Wassersport

Schwimmen – der Gesundheitssport

Schwimmen gilt als der Gesundheitssport schlechthin. Die wohltuende Bewegung im kühlen Nass führt nicht nur zu zahlreichen positiven Effekten auf die Gesundheit. Schwimmen ist weitaus mehr als nur ein Sport. Sich schwerelos im Wasser fortbewegen und sich einfach mal treiben lassen. Das entspannt und belebt zugleich Körper und Geist.

Schwimmen - der Gesundheitssport
Rücken, Brust, Kraul, Delfin oder Schmetterling: Schwimmen hält den Körper fit und den Geist gesund.
Getty Images/Polka Dot RF

Schwimmen als Freizeitsport eignet sich für jedes Alter, unabhängig vom individuellen Grad Ihrer Fitness. Nicht umsonst reichen die Angebote vieler Schwimmbäder und Schwimmvereine von Babyschwimmen über Schwimmen für Schwangere bis hin zum Seniorenschwimmen. Und das mit gutem Grund, denn Schwimmen ist ein echter Gesundheitssport. Wie und mit welcher Intensität Sie den Schwimmsport trainieren möchten, bleibt Ihnen überlassen. Wenn Sie sich in Ihrem Schwimmstil und Ihrer Leistungsfähigkeit verbessern wollen, ist es sinnvoll, sich einem Schwimmverein mit ausgebildeten Trainern anzuschließen. Auch für Nichtschwimmer bieten die meisten Schwimmbäder Kurse für alle Altergruppen an.

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Schwimmstile

Die Entwicklung der verschiedenen Schwimmstile reicht historisch weit zurück - bis zu den alten Griechen. Im Laufe der Zeit entwickelten sich unterschiedliche Stile, von denen manche jedoch wieder verschwanden. Heute unterscheidet man offiziell folgende Schwimmstile:

• Brustschwimmen

• Kraul

• Rückenkraul

• Delfin oder Schmetterling

Zusätzlich gibt es noch weitere Formen, die dann in der Regel spezielle Schwimmsportarten betreffen. So wird etwa beim Rettungsschwimmen in Rückenlage nicht nur gekrault, sondern auch im Grätschschwung (also wie beim Brustschwimmen) ohne Beteiligung der Arme geschwommen.

Schwimmbekleidung und Hilfsmittel

Zum Freizeitschwimmen sollten Sie sich in jedem Fall geeignete Schwimmbekleidung zulegen. Frauen haben die Wahl zwischen Bikinis und Badeanzügen. Wenn Sie Ihre Bahnen sportlich schwimmen wollen, sind allerdings gut sitzende Badeanzüge die bessere Wahl. Auch für Männer eignen sich eng anliegende Badeslips besser als weit geschnittene Badeshorts. Der weite Stoff vergrößert den Strömungswiderstand im Wasser, wodurch Sie langsamer schwimmen. Gute Badebekleidung sollte auch nach häufigem Waschen nicht ausleiern und aus schnell trocknendem Material bestehen.

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In allen Badeanstalten ist das Tragen von Badeschuhen aus hygienischen Gründen Pflicht. Achten Sie beim Kauf auf rutschfeste Sohlen. Bei längerem Haar wird in einigen Schwimmbädern auch eine Badekappe vorausgesetzt. Wenn Ihre Augen empfindlich auf gechlortes Wasser reagieren, sind spezielle Schwimmbrillen empfehlenswert.

Warum ist Schwimmen so gesund?

Wer regelmäßig schwimmt, kann mit zahlreichen Gesundheitseffekten rechnen. Da sich der Körper im Wasser nahezu schwerelos bewegt, eignet sich Schwimmen auch oder besonders für Menschen mit Gelenkproblemen, Übergewicht oder auch für Schwangere. Sie bewegen beim Schwimmen praktisch alle Gelenke auf schonende Weise, ohne sie zu belasten. Die Bewegung gegen den Wasserwiderstand erfordert einen stärkeren Einsatz der Muskulatur, insbesondere Arme, Brust, Rücken und Beine werden dadurch besonders trainiert und gestärkt. Zusätzlich steigern Sie beim Schwimmen Ihren Kalorienverbrauch – somit ist der Sport bestens geeignet, wenn Sie Gewicht reduzieren möchten. Da Schwimmen ein hervorragendes Training für Herz und Kreislauf ist, lassen sich langfristig Herz- und Gefäßkrankheiten vorbeugen. Voraussetzung für all die lohnenden Gesundheitseffekte ist natürlich, dass Sie regelmäßig – das heißt mindestens zweimal in der Woche – schwimmen.

Autor:
Letzte Aktualisierung: 26. Oktober 2010
Quellen: Deutscher Schwimmverband e.V. (www.dsv.de; Abruf: 26.10.2010) Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (www.dlrg.de; Abruf: 26.10.2010) Fédération Internationale de Natation (www.fina.org; Abruf: 26.10.2010)

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