Zehn Tipps für entspanntes Bummeln in der Weihnachtszeit

Einkaufen mit Kindern ohne Stress

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Einkaufen mit Kindern muss nicht stressig werden, braucht aber Planung.
Getty Images/Hemera

Mit Kindern einkaufen zu gehen, bedeutet für Eltern häufig Stress. In der Weihnachtszeit wird es besonders schwierig, wenn Dekoration und Angebote unschuldige Kinderaugen ansprechen. Wir haben die besten Tipps für Sie, damit der Einkaufbummel zum Familienerlebnis und nicht zur Zerreißprobe wird.

Ein entspannter Einkaufsbummel durch festlich geschmückte Einkaufszentren zur Vorweihnachtszeit, mit der ganzen Familie. Doch so idyllisch läuft der Geschenkemarathon meist nicht ab. Überfüllte Kosumtempel, gestresste Verkäufer treffen auf hektische Kunden. Ist dann ein Artikel vergriffen, liegen die Nerven blank. Aus den Lautsprechern schallen Weihnachtslieder und der süße Klang der Schellenglocken wird begleitet vom tränenerfüllten Kindergeschrei: "Ich will das haben!"

In der Weihnachtszeit wird der Einkauf mit Kind besonders erschwert. Findige Markt-Designer platzieren dann Sonderangebots-Pyramiden neben dramatisch in Szene gesetzten Ausstellungsartikeln, an denen kein Weg vorbei führt. Spätestens an der Kasse stehen wir dann umzingelt von den üblichen Kaugummis, Schokoriegeln und einem Spalier von Weihnachtsmännern, die der Fachmang gerne als Quengelware bezeichnet. Ihren Namen verdanken die Produkte ihrer Zielgruppe, den quengelnden Kindern, die im Rückstau am Kassenband den Verlockungen von Glitzerpapier und Schokoladenduft erliegen. Jetzt heißt es konsequent bleiben, Vorbild sein, nicht selbst zur Nervennahrung greifen und beherzt in die Marzipanstange beißen. Bis jetzt ist der Einkauf noch gut gegangen - da kommt es zum Super-GAU: Das "Nein" zum rot-weiß verpackten Milch-Schoko-Ei zerstört die letzte Hoffnung des Kindes und es wirft sich schreiend zu Boden, unzertrennlich mit dem Supermarktboden verschmolzen und jeder an der Kasse richtet sein Augenpaar vorwurfsvoll auf Sie. Und das ist noch lange nicht die einzige Methode, wie uns unsere Kinder erziehen.

Zehn Tipps zum Einkaufen mit Kindern

Damit es nicht so weit kommt, müssen Eltern vorausplanen. In der Vorweihnachtszeit stoßen auch die besten Ratschläge an Ihre Praxistauglichkeit, aber eine große Portion Stress können Sie aus dem Weg räumen mit unseren Lifeline-Tipps  in der Bildergalerie: entspannt Einkaufen mit Kindern.

Entspannt einkaufen mit Kindern
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    Planen Sie voraus

    Ein Einkaufszettel hilft Ihnen, Ihre Besorgungen zu strukturieren und auch im größten Chaos nichts zu vergessen.

    Getty Images/MedioImages

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    Satt und müde

    Sind Sie schon hungrig einkaufen gegangen? Für ihr Kind ist es nicht anders. Satt und ausgeruht kommt es mit den Sinneseindrücken gut zu Recht. Wer vor dem Shoppen an der frischen Luft spazieren geht, hat gute Chancen, dass die Kinder den Einkaufsstress einfach verschlafen.

    Peter Mautsch, Dortmund, all rights reserved

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    Zeitmanagement

    Versuchen Sie Stoßzeiten zu meiden. Am Samstag will jeder einkaufen gehen. Ebenso drängen Sie sich werktags mit anderen Berufstätigen ab 17 Uhr in den Geschäften.

    Peter Mautsch, Dortmund, all rights reserved

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    Wo gehe ich einkaufen?

    Königsdisziplin: mit den Kindern in den Spielwarenladen. Geschäfte mit breiten Gängen und übersichtlicher Anordnung erleichtern die Kontrolle - wo sind meine Kinder?

    (c) David De Lossy

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    Warnung vor dem Psycho-Trick

    Markt-Designer platzieren Aktionswaren wie einen Hürdenlauf für den Konsumenten oder locken mit Sonderangeboten in den Schaufenstern. Vorsicht vor Geschäften mit vorgegebenem Kundenweg: hier werden Sie und Ihr Kaufverhalten bewusst gelenkt.

    (c) David De Lossy

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    Konsequent bleiben

    Kinder entscheiden sich schneller für den "Kauf" als Erwachsene. Ein "Nein" wird dann nur selten akzeptiert. Seien Sie Vorbild im Konsumverhalten und lassen sich nicht unter Druck setzen.

    (c) David De Lossy

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    Pausen einplanen

    Shopping ist anstrengend - auch im Kinderwagen sitzend. Gönnen Sie sich und den Kindern Pausen und eine Stärkung. Das beruhigt alle Beteiligten.

    (c) David De Lossy

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    Kinder miteinbeziehen

    Für Ihre Kinder ist der Einkauf ein spielerisches Abenteuer. Nutzen Sie die Neugier und beziehen Sie die kleinen Helfer in Ihren Einkauf aktiv mit ein. So landet im Wagen nur das, was beide darin haben wollen.

    (c) David De Lossy

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    An der Kasse

    Krisengebiet Kasse - hier sind Sie zum Anstehen gezwungen, umgeben von Süßigkeiten, der sogenannten Quengelware. In einigen Märkten gibt es deshalb die "Süßwarenfreie Kasse". Und wenn die Kinder beim Aufladen auf das Band helfen dürfen, sind die Schokoeier schnell übersehen.

    (c) Jochen Sand

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    Bleiben Sie entspannt

    ...leichter gesagt als getan, aber am Ende das Einzige, was hilft. Und keine falsche Scham - jeder kann Ihre Situation nachfühlen, wenn die Kinder unbedingt etwas haben wollen. Nur zurückschreien oder Drohungen sind unangebracht. Strahlen Sie nach außen Ruhe aus, auch wenn es innen brodelt.

    (c) Darrin Klimek

Autor: Andreas Gill / Lifeline
Letzte Aktualisierung: 06. Dezember 2012
Quellen: James U. McNeal, The Kids Market: Myths & Realities, Paramount Market Pub, 1999, ISBN-10: 0967143918

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