Festtagsspeck muss nicht sein

Weihnachten ohne Zunehmen - so gehts

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Damit die Festtage nicht zu den Mopstagen werden, haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt.
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Weihnachten steht vor der Tür. Viele denken schon mit Schrecken an die Folgen der weihnachtlichen Schlemmerei, obwohl das gar nicht nötig ist: Mit einigen Tricks beim Backen und Auswählen der Lebensmittel können Sie die Weihnachtszeit entspannt genießen - ohne zusätzliche Kilos auf Hüften und Po zu laden.

Das A und O einer bewussten, kalorienarmen Ernährung ist eine abwechslungsreiche Auswahl an Lebensmitteln. Maximal 30 Prozent der Gesamtkalorien am Tag sollten aus Fett und fetthaltigen Nahrungsmitteln bestehen.

  • Bevorzugen Sie deshalb als Brotaufstrich Halbfettbutter oder -margarine.
  • Zum Kochen sind Oliven-, Maiskeim-, oder Sonnenblumenöl besonders gut geeignet. Mit einem Teelöffel Öl können Sie eine große Schüssel Salat anrichten oder ein Stück Fleisch saftig braten.
  • Des weiteren wählen Sie am besten Milchprodukte mit einem Fettgehalt von maximal 1,5 Prozent Fett in hundert Gramm.
  • Auch Käse schmeckt in der fettreduzierten Version (maximal 30 Prozent Fett in der Trockenmasse) ganz gut. Nehmen Sie ihn eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank, dann entfaltet er sein Aroma und der Unterschied fällt geschmacklich kaum ins Gewicht.
  • Wählen Sie Wurst, dann die mit maximal 15 Gramm Fett pro hundert Gramm enthält. Oder essen Sie von vornherein vegetarischen Brotaufstrich, denn tierisches Fett schlägt mehr zu Buche auf der Waage als pflanzliches.
  • Fleisch ist umso fettärmer, je weniger es marmoriert ist. Puten- und Hühnerfleisch bieten eine leckere, fettarme Alternative zu Rind, Schwein und Co.. Wie wäre es, wenn Sie anstelle eines Gänsebratens einen leckeren mit Backpflaumen gefüllten Putenbraten zum Fest anbieten? Das mit Obst gefüllte Fleisch schmeckt saftig und ist sehr fettarm.
  • Wenn schon, dann achten Sie darauf, dass Fertigprodukte möglichst wenig Fett enthalten. Die enthaltene Menge können Sie anhand der Zutatenliste auf dem Produkt erkennen: Je weiter hinten das Fett steht, umso weniger ist enthalten. Am besten ist es jedoch, wenn Sie alles frisch und selbst zubereiten.

Fettarm Kochen und Backen zu Weihnachten

Wenn Sie in der Weihnachtszeit etwas gehaltvollere Lebensmittel auswählen, ist eine fettarme Zubereitung besonders wichtig. So sparen Sie sich einige Fettaugen und Ihre Linie freut sich. Hier einige Tipps für fettarmes Kochen und Backen:

  • Garen Sie Fleisch, Fisch und Geflügel ohne Fett in einer beschichteten Pfanne, im Tontopf oder Bratschlauch.
  • Bevorzugen Sie Putenfleisch, anstelle von Ente und Gans.
  • Garen Sie Gemüse in wenig Wasser und würzen Sie es mit gekörnter Gemüsebrühe, nicht mit Brühwürfeln. Die enthalten nämlich reichlich Fett.
  • Bereiten Sie Kartoffelpuffer im Waffeleisen zu.
  • Backofen-Pommes-frites können Sie ohne Fett auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech kross backen.
  • Kochen Sie Suppe und Bratensauce einen Tag vor dem Verzehr, stellen Sie sie kalt und schöpfen Sie anschließend das Fett ab.
  • Wenn Sie zum Backen eine Fertigmischung verwenden, können Sie die Hälfte der benötigten Fettmenge durch Magerjoghurt und einen Esslöffel Grieß ersetzen.
  • Auflauf- und Backformen müssen nicht eingefettet werden. Backformen können Sie mit Backpapier auslegen.

Tipps für den Festtag

So können Sie Braten, Plätzchen und Stollen richtig genießen, ohne um Ihre Figur bangen zu müssen.

  • Beginnen Sie den Festtag mit einem kleinen Frühstück und essen Sie zwischendurch reichlich frisches Obst und Gemüse.
  • Bevorzugen Sie Vollkornbrot und -brötchen mit fettarmem Belag: Halbfettmargarine oder -butter, Konfitüre, gekochter oder roher Schinken ohne Fettrand oder Hähnchenbrust.
  • Trinken Sie mindestens zwei Liter kalorienfreie Flüssigkeit.
  • Machen Sie mit Ihrer Familie nach dem Nachmittagskaffee oder dem Festmahl einen Verdauungsspaziergang.
  • Essen Sie zum Hauptgang viel Gemüse und Kartoffeln, Klöße, oder Reis, aber nur eine Portion Fleisch mit wenig Sauce.
  • Trinken Sie maximal ein bis zwei Gläser Wein, Bier, Glühwein oder Sekt.
  • Eine Alternative zu Glühwein bietet alkoholfreier Fruchtpunsch.
Kalorienfalle Weihnachtsmarkt

Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 18. Dezember 2007
Durch: Sabine Letz

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