Nagelpflege: Die besten Tipps
Unsere Fuß- und Fingernägel sind komplexe Gebilde
Unsere Finger- und Fußnägel sind komplexer aufgebaut, als es auf den ersten Blick scheint. Dies ist auch notwendig, denn sie haben wichtige Aufgaben zu erfüllen.
Nägel schützen die Enden von Fingern und Zehen vor Verletzungen, erleichtern das Greifen und ermöglichen das Tasten, indem sie die Fingerkuppen dabei abstützen. Ihre Festigkeit verdanken sie dem Keratin – einem Eiweiß, das in der obersten Hautschicht gebildet wird.
Der Aufbau eines Nagels
Den Hauptteil eines Nagels bildet die Nagelplatte, die aus der unsichtbaren Nagelmatrix herauswächst und auf dem Nagelbett aufliegt. Bei einem gesunden Nagel ist sie zwischen 0,5 und 0,75 Millimetern dick und hat einen perlmuttartigen Glanz. Das Nagelbett schimmert rosafarben durch sie hindurch. Ihre Festigkeit gewinnt die Nagelplatte dadurch, dass sie aus drei Schichten aufgebaut ist. Von unten und an den Seiten ist sie von einer hufeisenförmigen Hautfalte, dem Nagelfalz, umgeben. Zwischen dem unteren Ende der Platte und dem Falz liegt das Nagelhäutchen. Es ist relativ empfindlich und darf bei der Nagelpflege nicht verletzt oder gar weggeschnitten werden.
Oberhalb des Nagelhäutchens liegt der mehr oder weniger stark ausgeprägte Nagelmond, der in der medizinischen Fachsprache als Lunula bezeichnet wird. Auf der Fingerbeere im Bereich unter dem Nagelende ist die Finger- bzw. Zehenhaut mit einer zusätzlichen Hornschicht, dem Hyponychium, versehen.
Nägel wachsen langsam, aber kontinuierlich
Ein Fingernagel wächst mit einer Geschwindigkeit von etwa ein Millimeter pro Woche, ein Fußnagel etwas langsamer. Die Erneuerungszeit eines Nagels liegt bei Fingernägeln bei sechs, bei den etwas dickeren Fußnägeln bei bis zu zwölf Monaten. Die Versorgung der Nägel erfolgt durch kleine Blutgefäße (Kapillaren), die sich im Nagelfalz und in der -matrix befinden.
So sehen gesunde Nägel aus
Normalerweise sind Nägel leicht nach außen gewölbt (konkav), bei bestimmten Erkrankungen kann es jedoch auch zu Abweichungen von dieser Wuchsform kommen. So können beispielsweise löffelartig ausgebildete Nägel ein Hinweis auf eine Stoffwechsel-Erkrankung sein. Eine Schädigung der Nagelmatrix kann zu Nagelbildungsstörungen führen.
Anzeichen für kranke Nägel
Wenn ein Zehen- oder Fingernagel von Nagelpilz befallen ist, so erkannt man das meist schon relativ früh daran, dass er seinen perlmuttartigen Ganz verliert und sich gelblich bis bräunlich verfärbt, meist zuerst an der Nagelspitze. Schreitet die Erkrankung weiter fort, so verdickt sich die Nagelplatte und hebt sich schließlich vom Nagelbett ab. Die Nagelränder können einreißen. Unbehandelter Nagelpilz kann bis zur völligen Zerstörung der Nagelplatte führen. Daher ist es wichtig, schon bei den ersten Veränderungen wie Verfärbungen einen medizinischen Fußpfleger oder den Hautarzt zu konsultieren.
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