Speiseplan anzuschauen: So kann man zusammen überlegen, welche Gerichte infrage kommen.

Laut einer Studie des Bundesministeriums für Ernährung zur Qualität des Schulessens gibt es bei der Schulverpflegung in Deutschland erhebliche Defizite. Rund die Hälfte der untersuchten Speisepläne enthält demnach zu wenig Gemüse. Angesichts vielfach langer Transport- und Warmhaltezeiten seien zu viele ungeeignete Gemüsesorten im Angebot enthalten. Kritiker warnen beim Schulessen auch vor zu billigen Produkten, Fertigsoßen und zu viel Fleisch. Sind Eltern mit dem Angebot des Schulessens generell unzufrieden, sollten sie an den Schulträger herantreten und besprechen, inwieweit sich etwas ändern lässt.

Nachmittagssnack – die zweite Zwischenmahlzeit

Wie das Pausenbrot sollte die Zwischenmahlzeit am Nachmittag aus Rohkost, Milch- und Getreideprodukten bestehen.

Abendessen

Am Abend sollte es eine kalte Mahlzeit geben, wenn mittags bereits warm gegessen wurde. Dabei kommen vor allem Getreideprodukte wie Brot, Rohkost, Milchprodukte und eventuell etwas Wurst auf den Tisch.

Praktische Tipps: So essen Kinder gerne gesund

  • Wenn Kinder beim Kochen oder Backen mithelfen, Salat waschen oder Dressing rühren, Frikadellen kneten oder Kartoffelbrei stampfen, erhöht das ihren Spaß am (gesunden) Essen.

  • Mit älteren Kindern lassen sich Kompromisse schließen. Wer ein oder zwei Mal in der Woche Wünsche zum Essen äußern darf, isst an den anderen Tagen ohne groß zu meckern.

  • Gemeinsame Mahlzeiten sind wichtig. Wer sein Kind allein an den Tisch setzt, darf sich nicht wundern, wenn es kaum etwas isst.

  • Das Auge isst mit, dies gilt ganz besonders für Kinder. Vermeintliches Durcheinander wie Eintopf oder Auflauf lehnen sie spontan ab.

  • Kinder spüren genau, wann sie satt sind – im Gegensatz zu manchen Erwachsenen. Allerdings haben sie noch kein Gefühl dafür, welche Mengen satt machen, das heißt, dass das Auge bei den kleinen Essern oft größer ist als der Magen.

  • Spezielles Essen für Kinder wie mit Kalzium oder Vitaminen angereicherte Quarks oder Fruchtsäfte sind weder notwendig noch gesünder, oft sogar recht zuckerhaltig. Die Tagesdosis an Vitaminen lässt sich auch über gesunde Ernährung zuführen.

  • Bei Tränen keine Süßigkeiten zum Trösten verabreichen, das Kind gewöhnt sich daran und hat als Erwachsener nicht selten mit Kummerspeck zu kämpfen.

  • Kinder verstehen abstrakte Argumente wie "Davon wirst du groß und stark", "Das macht dick", "Davon bekommst du schlechte Zähne" nicht, sie bewirken häufig das Gegenteil.

Naschen in Maßen ist gesundheitsverträglich

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Ein nahrhaftes Frühstück und ein vollwertiger Pausensnack beugen dem Appetit auf Süßigkeiten vor. Kinder, die gut gefrühstückt haben, verspüren kaum das Verlangen, sich kurz danach den Bauch mit Süßigkeiten vollzuschlagen.

Süßwaren sind in der Regel zu zuckerhaltig und fett, warnt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Eine einseitig süße Ernährung führt bei Kindern zu Leistungsabfall und Konzentrationsschwäche. Denn Süßigkeiten enthalten zwar jede Menge Kalorien, aber keine Vitamine, die für das Konzentrationsvermögen so notwendig sind. Zu den eigentlichen Mahlzeiten können naschsüchtige Kinder das Defizit kaum aufholen, da es ihnen nach diversen Keksen und Schokoriegeln an Appetit auf Gemüse, Obst, Kartoffeln und Brot mangelt.

Die Folgen der einseitig süßen Ernährung reichen noch weiter: Heute leiden schon Dreijährige und viele Schulanfänger unter Karies. Auch stellen Ärzte bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger erhöhte Cholesterinwerte, Bluthochdruck und Diabetes fest.

Durchschnittlich essen Siebenjährige täglich 60 bis 70 Gramm Zucker, fand das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund heraus – Tendenz steigend. Rund ein Viertel dieser Menge stammt allein aus gesüßten Getränken, den Rest nehmen Kinder zumeist mit Süßigkeiten, Puddings und gezuckerten Fruchtjoghurts zu sich. Vorsicht auch bei fertigen Müslimischungen: Sie enthalten meist Zucker oder Schokolade. Auch Nuss-Nougat-Creme und Gebäck enthalten viel Zucker und Fett und gehören deshalb höchstens ausnahmsweise auf den Speisezettel.

Verborgene Süße: 13 fiese Zuckerfallen

Süßigkeiten nicht verdammen

Oft sind es die Erwachsenen, die Kinder zu einem exzessiven Süßigkeiten-Konsum erziehen: Großeltern oder Bekannte bringen Naschereien mit, Eltern reichen Süßigkeiten als Trostmittel und als Belohnung, wenn das Kind den Teller leer gegessen hat oder besonders brav war.

Allerdings sollte es nicht darum gehen, Süßes grundsätzlich zu verdammen. In einer 1998 im British Medical Journal veröffentlichten Untersuchung über den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Süßigkeiten und der Lebenserwartung, kamen Ärzte und Wissenschaftler zu einem überraschenden Fazit: Kinder, die ab und zu Süßes naschen, haben bessere Chancen ein hohes Lebensalter zu erreichen als Menschen, die wenig Süßes essen.

Trotzdem sollten Eltern alles daran setzen, ihre Kinder zu "moderaten Naschern" zu erziehen. Denn nur wenn sich Naschen in Grenzen hält, ist es gesundheitsverträglich. Ab und zu können Eltern auch Chips und Salzstangen anbieten – wegen des hohen Fettgehalts aber nicht eine ganze Tüte, sondern für jedes Kind ein kleines Schälchen. Da fast alle Kinder gern Kaugummis naschen, bieten sich als Alternative zu Süßigkeiten auch zuckerfreie Kaugummis an. Mit Obstsalat, Apfelmus und Bananen können Eltern den Appetit ihrer Kinder auf Süßes ebenfalls gut kompensieren. Auch verdünnte Säfte sowie ungezuckerter Fruchtjoghurt eignen sich als Nasch-Alternative – ein Highlight sind sie gefroren als Eis zum Schlecken.

Praktische Tipps für Süßigkeitenkonsum bei Kindern

  • Legen Sie keine Süßigkeitenvorräte an. Das verführt zum Naschen.

  • Süßigkeiten sollten die Kleinen immer nur in kleinen Portionen erhalten.

  • Zähneputzen nach jeder süßen Mahlzeit bietet Schutz vor Karies und macht Kindern die Gefahr von Süßigkeiten bewusster.

  • "Betthupferl" nach dem Zähneputzen am Abend sind tabu.

  • Nach dem Mittagessen muss es nicht immer ein süßes Dessert sein – ein kleingeschnittener Apfel oder eine Schale mit ungesüßten Erdbeeren ist nicht nur besser für die Zähne, sondern sorgt auch für die Vitaminzufuhr.

  • Eltern sollten Kindern ein Vorbild sein und selbst so wenig wie möglich naschen.

  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind mit maßlosem Naschen nicht fehlende elterliche Zuwendung kompensiert.  

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Heikle Esser: So bekommen Kinder Spaß an gesunder Ernährung

Wenn das Kind lustlos mit dem Essen herumspielt, sind Eltern verzweifelt. In vielen Fällen ist das jedoch unnötig. Einige Kinder werden von Mini-Menüs satt, während andere beherzt wie kleine Bauarbeiter essen. Doch dies sollte Eltern nicht beunruhigen. "Kinder unterscheiden sich in ihrem Energiebedarf, deshalb ist ein Kind kein schlechter Esser", sagt Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Limmer. Die Grundmenge variiert proportional zum Körpergewicht – und dies hat in diesem Alter eine enorme Spannbreite: Es kann je nach Körpergröße zwischen zehn und 15 Kilogramm liegen.

"Das Thema 'schlechter Esser' wird von den Eltern oft hochgeschaukelt", sagt Limmer. Wenn die Eltern genau aufschreiben, was ihr Kind den Tag über isst, stellt sich meist heraus: Das Kleine bekommt genug.

Kinder wissen, wie viel sie essen müssen

"Es ist nur ganz selten, dass ein Kind krank wird, weil es ein schlechter Esser ist", meint die Expertin. Was hingegen stimmt: Wenn die Kleinen krank werden, dann lässt auch ihr Appetit nach. Da geht es ihnen nicht anders als Erwachsenen – nur, dass ihnen die Lust am Essen meistens schon zwei Tage vor Ausbruch eines Infekts vergeht. Auch dauert es nach der Erkrankung recht lange, bis sie wieder richtig essen mögen, sagt die Expertin. Häufig kommt es dann vorübergehend sogar zu einem Rückschritt – so wollen manche plötzlich nur noch Milch trinken. Diese Phase kann Wochen anhalten. Danach aber findet dann oft ein richtiger Entwicklungsschub statt, sodass die Kinder etwa viel selbstständiger essen als vor dem Infekt.

Auch Annette Kast-Zahn und Hartmut Morgenroth kommen in ihrem Buch "Jedes Kind kann richtig essen" zu dem Schluss: "Gesunde Kinder können gar nicht zu wenig essen, wenn sie genug angeboten bekommen. Sie wissen ganz genau, wie viel sie essen müssen. Sie wissen es besser als die Eltern."

Nahrungsneophobie meist angeboren

Eine echte Neophobie, also die Angst vor Neuem, in Bezug auf Nahrungsmittel ist meist keine Laune oder Phase von wählerischen Kindern. Vielmehr sind die Gene schuld daran, jedenfalls zu einem großen Teil. Das fanden Wissenschaftler der Universität von North Carolina heraus. Zu 72 Prozent bestimmt das Erbgut eines Vorschulkinds, ob es neue Nahrungsmittel mag oder ablehnt. Das ändert sich meist erst wieder ab einem Alter zwischen acht und zwölf. Bei Eltern ist derweil Geduld gefragt. Sie sollten ihrem Kind neue Lebensmittel an aufeinanderfolgenden Tagen wiederholt anbieten. Die meisten kleinen Kinder greifen nach acht bis zehn Malen meist doch zu, zeigen Untersuchungen. Überzeugungsarbeit sollten Eltern aber tunlichst unterlassen, denn das erzielt meist nicht die gewünschten Effekte – im Gegenteil.

Viele Zwischenmahlzeiten und Überzeugungsarbeit mindern Appetit

Manche Eltern lassen sich viel einfallen, um ihr Kind zum Essen zu bewegen: Sie kochen auf besonderen Wunsch das Lieblingsgericht des Kleinen, stellen einen wunderbaren Nachtisch in Aussicht oder versprechen einen Besuch im Zoo – zu Lasten des Appetits. Begleitet werden die Bemühungen meistens von Bemerkungen wie "aber du musst doch etwas essen", "das ist ganz gesund, glaub' mir".

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Wer möchte, dass sein Kind vernünftig isst, sollte derlei Überzeugungsarbeit unterlassen. Am besten ist, gar nicht übers Essen zu reden, meinen Experten. Das Drängen und Bitten führt nämlich gerade zum Gegenteil des erhofften Ziels: Es verleidet den Kleinen den Appetit.

Durch die ständigen Ermunterungen zeigen die Eltern den Kindern, dass sie ihnen nicht zutrauen, das Essen selbst zu regeln, schreiben Annette Kast-Zahn und Hartmut Morgenroth.

Stopfen kann zu Übergewicht führen

Hinzu kommt: Kinder, die geradezu mit Essen gestopft werden, verlieren nicht nur den Appetit, sondern können später leicht Essstörungen entwickeln. Zwingen die Eltern sie nämlich dazu, mehr zu essen, als sie wollen, werde ihr natürliches Sättigungsgefühl gestört, sagt Christian Fricke, Kinderarzt und Jugendpsychiater. Die Folge ist oft Übergewicht. In seltenen Fällen wächst in den Kleinen durch die Stopferei aber auch eine Abscheu gegen Nahrung jeder Art.

Selbst wenn das Drängen nicht in eine Zwangsfütterung mündet – das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern wird durch die ständigen Überredungsversuche allemal belastet: Schon kleine Kinder finden schnell heraus, dass sie Vater und Mutter durch Nicht-Essen empfindlich treffen können. Die Eltern werden erpressbar und die Mahlzeiten zu einem ständigen Machtkampf.

Nie für Kinder "auf Kommando kochen"

Die Buchautoren Kast-Zahn und Morgenroth raten Eltern deshalb auch dringend davon ab, für die Kinder auf Wunsch ein extra Essen zu kochen, wenn es auf das Mittagessen keinen Appetit hat. Das "Kochen auf Kommando" vermittele Kindern das Gefühl: Die tun alles, nur damit ich esse. Besser ist, zu jeder Mahlzeit Brot auf den Tisch zu stellen: Davon kann das Kind sich nehmen, falls es das Hauptgericht nicht mag.

Eskalieren die Mahlzeiten in der Familie regelmäßig, stehen meistens noch andere Probleme dahinter, meint Christian Fricke. "Oft ist Ärger beim Essen ein Hinweis auf unklares elterliches Verhalten gegenüber den Kindern." Es ist nämlich häufig zu beobachten, dass Eltern, die über ständigen Stress am Mittagstisch klagen, ihrem Kind im Allgemeinen wenig Grenzen setzen. Nur beim Essen verlangen sie plötzlich vom Kind, sich an bestimmte Regeln zu halten. Kinder, die diese Strenge nicht gewohnt sind, reagieren darauf mit Wut.

Praktische Tipps bei heiklen Essern

  • Schwankungen im Essverhalten sind völlig normal. An manchen Tagen essen Kinder wie die Scheunendrescher und an anderen wie der Suppenkasper. Das ist kein Grund zur Besorgnis.

  • Wenn das Kind keinen Appetit auf Kohlrabi und Brokkoli hat, lohnt es sich, es mit Erbsen, Karotten und Pastinaken zu probieren: Diese Gemüsearten schmecken leicht süß und kommen darum den Geschmacksvorlieben der Kleinen sehr entgegen.

  • Bei hartnäckigen Verächtern hilft es manchmal, Gemüse zu pürieren und unter das Essen zu geben.

  • Eltern sind gut beraten, ihren Kindern nicht zu viel auf den Teller zu geben, das nimmt den Spaß am Essen. So kommt es leicht zu Widerwillen und Abwehrhaltung.

  • Spaß am Essen entwickeln Kinder auch, wenn sie in die Vorbereitungen einbezogen werden.

  • Die Mahlzeit sollte frei von Ablenkung wie etwa durch einen laufenden Fernseher und Spielzeug sein.

  • Bieten Sie den Kindern wiederholt Lebensmittel an, die sie noch nicht kennen und gehen Sie mit gutem Beispiel voran: Probieren Sie selbst immer wieder neues Essen.

  • Viel Bewegung an der frischen Luft sorgt für einen gesunden Appetit. Nach einem ausgefüllten Spielnachmittag im Freien werden Kinder eher nach einer kräftigen Mahlzeit verlangen.

Ernährung von Kleinkindern: selbstständig essen lassen

Essen ist für Kleinkinder ein Kunststück: Zunächst muss der Löffel beladen werden – allzu leicht gerät dabei der Teller ins Rutschen. Dann heißt es, den Löffel zum Mund zu führen, ohne ihn dabei zu kippen oder den Inhalt an der Wange landen zu lassen. Viele Eltern würden bei diesen ersten Versuchen gern eingreifen – nicht zuletzt um sich Putzarbeit zu ersparen.

Doch Kleinkinder müssen das selbstständige Essen üben. Je mehr Gelegenheit sie haben, mit Löffel oder Gabel zu hantieren, desto geschickter werden sie. Diese Fortschritte sind für sie ein Erfolgserlebnis. Füttern die Eltern ihr 20 Monate altes Kind aus Angst um die saubere Küche noch immer, ist dies für den Nachwuchs frustrierend. "Sein Wille selbstständig zu werden, wird erlahmen. Das Kind wird zur Ansicht kommen, dass es für alle Zeiten gefüttert werden wird. Die Eltern dürfen sich nicht wundern, wenn das Kleinkind in den kommenden Jahren wenig Lust zeigt, selbstständig zu essen", schreibt der Schweizer Kinderarzt Remo H. Largo in seinem Buch "Babyjahre".

Auch die Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Limmer hat beobachtet: Kinder, die zu lange gefüttert werden, entwickeln sich oft zu schwierigen Essern. "Denn das Kleinkind verbindet mit dem Essen kein Erfolgserlebnis – es ist nichts, was es sich erarbeitet hat", sagt Ulrike Limmer. Eltern tun also gut daran, ihr Kind selbst löffeln zu lassen. Es spricht aber nichts dagegen, es bei dieser schwierigen Aufgabe zu unterstützen.

Wie Kinder uns erziehen

Es empfiehlt sich auch, den Nachwuchs selbst entscheiden zu lassen, ob und wie viel er sich nimmt. Wählt er ausschließlich Kartoffeln und lässt den Kohlrabi unberührt, müssen die Eltern dies schlucken, meinen die Autoren Annette Kast-Zahn und Hartmut Morgenroth. Ihrer Sorge, das Kind könne sich ungesund ernähren, begegnen die Eltern am besten durch ein ausschließlich vollwertiges Nahrungsangebot auf dem Tisch.

Praktische Tipps: So klappt das selbstständige Essen

  • In einer kleinen Schüssel mit hohem Seitenrand lässt sich das Essen leichter auf den Löffel bekommen als auf einem flachen Teller.

  • Eine kleine Menge Essen in der Schüssel ist für das Kleinkind besser zu handhaben.

  • Kleine Kunststofflöffel eignen sich für den Anfang besser als Metall- oder Silberlöffel, die oft recht scharfe Kanten haben. Besonderes Essgeschirr wie Löffel mit extra dickem Griff sind jedoch nicht nötig.

  • Das Kind sollte bequem auf seinem Kinderstuhl sitzen: Der ein wenig gebeugte Unterarm (etwas mehr als 45 Grad) kann lose auf dem Tisch liegen, die Füße ruhen auf einem Tritt.

  • Am besten essen die Eltern gemeinsam mit ihrem Kleinkind: So lernt das Kind das selbstständiges Essen durch Imitation.

  • Es spricht nichts dagegen, dem Kind gelegentlich zu erklären, wie es den Löffel am besten hält – es ist durchaus in der Lage, Vorschläge wie "Fass doch weiter vorne an" zu verstehen.

  • Wenn anfangs sehr viel Essen vom Löffel rutscht, ist die 2-Löffel-Methode hilfreich: Vater oder Mutter füttern das Kind, welches aber selbst einen Löffel hält, mit dem es die Speise aufnehmen kann. Sobald das Kind in der Lage ist, größere Portionen zu löffeln, sollten die Eltern ihre Hilfestellung allerdings zurücknehmen.

  • Die Speise sollte nicht zu flüssig sein.

Abnehmen und Ernährung bei übergewichtigen Kinder

In Deutschland ist jedes siebte Kind zu dick, in den USA jedes Dritte. Das Überangebot an Snacks und Süßigkeiten, Bewegungsmangel, stundenlanges Sitzen vor dem Computer, TV oder der Spielkonsole tragen Mitschuld am Übergewicht. Nicht selten leiden Kinder dann an hohem Blutdruck, Haltungsschäden und Gelenkveränderungen, aber auch an seelischen Narben, die durch Ausgrenzung der anderen Kinder entstehen können.

Allerdings sollte man Übergewicht nicht überdramatisieren, meint Silke Restemeyer, Diplom-Ökotrophologin bei der DGE: "Gerade wenn das Kind noch nicht adipös ist, sondern nur etwas pummelig, normalisiert sich das häufig mit dem nächsten Wachstumsschub", sagt Restemeyer.

Manche Eltern setzen sich dagegen überhaupt nicht mit dem Übergewicht ihrer Kinder auseinander. Amerikanische Wissenschaftler analysierten Daten aus 69 Studien zum Thema Gesundheit in der Familie. Dabei stellte sich heraus, dass 51 Prozent der Eltern mit übergewichtigen Kindern davon überzeugt sind, der Nachwuchs hätte kein Gewichtsproblem. Dabei dürfte eine Rolle spielen, dass Vater und Mutter ebenfalls oft zu dick sind.

Viele übergewichtige Kinder möchten gerne abnehmen, reagieren aber häufig falsch. Beispielsweise lassen sie Mahlzeiten aus, oft das Frühstück, um dadurch Gewicht zu verlieren. Wissenschaftler der Bostoner Tufts University haben nachgewiesen, dass solches Auslassen der Mahlzeiten meist dazu führt, dass die Kinder im Laufe des Tages mehr zu sich nehmen und dadurch letztlich Gewicht zulegen. Um erfolgreich abzuspecken, brauchen sie die Hilfe ihrer Eltern.

Keinen Druck ausüben

Doch Eltern wissen, wie schwierig es ist, Kinder und Jugendliche von gesunder Ernährung zu überzeugen. "Besonders wichtig ist dabei die Motivation der Kinder, ob sie selbst davon überzeugt sind, abnehmen zu wollen oder ob sie einfach nur geschickt wurden", sagt Kadi Sieben. Die Pädagogin und Diplom-Ökotrophologin behandelt Kinder und Jugendliche mit Essstörungen, die von Magersucht bis zu Adipositas reichen.

Ihr wichtigster Rat, wenn es um Übergewicht bei Kindern geht: "Üben Sie keinen Druck aus, drohen Sie nicht mit den gesundheitlichen Folgen für das Kind." Wer einem pummeligen Kind ständig vor Augen führt, es sei zu dick, schadet ihm damit wesentlich mehr als ihm zu nutzen. Die vermutlich gut gemeinten Ermahnungen bewirken nämlich das Gegenteil, beweist eine Studie von Forschern der University of California.

  • zum BMI-Rechner

    Zu dick? Zu dünn? Mit dem BMI-Rechner finden Sie schnell heraus, ob Ihr Körpergewicht im Normbereich liegt - oder ob Sie ein paar Pfunde abnehmen sollten.

Studienleiterin Janet A. Tomiyama untersuchte knapp 2.500 Mädchen, die zu Beginn der Studie zehn Jahre alt waren. Die Wissenschaftlerin und ihr Team ermittelten den Body-Mass-Index (BMI) der Kinder. Mehr als jedes zweite Kind war zu dick. Zusätzlich befragten die Wissenschaftler die Mädchen über ihr Verhältnis zu Eltern, Geschwistern, Freunden, Klassenkameraden und Lehrern. Dabei notierten sie auch, ob und diese die übergewichtigen Mädchen ermahnten, abzunehmen oder hänselten.

Neun Jahre später wurden die Mädchen nochmals untersucht und befragt. Von den anfangs übergewichtigen Kindern waren nur einige zu dicken Erwachsenen geworden. Dabei zeigte sich deutlich, dass vor allem diese als Kinder häufig gehört hatten: "Du bist zu dick" oder "Du bist zu fett". Die anderen, die wegen ihrer Pummeligkeit nicht ermahnt worden waren, waren fast alle normalgewichtig.

Ab wann ein Kind zu dick ist – Perzentilkurven für Kinder als Download

Etwas Übergewicht, so die Forscherin, sei kein Grund zur Sorge und sollte nicht ständig Anlass für Ermahnungen sein. "Bei einem BMI von 30 gibt es kein erhöhtes Mortalitätsrisiko. Das haben inzwischen zahlreiche Studien gezeigt." Die höchste Sterblichkeit würden untergewichtige Menschen haben, stellt sie fest.

Der Kinderarzt analysiert ob Normal-, Über- oder Untergewicht besteht nach Alter und BMI des Kindes auf den sogenannten Perzentilkurven (PDF zum Download), die es getrennt für Jungen und für Mädchen gibt. Ist das Kind tatsächlich zu dick, bieten zahlreiche spezialisierte Beratungsstellen in Kliniken und Praxen Hilfestellung. Die Kosten für eine Adipositasberatung für Kinder und Jugendliche und eine entsprechende Therapie, die die gesamte Familie mit einschließt, übernehmen in der Regel die Krankenkassen.

Die besten Tipps zum Abnehmen

 

Praktische Tipps gegen Übergewicht bei Kindern

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind keine Hauptmahlzeit auslässt.

  • Verändern Sie den Speiseplan und kochen Sie fettärmer.

  • Keine strengen Verbote: Oft reicht es, süße Getränke vom Speiseplan weitgehend zu streichen.

  • Setzen Sie jedoch klare Grenzen. Süßigkeiten sind kein täglicher, sondern ein besonderer Genuss.

  • Horten Sie keine Süßigkeiten zu Hause.

  • Gehen Sie Ihrem Kind mit gutem Beispiel voran.

  • Beziehen Sie Ihr Kind in die Vorbereitung der Mahlzeiten mit ein.

  • Essen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind.

  • Auf keinen Fall darf ein Kind oder Jugendlicher hungern, das schadet Heranwachsenden besonders. Eine Umstellung auf gesunde Vollwertkost reicht, damit ein Kind normalgewichtig wird und bleibt.

  • Neben der Ernährung spielt auch Bewegung eine wichtige Rolle beim Abnehmen. Zum Beispiel könnte das Kind mit dem Fahrrad statt mit dem Bus in die Schule fahren.

Vegetarische und vegane Ernährung für Kinder

Immer mehr Eltern entscheiden sich für eine vegetarische Ernährung und beziehen dabei auch ihre Kinder ein. Manche möchten ihre Familie sogar vegan, also ausschließlich pflanzlich, ernähren. Eine vegetarische Ernährung für Kinder, die sich aus Vollkornprodukten, Gemüse, Hülsenfrüchten und Obst zusammensetzt, ist reich an komplexen Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Die geringe Aufnahme an tierischen Fetten und Cholesterin beugt Krankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gicht und Diabetes vor.

Eine vegane Ernährung birgt für Kinder allerdings große gesundheitliche Risiken. Die DGE rät Eltern daher ausdrücklich davon ab.

Praktische Tipps für eine vegetarische Kinderernährung

Weil bei einer vegetarischen Ernährungsweise die Versorgung mit Eisen, Eiweiß, Kalzium, Jod und Vitamin B12 oft problematisch ist, sollten Eltern folgende Punkte unbedingt beachten:

  • Eisen wird aus Pflanzen bis zu zehnmal weniger gut aufgenommen als aus Fleisch. Daher müssen Kinder ausreichend Vollkorngetreide, Vollkornreis, Salat, Hülsenfrüchte, Gemüse wie Spinat, Fenchel, Schwarzwurzeln, Karotten, Rote Beete und Brokkoli sowie Obst, etwa getrocknete Aprikosen, Rosinen und Pflaumen verzehren. Damit das Eisen besser aufgenommen werden kann, sollten Eltern Vitamin-C-reiche Lebensmittel anbieten wie ein Glas Orangensaft, Obst und Gemüse (etwa Paprika).

  • Eiweiß aus Pflanzen besitzt eine geringere biologische Wertigkeit als tierisches Eiweiß und kann daher schlechter vom Körper verwertet werden. Werden verschiedene proteinreiche Lebensmittel miteinander kombiniert, erhöht das die biologische Wertigkeit.

  • Den Tagesbedarf an Kalzium sichern Milchprodukte, Grünkohl, Lauch, Fenchel und Brokkoli.

  • Jod sollte das Kind über Jodsalz und daraus hergestellten Produkten zu sich nehmen.

  • Vitamin B12 ist in Eigelb und Milch enthalten.

  • Babybreie als Beikost für vegetarisch ernährte Säuglinge und kleine Kinder sollten Gemüse, Kartoffeln und Getreide enthalten und mit einem Vitamin-C-haltigen Saft versetzt sein, rät das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund. Gemüse-Kartoffel-Breie sollten überdies milchfrei sein, da der Organismus das Eisen anderenfalls nicht so leicht aufnehmen kann.

Lebensmittel mit Vitamin B12: Die besten Lieferanten

Autor:
Letzte Aktualisierung: 04. August 2016
Durch:
Quellen: Remo H. Largo, "Babyjahre", Piper, 2000 Emmi Pikler, Anna Tardos u.a., "Miteinander vertraut werden", Herder, 1992; Pressemitteilung der University of California; Mitteilung der UNC: http://uncnews.unc.edu/content/view/5939/107/; DGE-Stellungnahme: Vitaminversorgung in Deutschland; Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund: Gemüseverzehr von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen in der DONALD-Studie; Fachjournal Pediatrics;Annette Kast-Zahn, Hartmut Morgenroth: Jedes Kind kann richtig essen, GU-Verlag

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