Haarentfernung

Klassische Haarentfernung für Frauen: Rasieren

Üppiger Haarwuchs an den Beinen, unter den Achseln und in der Bikini-Zone ist nicht jedermanns Sache. Dennoch trauen sich viele Frauen an die Enthaarung der Partien nicht so richtig heran. Sie haben Angst vor Haut-Irritationen und Entzündungen und wissen nicht, welche Methode die richtige für sie ist. Rasieren ist der Klassiker, ist schmerz- und nebenwirkungsfrei.

Klassische Haarentfernung für Frauen: Rasieren
Ein Klassiker bei der Haarentfernung: Rasieren per Hand.
Getty Images/Pixland

In einer Umfrage des Frei-Öl-Instituts für Hautforschung im Juli 2001 gaben weit über die Hälfte der 1.300 befragten Frauen an, ihre Beine gar nicht zu enthaaren. 13 Prozent griffen zum Nass-Rasierer, knapp sieben Prozent der Befragten entfernten den Haarwuchs mit Heißwachs. Eine Rasur bringt zugleich den größten Vorteil und den größten Nachteil aller Enthaarungsmethoden mit sich. Sie ist, wenn man sich nicht schneidet, schmerzfrei und auch für Bikini-Zone und Achseln geeignet. Allerdings ist der Erfolg nur von kurzer Dauer. Nach wenigen Tagen sind die ersten Stoppeln spürbar, die Prozedur muss wiederholt werden.

Amerikanerinnen rasieren sich alle drei Tage

In Amerika, wo natürliche Körperbehaarung so undenkbar ist, dass Julia Roberts spärlich behaarte Achsel unter einem weit ausgeschnittenen Ärmel große Aufmerksamkeit in den Medien auslöste, greifen die Anhängerinnen der Nass-Rasur etwa elf Mal pro Monat zur Klinge. Da diese Damen Expertinnen sein dürften, können deutsche Amateurinnen den Drei-Tages-Rythmus ab sofort als Richtlinie für stoppelfreie Haut annehmen.

Enthaarung per Rasierer: So gelingt es!

  • Nasses Haar quillt auf und lässt sich deshalb leichter schneiden; außerdem gleitet die Klinge auf feuchter Haut besser. Am besten nach zwei bis drei Minuten unter der Dusche rasieren.
  • Bei empfindlicher Haut mit dem Haarwuchs rasieren - nicht gegen den Strich! Besonders in der Bikini-Zone. So wachsen die Stoppeln zwar schneller nach, aber die Hautreizung bleibt aus.
  • Wer immer wieder unter Pusteln durch eingewachsene Haare leidet, sollte die betroffenen Stellen täglich mit einem Luffaschwamm, einem leicht rauhen Schwamm aus einem Kürbis-Gewächs, massieren. So werden die Härchen aufgestellt und können nicht in die Haut einwachsen.
  • Stets Rasierschaum benutzen, um Verletzungen zu verhindern. Sollte einmal keiner vorhanden sein, kann man ersatzweise auch zu Haar-Spülung oder Shampoo greifen.
  • Niemals die Rasierklingen anderer verwenden. Dadurch können sehr leicht Entzündungen übertragen werden.

Das Vorurteil, dass die Haare durch ständiges Rasieren üppiger nachwachsen, ist übrigens falsch. Richtig ist vielmehr, dass die Stoppeln rauher sind, da die Haarspitze gekappt ist. Wen das im wahrsten Sinne des Wortes "juckt", der sollte eine Behandlung mit Heißwachs oder der orientalischen Wachs-Variante Halawa vorziehen.

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Letzte Aktualisierung: 27. März 2006

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