Haarentfernung
Damenbart: Zupfen, ziehen, reißen oder was?
Frauen lieben ihre Haare, vorausgesetzt sie wachsen am richtigen Platz: Wehe aber, wenn die Härchen an Orten sprießen, wo sie nicht hingehören. Ein Damenbart oder dunkle Schatten am Kinn können schnell zum Ärgernis werden. Über 70 Prozent der europäischen Frauen entfernen deshalb unerwünschte Haare regelmäßig. Methoden dazu gibt es viele. Doch was bringen Zupfen, Cremes und Epilieren?
Ein Damenbart kann verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen ist er nicht hormon-, sondern anlagebedingt. Aus welchem Grunde auch immer die Härchen sprießen, unerwünscht sind sie, so oder so. Dehalb sollen sie verschwinden. Im Prinzip gibt es zwei Wege, die Härchen im Gesicht loszuwerden:
- Die Haare werden herausgezupft. Kosmetiker und Hautärzte nennen das Epilation.
- Die Härchen werden an der Hautoberfläche abrasiert oder mit einer Enthaarungscreme behandelt. Das ist die so genannte Depilation.
Epilation - nichts für Schmerzempfindliche
- Das Zupfen mit einer Pinzette ist das klassische Verfahren, seine Härchen für maximal zwei bis drei Wochen loszuwerden. Diese Methode ist zeitaufwendig und schmerzhaft. Beim Zupfen kann sich die Hautdecke verfestigen, so dass kein neues Haar nachwachsen kann. Es drohen Entzündungen durch Verwachsungen unter der Hautoberfläche. Achtung: Haare auf Muttermalen sollten nicht gezupft werden; bösartige Zellveränderungen könnten entstehen. Besser ist es, die Haare vorsichtig abzuschneiden.
- Bei der Wachsbehandlung wird Wachs auf die Haut aufgetragen, damit es die lästigen Haare umschließt. Beim Abziehen werden sie ruckartig entgegen der Wuchsrichtung aus der Haut gerissen. Warm- und Kaltwachs sowie Wachsstreifen sind in Drogerien für rund fünf Euro erhältlich. Auch die Kosmetikerin macht Haarentfernungen mit Wachs. Nach etwa drei bis sechs Wochen muss das Ritual wiederholt werden. Diese Methode ist nicht für Schmerzempfindliche geeignet.
- Ein elektrisches Epiliergerät zupft die Härchen mit rotierenden Spiralen aus der Haut. Der Nachwuchs lässt deshalb bis zu drei Wochen auf sich warten. Diese Methode ist schnell und unkompliziert, aber ebenfalls schmerzhaft. Ein Gesichtsepilierer ist in Elektrogeschäften erhältlich und kostet rund 50 Euro.
Depilation - Sauber, schmerzlos, aber mit dunklen Schatten
- Bei der Rasur werden die Haare über der Hautoberfläche abgeschnitten. Die Erfolgsdauer ist kurz: Spätestens nach drei bis fünf Tagen wachsen die Haare nach. Die Haare werden durch das Rasieren zwar nicht stärker, aber gerade bei dunklen rasierten Haaren zeigt sich schnell ein Schatten auf der Haut.
- Das Enthaaren mit Creme oder mit Schaum gehört zu den sanften Methoden. Es geht schnell, kann aber zu Hautreizungen führen. Einen Damenbart sollte man deshalb nur mit einer besonders milden Creme für sensible Haut entfernen. Das Produkt vorher am besten in der Armbeuge testen. Das Ergebnis hält etwa zehn Tage.









