Vitamine

Mangel an Vitamin B12 lässt Hände und Füße einschlafen

Hände
Besonders bei älteren Menschen können Missempfindungen wie Kribbeln in den Händen auf einen Vitamin B12-Mangel hindeuten.

Nervenstörungen wie Taubheitsgefühl oder Kribbeln in Händen und Füßen können auf einen Vitamin B12-Mangel hinweisen. Darauf macht die Gesellschaft für Biofaktoren aufmerksam.

Wenn Hände oder Füße brennen, sich taub oder wie "eingeschlafen" anfühlen, kann sich dahinter ein Mangel an Vitamin B12 verbergen.  Denn neurologische Störungen wie diese Missempfindungen treten nach Angaben des IOM (Institute of Medicine, Washington D.C.) bei 75-90 Prozent der Menschen mit Vitamin B12-Mangel auf. Darauf weist die [Gesellschaft für Biofaktoren e.V. - 27.10.11 ) hin. Durch den Vitaminmangel ausgelöste neurologische Störungen können sich auch durch Symptome wie Muskelschwäche und Koordinationsprobleme bis hin zu Lähmungserscheinungen bemerkbar machen.

Vitamin B12-Mangel oft nicht erkannt

In Praxis werde der Mangel an Vitamin B12 als Auslöser solcher Beeinträchtigungen aber nicht erkannt, konstatiert die GfB. "Meist werden nur charakteristische Blutbildveränderungen als Zeichen eines Vitamin B12-Mangels gewertet", sagt Prof. Joachim Schmidt von der GfB. "Nervenstörungen sind aber oft die frühesten und zum Teil auch die einzigen klinischen Symptome eines Vitamin B12-Mangels", erklärt der Pharmakologe. Sie könnten auch unabhängig von Blutbildveränderungen auftreten und seien in etwa 25 Prozent aller Fälle die einzigen klinischen Anzeichen des Vitaminmangels.

Tatsächlich kann bereits trotz noch normaler Vitamin B12-Werte ein funktioneller Mangel an dem Vitamin vorliegen. Nachweisbar ist dies durch eine Messung des Holo-Transcobalamin (Holo TC), wodurch sich bereits ein beginnender Vitamin B12-Mangel nachweisen lässt. Als Holo-TC bezeichnet man die Verbindung von Vitamin B12 mit Transcobalamin II (TC II), ein Bindungsprotein, durch welches das im Blut zirkulierende Vitamin B12 erst verwertbar wird.

Ältere Menschen häufig betroffen

Gerade bei älteren Menschen sei der Vitamin B12-Mangel ein unterschätztes Problem, warnt die GFB. Von den über 60-Jährigen in Deutschland sind bis zu 30 Prozent betroffen. Besonders gefährdet sind auch Menschen, die sich vegetarisch oder vegan, also ganz ohne Lebensmittel tierischen Ursprungs ernähren.

Bei einem Vitamin B12-Mangel ist eine Vitaminergänzung notwendig. Dies kann bei starkem Mangel mittels Injektionen durch den Arzt geschehen. Das Vitamin kann aber auch in Tablettenform eingenommen werden.

Die Hitliste der gesündesten Lebensmittel
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    Blaubeeren

    Der blaue Farbstoff der Beeren ist reich an Carotinoiden und Flavonoiden, die Herz, Gehirn und Blase schützen.

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    Äpfel

    Sie enthalten Ballaststoffe, vor allem Pektin, das schädliches Cholesterin bindet. Das beugt Arteriosklerose vor, schützt vor Bluthochdruck und Herzinfarkt.

    Getty Images/Polka Dot RF

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    Auberginen

    Ballaststoffe, die wichtigsten B-Vitamine und wertvolle Antioxidanzien, die unsere Gehirnzellen schützen, schenken Auberginen.

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    Bananen

    Die süßen Früchte enthalten viel Kalium, das wichtig ist für die Blutdruckregulation und die Funktion von Muskeln und Verdauung.

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    Brokkoli

    Der Kohl ist für seine Anti-Krebs-Wirkung bekannt. Außerdem liefert er wertvolle Ballaststoffe und schützt auf diese Weise das Herz.

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    Bulgur

    Die Weizenaufbereitung ist reich an Faserstoffen und B-Vitaminen. Bulgur hat einen niedrigen glykämischen Index, ist also günstig für den Blutzuckerspiegel.

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    Milch

    Milch liefert Kalzium und Vitamin D für gesunde Knochen. Wählen Sie die fettarme Variante, damit schützen Sie Herz und Gefäße.

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    Joghurt

    Mit seinem leicht verwertbaren Eiweiß macht Joghurt gut satt und hilft beim Abnehmen - wenn Sie fettarme Produkte wählen.

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    Grünkohl

    Wie andere Kreuzblütler schützt auch Grünkohl vor Entzündungen und Krebs. Zusätzlich liefert er viel Kalium, das wichtig für die Blutgerinnung ist.

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    Haferschrot oder -flocken

    Hafer ist leicht verdaulich und belebt den Stoffwechsel. Er stabilisiert zudem den Blutzucker und senkt den Cholesterinwert im Blut. Auch für die Stärkung von Haut und Knochen sind Haferflocken geeignet.

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    Kidney-Bohnen

    Sie liefern Kalium und Magnesium, halten damit den Blutdruck in Schach. Kidney-Bohnen sind reich an Eisen und Eiweiß: ein guter Fleischersatz für Vegetarier.

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    Kürbis

    Er hat wenig Kalorien, dafür umso mehr Vitamin A und Ballaststoffe. Sein Farbstoff Beta-Karotin wirkt Herzerkrankungen entgegen.

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    Lachs

    Der rosafarbene Fisch, vor allem Wildlachs, ist reich an Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren, weshalb er das Herz schützt. Zudem ist er gut fürs Hirn - und zwar von Älteren wie Ungeborenen.

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    Leinsamen

    Leinsamen auf den täglichen Speiseplan zu setzen, ist ganz leicht: Ein bis zwei Löffel ganzer oder gemahlener Leinsamen über das Essen gestreut liefert reichlich Omega-3-Fettsäuren und lösliche wie unlösliche Ballaststoffe – und die gleichen die Blutfettwerte aus.

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    Linsen

    Sie mögen keine Hülsenfrüchte? Keine Bange, in Linsen sind die Inhaltsstoffe, die zu Blähungen führen, nicht enthalten. Sie enthalten dafür viel Eisen, Eiweiß und Ballaststoffe.

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    Mageres Fleisch

    Fleisch enthält B- und E-Vitamine, Eisen, Zink und Magnesium. Nur sollte das Fleisch mager sind und am besten aus Bio-Beständen.

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    Mandeln

    Sie enthalten viel Kalzium und einfach ungesättigte Fettsäuren. Täglich eine Handvoll verringert das (schlechte) LDL-Cholesterin und die Gefahr einer Herzerkrankung.

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    Olivenöl

    Natürlich natives Olivenöl, ein klassischer Bestandteil der mediterranen Diät und gut fürs Herz. Es enthält zudem Antioxidantien, welche das LDL-Cholesterin senken, ohne das (gute) HDL-Cholesterin zu verändern.

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    Quinoa

    Quinoa ist eine der besten pflanzlichen Eiweißquellen: Sie enthält alle neun essentiellen Aminosäuren. Und der Mineralienreichtum von Quinoa schlägt den unserer üblichen Getreidearten um Längen. Außerdem ist sie glutenfrei und kann bei Getreideunverträglichkeiten sowie bei Candida-Infektionen gegessen werden.

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    Rosenkohl

    Der regelmäßige Verzehr von Rosenkohl beeinflusst den sogenannten Entgiftungsstoffwechsel des Menschen positiv. Auf diese Weise werden die weißen Blutkörperchen vor Zellschäden durch krebserregende Stoffe geschützt. Gemindert werde dadurch das Risiko für Krebserkrankungen in Lunge, Magen und Dickdarm, so die Forscher.

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    Süßkartoffel

    Sie ist reich an Kalium und reduziert den Blutdruck sowie das Risiko für einen Herzinfarkt.

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    Rote Bete

    Die rote Knolle senkt den Blutdruck und ist reicht an Folsäure, weshalb Schwangere dieses Gemüse öfter mal verzehren sollten.

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    Rotwein

    Wenn Sie gezügelt trinken, dann tut Ihnen Rotwein gut. Für Frauen gilt ein Glas am Tag, für Männer zwei. Er enthält Resveratrol, dieser Stoff wirkt angeblich verjüngend. Er beugt zudem Diabetes und Herkrankheiten vor.

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    Spinat

    Der kleine Grüne enthält jede Menge guter Inhaltsstoffe: neben Eisen und Kalzium auch Vitamin A, welches Augen und Haut nützt. Daneben ist er reich an Folsäure, was die roten Blutkörperchen unterstützt. Spinat schützt vor Missbildungen des Fötus in der Schwangerschaft.

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    Walnüsse

    Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass Walnüsse unter allen Nusssorten den höchsten Anteil an Antioxidantien enthalten. Zudem stecken in ihnen mehr Omega-3-Säuren als im Fisch! Außerdem machen sie entgegen ihrem Ruf nicht dick.

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    Tomate

    Das rote Gemüse enthält die Vitamine A, C und K. Die rote Farbe enthält einen Pflanzenstoff, der gegen Entzündungen hilft, er senkt zudem den Cholesterinspiegel und ist gut fürs Herz.

    Getty Images

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    Vollkornbrot

    Die Hälfte Ihres täglichen Getreideverzehrs sollte aus Vollkornprodukten bestehen. Es enthält neben Ballaststoffen auch Eisen und B-Vitamine.

    (c) Medioimages/Photodisc

Autor: rs
Letzte Aktualisierung: 28. Oktober 2011
Quellen: Gesellschaft für Biofaktoren e.V. , Mitteilung vom 27.10.11; Medizinische Laboratorien Düsseldorf, "Diagnostik eines Vitamin B12-Mangels" (www.labor-duesseldorf.de/13/20081020_vitb12.pdf)

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