Das Fleisch des Waldes

Vier Gründe, mehr Pilze zu essen

Steinpilze
Speisepilze strotzen nur so vor gesunden Vitalstoffen. Beim Sammeln ist wegen großer Verwechslungsgefahr aber Vorsicht geboten.
Thinkstock

Abnehmen, Nährstoffe tanken, Knochen stärken: Das alles können Pilze bewirken, wie Studien zeigen. Lesen Sie hier alles über das "Fleisch des Waldes", seine Geschichte, Zubereitung und das richtige Pilzesammeln.

Ob gegrillt, gebraten oder im Risotto: Pilze bereichern den Speiseplan und bringen dem Körper eine Vielzahl von Nährstoffen. Was genau das "Fleisch des Waldes" so gesund macht, haben Wissenschaftler aus Boston jetzt untersucht. Sie kamen auf vier Hauptpunkte, warum Sie sich ab sofort öfter Champignons, Shiitake oder Austernpilze auf den Teller legen sollten:

  • Gewicht verlieren und halten: Weiße Champignons statt rotem Fleisch bekamen die Studienteilnehmer ein Jahr lang zu essen - und taten sich in der Folge leichter damit, Kilos zu verlieren und dem Jojo-Effekt zu entgehen. 
  • Bessere Nährstoffversorgung: Da Pilze so viele Nährstoffe in sich bunkern, verbessern sie automatisch die Versorgung des Pilzfans mit Vitalstoffen für verschiedenste Körperfunktionen.
  • Knochen mit natürlichem Vitamin D stärken: Pilze als Nahrungsergänzung gegen Osteoporose? Aber ja doch: Eine US-amerikanische Studie konnte zeigen, dass getrockneter Pilzextrakt ebenso viekl bewirkt wie Vitamin D in Pillenform.
  • Immunstärkung: Zwei bis drei Portionen getrocknete Shiitake-Pilze pro Woche sollen das Immunsystem aufbauen. Getrocknete Champignons dienten Versuchsmäusen zudem als Abwehrschild gegen Salmonellen
Essen gegen Osteoporose
1 von 16
  • Käse.JPG
    Käse

    Unbestrittener Kalzium-Spitzenreiter ist Käse, allen voran Parmesan und Emmentaler mit über einem Gramm Kalzium in hundert Gramm Käse. Doch auch Gouda und Weichkäse bringen es mit 500 bis 800 Milligramm auf einen stattlichen Kalziumgehalt.

    Thinkstock

  • Buttermilch.JPG
    Buttermilch

    Buttermilch liefert genauso viel Kalzium wie Milch (rund 230 Milligramm pro 200-ml-Glas), enthält aber viel weniger Kalorien.

    Thinkstock

  • Joghurt.JPG
    Joghurt

    Joghurt und Quark kommen auf einen Gehalt von hundert bis 150 Milligramm in hundert Gramm des Lebensmittels. Am meisten Kalzium enthält Vollmilch-Joghurt.

    Thinkstock

  • Sesam.JPG
    Sesam

    Doch auch pflanzliche Nahrungsmittel liefern jede Menge Kalzium. Hier liegt Sesam mit fast 800 Milligramm pro hundert Gramm vorne - das ist ebenso viel wie im Gouda.

    Thinkstock

  • 14_leinsamen.jpg
    Leinsamen

    Leinsaat kommt immerhin noch auf einen Kalziumgehalt von 260 Milligramm - mehr als das Doppelte der Milch!

    Thinkstock

  • Mandeln und Haselnüsse.JPG
    Mandeln und Haselnüsse

    Fast ebenso kalziumreich sind Mandeln (250 Milligramm) und Haselnüsse (225 Milligramm).

    Thinkstock

  • omega_soja.JPG
    Sojabohnen

    Auf einen ähnlichen Gehalt kommen Sojabohnen und das Mehl daraus.

    Thinkstock

  • Eier-101770825_BINARY_171.jpg
    Eier

    Eier liefern vor allem über den Dotter Kalzium.

    Thinkstock

  • Grünkohl.JPG
    Grünkohl

    Unter den Gemüsearten belegt Grünkohl den Kalzium-Spitzenplatz: Er bringt es auf 230 Milligramm pro hundert Gramm Blätter - genauso viel wie ein Glas Milch!

    Thinkstock

  • Grünes Gemüse.JPG
    Grünes Gemüse

    Weitere kalziumreiche Sorten sind Fenchel, Brokkoli, Lauch und Spinat.

    Thinkstock

  • omega_hering.JPG
    Hering

    Vom "Sonnenvitamin" D steckt am meisten im Hering: Rund 26 Mikrogramm pro hundert Gramm Fisch.

    Thinkstock

  • 13_lachs.jpg
    Lachs

    Lachs kommt auf einen Vitamin-D-Gehalt von rund 16 Mikrogramm, ...

    Thinkstock

  • Sardinen.JPG
    Sardinen

    ... Sardinen enthalten gut zehn Mikrogramm Vitamin D.

    Thinkstock

  • Austern.JPG
    Austern

    Auch die edlen Muscheln liefern Vitamin D - zumindest Feinschmeckern.

    Thinkstock

  • Steinpilze.JPG
    Steinpilze

    Wer sein Vitamin D lieber fleischlos bezieht, für den sind Steinpilze die beste Wahl: Gute drei Mikrogramm Vitamin D2 stecken in ihnen (pro hundert Gramm).

    Thinkstock

  • Champignon.jpg
    Champignons

    Auch Kultur-Champignons sind mit zwei Mikrogramm gute Vitamin-D2-Lieferanten.

    Thinkstock

Pilze gehören übrigens weder dem Pflanzen- noch Tierreich an, sondern bilden im Stammbaum des Lebens ein eigenes Reich. Neben den ungeliebten Schimmelpilzen im Haushalt schenkt uns die Natur köstlich schmeckende Waldpilze. Vor allem im Spätsommer und Herbst schwärmen Pilzliebhaber aus und "gehen in die Pilze/Schwammerl". Doch Vorsicht: Nicht alle Waldpilze sind genießbar, manche sogar giftig. Viele Speisepilze haben gefährliche Doppelgänger, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sehen und zu einer Pilzvergiftung führen können (siehe Bildergalerie am Ende von Seite 1).

Vom Gesindeessen zur Delikatesse

Ein kleiner Rückblick in die Jahrhunderte zeigt die wechselvolle Geschichte der Pilze: von "Herrenpilzen" im Mittelalter zum Gesindeessen in der Renaissance bis zur heutigen Delikatesse, den Edelpilzen oder "schwarzen Diamanten", wie die schwarzen Trüffel auch genannt werden. Trüffel gelten als die Königinnen der Pilze und als teuerste Lebensmittel der Welt.

Eiweißreicher Ersatz für fleischliche Kost

Trüffel-schwarze.jpg
Schwarze Trüffel - auch Tuber melanosporum oder Périgordtrüffel genannt - sind sehr selten und teuer.
Getty Images/iStockphoto

Tausende von Kriegsgefangenen in den sibirischen Steppen und Wäldern verdanken den Pilzen ihr Leben und ihre Gesundheit. Sie galten als "Fleisch des Waldes": Für die ärmere Bevölkerung stellten sie eine wichtige Ergänzung ihrer eiweißarmen pflanzlichen Kost dar und waren auch Ersatz für das Fleisch von Tieren. Ihr Nährwert liegt zwischen dem von Fleisch und Gemüse: Sie sind eiweißreich (vor allem Champignons und Boviste), haben einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten, viele Mineralstoffe, unter anderem Kalium und Phosphor, Eisen und Niacin. Außerdem enthalten Sie Vitamin D und Vitamin B2. Pilze bestehen zu rund drei Viertel aus Wasser, sie haben einen hohen Gehalt an gärungsfördernden Fermenten, aber kaum Fett und sind zum Abnehmen geradezu ideal. Außerdem sind die meisten Speisepilze Basenspender und regulieren den Säure-Basen-Haushalt.

Pilze länger erhitzen und gut kauen!

Zu beachten ist jedoch: Die "Haut", genauer die Zellwand oder Membran von Pilzen, besteht nicht aus Cellulose, sondern aus Chitin. Also dem Stoff, aus dem die meisten Insekten und Gliedertiere sind. Chitin ist unverdaulich, weshalb eine Pilzmahlzeit schwer im Magen liegen oder Verdauungsstörungen wie Blähungen hervorrufen kann. Vor allem dann, wenn sie in Eile eingenommen wurde und dabei das Kauen zu kurz kam. Andererseits ist Chitin aber ein Ballaststoff, der die Darmtätigkeit anregt. Deshalb frische Wildpilze nicht roh essen, sondern stets hoch und lang genug erhitzen, mindestens 15 bis 20 Minuten lang, nicht zuletzt um zum Beispiel die Larven des gefährlichen Fuchsbandwurms zu töten. Ertränken Sie die frischen Pilze aber nicht in zu viel Fett wie Butter, Speck oder Sahne. Dadurch verlieren sie ihren Eigengeschmack und werden noch schwerer verdaulich. Und genießen Sie in Maßen: Als Richtwert gelten maximal 250 Gramm Wildpilze pro Woche.

Pilzsucher: aufgepasst!
1 von 12
  • 92265317.jpg
    Pilze sammeln will gelernt sein

    Volkssport Pilzesammeln: Ob Sie die Pilze abschneiden oder vorsichtig abdrehen, macht keinen Unterschied. Entscheidend ist, dass Sie essbare und giftige Arten sicher voneinander unterscheiden können.

  • Steinpilz.jpg
    Steinpilze: Braune Kappe, hartes Fleisch

    Der Transport ist wichtig. Körbe sind dafür hervorragend geeignet: Der Pilz wird nicht zerdrückt und schwitzt nicht, anders als in Plastiktüten.

    Getty Images/Zoonar RF

  • Pfifferling.jpg
    Echter Pfifferling - Eierschwamm - Reherl

    Schon im Mittelalter war der Pfifferling als Speisepilz beliebt und hat seine eigene Redewendung. Allerdings ist er nicht mehr so häufig wie in früheren Zeiten, so dass er mehr wert ist, als nur einen Pfifferling.

    Getty Images/iStockphoto

  • Morchel.jpg
    Leicht erkennbar: Speise-Morchel

    Der gelblich-braune Kopf mit der schwammartigen Oberfläche macht die Morchel fast unverwechselbar. Der begehrte Speisepilz wird auch getrocknet verwendet. In Deutschland steht die Morchel unter Naturschutz.

    Getty Images/Hemera

  • Champignon.jpg
    Champignon: ein Bekannter aus dem Supermarkt

    Champignons sind die häufigsten Zuchtpilze. In der Natur findet sich der Wiesen-Champignon fast weltweit. Eine Überdüngung der Böden macht ihm das Überleben aber immer schwerer.

    Thinkstock

  • Parasol.jpg
    Parasol: Komm' unter meinen Schirm

    Seiner Form mit großem Hut und dünnem Stil verdankt er seinen Namen. Ein Pilz wie ein Sonnenschirm, auch "Fleisch des Waldes" genannt. Seine Kappe wird gerne in Panade als vegetarisches Schnitzel serviert.

    Getty Images/iStockphoto

  • giftig.png
    Vorsicht: Giftpilze!

    Als Giftpilze bezeichnet man große Pilzarten mit Stil und Kappe, die durch Verzehr beim Menschen gesundheitliche Schädigungen bis hin zum Tod verursachen können. Schimmelpilze zählen nicht dazu.

    Getty Images/iStockphoto

  • Fliegenpilz.jpg
    Fliegenpilz: sofort erkannt!

    Ein Pilz wie im Märchen: der rote Fliegenpilz mit seiner auffälligen Kappe und den weißen Tupfen. Auch bei uns ist er während der Pilzsaison von von Juli bis Oktober zu finden.

    Getty Images/iStockphoto

  • weißer Knollenblätterpilz.jpg
    Hochgiftig: weißer Knollenblätterpilz

    Gerade kleinere und junge Vertreter der Knollenblätterpilze können nur zu leicht mit dem Wiesenchampignon verwechselt werden. Eine Vergiftung mit diesem Pilz kann die Leber des Menschen zerstören.

    Getty Images/Universal Images RF

  • Gifthäubling.jpg
    Gifthäubling: Verwechslungsgefahr!

    Der Gifthäubling ähnelt dem Stockschwämmchen. Achten Sie auf einen mehligen Geruch, der den Gifthäubling entlarvt.

    Getty Images/iStockphoto

  • Knollenplätterpilz_grün_panthermedia_311919_2048x1536.jpg
    Grüner Knollenblätterpilz

    Ein ausgewachsener grüner Knollenblätterpilz wiegt bis zu 50 Gramm. Er enthält dann ausreichend Gift um einen erwachsenen Mann mit 70 Kilogramm Körpergewicht zu töten!

    PantherMedia / Karl-Heinz Schmitz

  • Satanspilz_panthermedia_291189_2048x1536.jpg
    Der Satansröhrling

    Der auffällige Giftpilz aus der Gattung der Dickbauchröhrlinge kann mit dem flockenstieligen Hexenröhrling verwechselt werden, der allerdings einen braunen Hut hat.

    PantherMedia / Karl-Heinz Schmitz

 

Nahrungs- und Genussmittel mit vielen Duftnoten

Austernpilz, Bovist, Champignon, Egerling, Feldchampignon, Flockenstieliger Hexenröhrling, Hallimasch, Herbsttrompete, Igel-Stachelbart, Keulenpilz, Krause Glucke, Milchling, Morchel, Parasol, Pfifferling, Portobello-Pilz, Reifpilz, Ritterling, Röhrling, Samtfußrüpli, Schopftintling, Semmelstoppelpilz, Shiitake, Steinpilz, Trichterling, Trüffel.

Wahrscheinlich sind Ihnen nur einige dieser Speisepilze namentlich bekannt und nur die wenigsten geschmacklich. "Wer Pilze gar nicht kennt, gleicht einem, der ohne Geschmackssinn ist. Auch wer nur Steinpilz und Pfifferling kennt, ahnt nur erst etwas von den feinschmeckerischen Reizen, wie sie nur intimere Pilzkenntnis genießen läßt. Denn unsere Pilze sind nicht nur Nahrungs-, sondern zugleich auch Genussmittel von hohem Rang", ist schon in Knaurs Pilzbuch von 1955, dem Klassiker für Pilzfreunde, zu lesen. Pilzinsider umschreiben die Vielfalt der Gerüche mit dem Duft von Kokosflocken, Seife, Marzipan, Honig, Birnen, Chlor, Weihrauch, Anis, Veilchen, Wanzen, Maggi, Knoblauch, Hühnerstall, Sperma, Lokomotivendampf….

Praktische Tipps für Sammelanfänger

Noch ein Tipp für Sammler, die zum ersten Mal in die Pilze gehen: Am besten, Sie schließen sich einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter unter fachkundiger Führung an. Nehmen Sie einen Behälter mit, der luftdurchlässig ist. Pilze brauchen Luft, also keine Plastiktüte verwenden, denn darin zersetzen sie sich sehr schnell, was zu Lebensmittelvergiftungen führen kann.

Sammeln Sie maßvoll und umweltschonend. Lassen Sie alte, verfaulte sowie winzige, junge Pilze am Fundort. Reißen Sie den Pilz nicht mit der bloßen Hand heraus, dadurch beschädigen Sie sein unterirdisches Pilzgeflecht, das Myzel, und hindern den Pilz am Weiterwachsen. Schneiden Sie ihn mit einem Messer ab oder – wenn Sie den Pilz nicht kennen – drehen Sie ihn vorsichtig heraus. Anhand der Knolle kann ihn ein Pilzsachverständiger besser bestimmen. Schauen Sie auch, unter welchem Baum er wächst, denn viele Pilze leben in Symbiose mit ganz bestimmten Bäumen. Verlassen Sie sich nicht nur auf die Abbildungen in Pilzbüchern. Lassen Sie Ihr Sammelgut im Zweifelsfall vor dem Verzehr begutachten. Für den Ernstfall: Bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung rufen Sie die Giftnotrufzentralen an. Adressen und Telefonnummern finden Sie hier.

Pilze zubereiten.jpg
Wildpilze sind roh unbekömmlich. Bitte erst nach längerem Erhitzen verzehren!
Getty Images/Stockbyte Silver

Keine Entwarnung für Pilze

Wildpilze stehen auch in dem Verruf, Umweltgifte wie ein Schwamm aufzusaugen und dadurch schadstoffbelastet zu sein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte und seine gesammelten Pilze auf radioaktive Belastung testen lassen will, kann dies von August bis Ende Oktober kostenlos beim Umweltinstitut München tun. Mindestens 250 Gramm werden für eine Messung benötigt.

Einziger Wermutstropfen: "Aufgrund der Messergebnisse der vergangenen Jahre und unserer langjährigen Erfahrung können wir keine Entwarnung geben”, erklärt Christina Hacker, Vorstand im Umweltinstitut München. “Unsere Empfehlung bleibt nach wie vor, dass besonders die so genannten Risikogruppen wie Kinder und Schwangere Waldpilze, Waldbeeren und Wildgerichte von ihrem Speiseplan streichen sollten."

Alternativ können diese auf gekaufte Zuchtpilze zurückgreifen, die in der Regel keinen Schadstoffen ausgesetzt sind.

Die Hitliste der gesündesten Lebensmittel
1 von 27
  • 04_Blaubeeren.jpg
    Blaubeeren

    Der blaue Farbstoff der Beeren ist reich an Carotinoiden und Flavonoiden, die Herz, Gehirn und Blase schützen.

    (c) Thinkstock

  • 01_Äpfel.jpg
    Äpfel

    Sie enthalten Ballaststoffe, vor allem Pektin, das schädliches Cholesterin bindet. Das beugt Arteriosklerose vor, schützt vor Bluthochdruck und Herzinfarkt.

    Getty Images/Polka Dot RF

  • 02_aubergine.jpg
    Auberginen

    Ballaststoffe, die wichtigsten B-Vitamine und wertvolle Antioxidanzien, die unsere Gehirnzellen schützen, schenken Auberginen.

    (c) Thinkstock

  • 03_Banane.jpg
    Bananen

    Die süßen Früchte enthalten viel Kalium, das wichtig ist für die Blutdruckregulation und die Funktion von Muskeln und Verdauung.

    (c) Stockbyte

  • 05_Brokkoli.jpg
    Brokkoli

    Der Kohl ist für seine Anti-Krebs-Wirkung bekannt. Außerdem liefert er wertvolle Ballaststoffe und schützt auf diese Weise das Herz.

    (c) Stockbyte

  • 06_Bulgur.jpg
    Bulgur

    Die Weizenaufbereitung ist reich an Faserstoffen und B-Vitaminen. Bulgur hat einen niedrigen glykämischen Index, ist also günstig für den Blutzuckerspiegel.

    (c) Stockbyte

  • 07_Milch.jpg
    Milch

    Milch liefert Kalzium und Vitamin D für gesunde Knochen. Wählen Sie die fettarme Variante, damit schützen Sie Herz und Gefäße.

    (c) Stockbyte

  • 08_Joghurtjpg.jpg
    Joghurt

    Mit seinem leicht verwertbaren Eiweiß macht Joghurt gut satt und hilft beim Abnehmen - wenn Sie fettarme Produkte wählen.

    (c) Stockbyte

  • 09_grünkohl.jpg
    Grünkohl

    Wie andere Kreuzblütler schützt auch Grünkohl vor Entzündungen und Krebs. Zusätzlich liefert er viel Kalium, das wichtig für die Blutgerinnung ist.

    (c) Thinkstock

  • 10_Haferflocken.jpg
    Haferschrot oder -flocken

    Hafer ist leicht verdaulich und belebt den Stoffwechsel. Er stabilisiert zudem den Blutzucker und senkt den Cholesterinwert im Blut. Auch für die Stärkung von Haut und Knochen sind Haferflocken geeignet.

    (c) Stockbyte

  • 11_Kideny.jpg
    Kidney-Bohnen

    Sie liefern Kalium und Magnesium, halten damit den Blutdruck in Schach. Kidney-Bohnen sind reich an Eisen und Eiweiß: ein guter Fleischersatz für Vegetarier.

    (c) Stockbyte

  • 12_kürbis.jpg
    Kürbis

    Er hat wenig Kalorien, dafür umso mehr Vitamin A und Ballaststoffe. Sein Farbstoff Beta-Karotin wirkt Herzerkrankungen entgegen.

    (c) Stockbyte

  • 13_lachs.jpg
    Lachs

    Der rosafarbene Fisch, vor allem Wildlachs, ist reich an Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren, weshalb er das Herz schützt. Zudem ist er gut fürs Hirn - und zwar von Älteren wie Ungeborenen.

    Thinkstock

  • 14_leinsamen.jpg
    Leinsamen

    Leinsamen auf den täglichen Speiseplan zu setzen, ist ganz leicht: Ein bis zwei Löffel ganzer oder gemahlener Leinsamen über das Essen gestreut liefert reichlich Omega-3-Fettsäuren und lösliche wie unlösliche Ballaststoffe – und die gleichen die Blutfettwerte aus.

    Thinkstock

  • 15_Linsen.jpg
    Linsen

    Sie mögen keine Hülsenfrüchte? Keine Bange, in Linsen sind die Inhaltsstoffe, die zu Blähungen führen, nicht enthalten. Sie enthalten dafür viel Eisen, Eiweiß und Ballaststoffe.

    (c) Stockbyte

  • 16_mageres Fleisch.jpg
    Mageres Fleisch

    Fleisch enthält B- und E-Vitamine, Eisen, Zink und Magnesium. Nur sollte das Fleisch mager sind und am besten aus Bio-Beständen.

    (c) Stockbyte

  • 17_Mandeln.png
    Mandeln

    Sie enthalten viel Kalzium und einfach ungesättigte Fettsäuren. Täglich eine Handvoll verringert das (schlechte) LDL-Cholesterin und die Gefahr einer Herzerkrankung.

    (c) Stockbyte

  • 18_Olivenöl.jpg
    Olivenöl

    Natürlich natives Olivenöl, ein klassischer Bestandteil der mediterranen Diät und gut fürs Herz. Es enthält zudem Antioxidantien, welche das LDL-Cholesterin senken, ohne das (gute) HDL-Cholesterin zu verändern.

    (c) Stockbyte

  • 19_Quinoa.jpg
    Quinoa

    Quinoa ist eine der besten pflanzlichen Eiweißquellen: Sie enthält alle neun essentiellen Aminosäuren. Und der Mineralienreichtum von Quinoa schlägt den unserer üblichen Getreidearten um Längen. Außerdem ist sie glutenfrei und kann bei Getreideunverträglichkeiten sowie bei Candida-Infektionen gegessen werden.

    (c) Stockbyte

  • 20_Rosenkohl.jpg
    Rosenkohl

    Der regelmäßige Verzehr von Rosenkohl beeinflusst den sogenannten Entgiftungsstoffwechsel des Menschen positiv. Auf diese Weise werden die weißen Blutkörperchen vor Zellschäden durch krebserregende Stoffe geschützt. Gemindert werde dadurch das Risiko für Krebserkrankungen in Lunge, Magen und Dickdarm, so die Forscher.

    (c) Stockbyte

  • 5_süßkartoffel.jpg
    Süßkartoffel

    Sie ist reich an Kalium und reduziert den Blutdruck sowie das Risiko für einen Herzinfarkt.

    (c) Stockbyte

  • 21_rote_bete.png
    Rote Bete

    Die rote Knolle senkt den Blutdruck und ist reicht an Folsäure, weshalb Schwangere dieses Gemüse öfter mal verzehren sollten.

    (c) Thinkstock

  • 22_rotwein.jpg
    Rotwein

    Wenn Sie gezügelt trinken, dann tut Ihnen Rotwein gut. Für Frauen gilt ein Glas am Tag, für Männer zwei. Er enthält Resveratrol, dieser Stoff wirkt angeblich verjüngend. Er beugt zudem Diabetes und Herkrankheiten vor.

    (c) Stockbyte

  • Spinat.jpg
    Spinat

    Der kleine Grüne enthält jede Menge guter Inhaltsstoffe: neben Eisen und Kalzium auch Vitamin A, welches Augen und Haut nützt. Daneben ist er reich an Folsäure, was die roten Blutkörperchen unterstützt. Spinat schützt vor Missbildungen des Fötus in der Schwangerschaft.

    Thinkstock

  • 11_walnuss.jpg
    Walnüsse

    Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass Walnüsse unter allen Nusssorten den höchsten Anteil an Antioxidantien enthalten. Zudem stecken in ihnen mehr Omega-3-Säuren als im Fisch! Außerdem machen sie entgegen ihrem Ruf nicht dick.

    (c) Stockbyte

  • Tomate.jpg
    Tomate

    Das rote Gemüse enthält die Vitamine A, C und K. Die rote Farbe enthält einen Pflanzenstoff, der gegen Entzündungen hilft, er senkt zudem den Cholesterinspiegel und ist gut fürs Herz.

    Getty Images

  • 14_Vollkronbrot_145921989.jpg
    Vollkornbrot

    Die Hälfte Ihres täglichen Getreideverzehrs sollte aus Vollkornprodukten bestehen. Es enthält neben Ballaststoffen auch Eisen und B-Vitamine.

    (c) Medioimages/Photodisc

Autor: Jutta Keller / Lifeline
Letzte Aktualisierung: 26. August 2013
Durch: Sarah Wagner
Quellen: Studienergebnisse: http://www.eurekalert.org/pub_releases/2013-04/epr-rae042313.php (letzter Aufruf: 25. April 2013) Linus Zeitlmayr: Knaurs Pilzbuch. Das Haus- und Taschenbuch für Pilzfreunde. Mit 70 Pilzdarstellungen von Claus Caspari, München 1955

Kalorienrechner

Wie viele Kalorien brauchen Sie am Tag? Die Antwort liefert der kostenlose Rechner.

mehr...
Expertenrat: Gesunde Ernährung

Stellen Sie uns Ihre Fragen zur gesunden Ernährung

Zum Expertenrat
Stichwortsuche in den Fragen und Antworten unserer Community

Durchstöbern Sie anhand der für Sie interessanten Begriffe die Beiträge und Foren in der Lifeline-Community.

Neueste Fragen aus der Community

Zum Seitenanfang