Ausreichend Zeit für die Reisevorbereitung einplanen

Stressfrei in die Ferien

Reisen beginnt im Kopf - die Urlaubsplanungen auch. Spätestens nach den Vorbereitungen sind viele urlaubsreif. Hektik bestimmt den Alltag vor der Auszeit. Bis zur letzten Minute wird gearbeitet, dann ab zum Flughafen oder auf die Autobahn und los geht`s. Endlich Ferien! Doch der Stress wirkt nach. Erst recht, wenn der Urlaubspartner der falsche ist.

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Wer genug Zeit in die Vorbereitung investiert, hat weniger Stress im Urlaub.
Getty Images/Ingram Publishing

Ein gelungener Urlaub beginnt bei der Wahl der richtigen Begleitung. Ungleiche Vorstellungen können die "schönsten Tage des Jahres" zur Höllenfahrt werden lassen. Schon zwischen den Geschlechtern klaffen die Wünsche auseinander. Männer wollen "aktiv Sport treiben" und "Risiken eingehen", Frauen hingegen ihre "Gesundheit pflegen" und "etwas für die Schönheit tun". Das fand die Kieler Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e. V. durch die Befragung von mehr als 4.000 Frauen und 3.700 Männern heraus. Um unnötigen Stress zu vermeiden, sollten Reisepartner ihre Erwartungen daher bereits vor Urlaubsbeginn sehr genau abgleichen. Notfalls ist es sogar besser, das gemeinsame Projekt ad acta zu legen.

Erst der Urlaub, dann die Reise

Stressfalle Nr. 2: Die meisten Menschen arbeiten bis zum Start in den Urlaub, laden sich sogar mehr auf als sonst. Schließlich müssen Aufgaben noch erledigt, Urlaubsvertretungen organisiert und Projekte an Kollegen übergeben werden. Gleichzeitig laufen die Reisevorbereitungen auf Hochtouren. Damit sich Hektik und Stress nicht potenzieren, sollten die Ferien früh geplant und Wichtiges, wie Impfungen auffrischen, rechtzeitig erledigt werden.

Reisevorbereitungen: Daran müssen Sie denken

  1. Versicherungen abschließen Es empfiehlt sich, beim Buchen auch gleich eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Haben Sie eine , die im Notfall den Rücktransport bezahlt?
  2. Reiseapotheke checken Mit auf die Reise gehen sollten ein Schmerzmedikament, ein Mittel gegen Erkältung, ein Abführmittel sowie eine , Präparate gegen Magenbeschwerden und Übelkeit, Pflaster und Verbandsmaterial, ein Mittel zur Wunddesinfektion und Wundsalbe, Salben, Gels oder Sprays zur Behandlung von stumpfen Verletzungen, Prellungen oder Verstauchungen sowie eine Pinzette und eine Schere. Denken Sie auch an Sonnen- und Insektenschutzmittel.
  3. Impfungen auffrischen Fragen Sie einen Arzt oder Apotheker, welche Impfungen im Urlaubsland Pflicht oder empfehlenswert sind. Reicht Ihr Tetanus- und Diphterieschutz noch? Ist eventuell eine nötig?
  4. Rechtzeitig packen Überlegen Sie frühzeitig, welche Kleidung Sie am Urlaubsort brauchen. Legen Sie die Sachen schon mal zur Seite, damit Sie am Ende nichts Wichtiges zu Hause lassen.
  5. Liste machen Schreiben Sie die Dinge auf, die Sie gerne vergessen, z.B. Sonnenbrille, Nähzeug, Notfallliste. Hier sollten Sie sich wichtige Telefonnummern notieren, z.B. um die Kreditkarte sperren zu lassen.
  6. Auto überprüfen lassen Der Fahrzeugcheck in einer Werkstatt erspart unliebsame Überraschungen. Holen Sie sich frühzeitig einen Termin.
  7. Reiseroute planen Bei Reisen mit dem Auto die Fahrt sorgfältig planen. An aktuelle Karten denken. Erkundigen Sie sich bei einem Verkehrsclub (ACE, ADAC, VCD) nach Baustellen und .
  8. Checkliste für die Abwesenheit Schreiben Sie auf, was in Ihrem Urlaub erledigt werden muss und wer was macht: Katze füttern, Blumen gießen, Briefkasten leeren. Besprechen Sie den Anrufbeantworter mit einer Abwesenheitsnotiz und hinterlegen Sie für den Notfall ihre Telefonnummer bei der Nachbarin oder einem Freund.

 

Zwei Tage vor der Reise sollte der Urlaub beginnen

Wer bis zum letzten Moment bei der Arbeit powert, kann nicht gleich auf Entspannung umschalten. Um Körper und Seele vorzubereiten, sollte der Urlaub schon zwei, drei Tage vor der Reise beginnen. "Langsam, aber stetig in Urlaubsstimmung kommen, die freien Stunden schon vorher genießen und sich auf den Tapetenwechsel freuen", empfiehlt der Freizeitexperte Dr. Horst W. Opaschowski. Viele muteten sich einfach zu viel zu. Das gelte auch für die Anreise. Sie sollte nicht "zur Stress-Rallye werden, zur Horrorvision von Autoschlangen und Wartereihen", meint Opaschowski. Wer sich Zeit nehme, schone die Nerven, spare sich Ärger und kehre erholter zurück. Verkehrsclubs raten daher jedes Jahr wieder, nicht gleich zu Ferienbeginn loszufahren. Und: Um kilometerlange Staus zu vermeiden, möglichst nicht am Wochenende zu starten.

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