apis mellifica
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Honigbiene in der Homöopathie

Apis mellifica: Globuli gegen Schwellungen und Entzündungen

Von: Edith Schwaighofer (Medizinautorin)
Letzte Aktualisierung: 18.02.2026

Harnwegsinfekte, Insektenstiche, Hautentzündungen, Schwellungen – das alles sind Einsatzgebiete für die Honigbiene, die für die Herstellung der Globuli Apis mellifica verwendet wird. Das enthaltene Gift der Biene wirkt gegen Beschwerden, die den Symptomen eines Insektenstichs ähneln.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten

Apis mellifica wird in der Homöopathie vor allem bei Schwellungen, Rötungen und stechenden Schmerzen angewendet, etwa bei Insektenstichen oder entzündlichen Hautreaktionen.

Häufig werden Potenzen wie D6 oder D12 genannt. Die Wahl der Potenz richtet sich nach Art und Ausprägung der Beschwerden.

Homöopathische MIttel gelten in der Regel als gut verträglich. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden, etwa starken allergischen Reaktionen, ist jedoch ärztliche Hilfe erforderlich.

Apis mellifera ist die lateinische Bezeichnung für die Honigbiene, die für die Herstellung des homöopathischen Präparates Apis mellifica verwendet wird. Eingesetzt werden die Globuli vor allem zur Behandlung von Insektenstichen und Beschwerden, die mit ähnlichen Symptomen einhergehen – zum Beispiel Entzündungen der Harnwege, der Haut und Schleimhäute, Allergien und Gelenkschmerzen.

Was ist Apis mellifica?

Das Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie besagt, dass der eingesetzte Wirkstoff unverdünnt bei einem gesunden Menschen ähnliche Symptome auslöst wie der homöopathisch verdünnte (potenzierte) Wirkstoff beim Patient*innen heilen soll. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte angeregt.

Stiche von Wespen, Bienen oder anderen Insekten empfinden Betroffene meist als stechend oder brennend, die Körperstellen schwillt an. Apis mellifica ist daher ein gutes Beispiel für das Ähnlichkeitsprinzip in der Homöopathie: Denn dieser Wirkstoff wird genau bei solchen Beschwerden eingesetzt – aber auch in anderen Situationen, die eine Schwellung der Haut und stechende, brennende Schmerzen mit sich bringen.

Typische Potenzen und Dosierung von Apis mellifica

Für die Selbstbehandlung wird vom Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte die Potenz C12 empfohlen. Die Gabe von zwei bis drei Globuli kann bis zu viermal täglich wiederholt werden.

Jedoch sollte die Wirkung der Kügelchen immer abgewartet werden, bevor die nächste Dosis angewandt wird. Mindestens 15 Minuten vor und nach der Einnahme sollte auf Essen und Trinken, Rauchen und Zähneputzen verzichtet werden, um eine optimale Wirkung zu gewährleisten.

Für andere Dosierungen und Potenzierungen sind homöopathisch ausgebildete Apotheker*innen oder Ärzt*innen die richtige Anlaufstelle.

Leitsymptome homöopathischer Mittel mit Honigbiene

Folgende Leitsymptome sprechen für die Anwendung von Apis mellifica:

  • die Schmerzen sind brennend, stechend oder beißend
  • eine brennende Hitze ist spürbar
  • Überempfindlichkeit gegenüber Berührungen
  • meist kommt es zu blassen oder blassroten Schwellungen
  • Schwellungen im Gesicht treten auf (vor allem im Bereich der Augen)
  • plötzliches und heftiges Einsetzen der Beschwerden
  • ein Verlangen nach Abkühlung (der betroffenen Stellen) besteht
  • mangelndes Durstgefühl
  • brennender Harndrang, Urinproduktion verringert

Anwendungsgebiete von Apis mellifica

  • akute Entzündungszustände (der Haut oder Schleimhaut) mit Schwellung (Ödem)
  • Gerstenkorn und Hagelkorn
  • Insektenstiche
  • Harnwegsinfekte
  • Halsbeschwerden mit brennenden, stechenden Schmerzen und Schwellungen
  • betroffene Stellen sind geschwollen und rötlich verfärbt
  • allergische Reaktionen mit Schwellung und stechenden, juckenden Schmerzen
  • Gelenkentzündungen

Ähnlich wirkende homöopathische Mittel

Belladonna

  • akute Entzündung von Haut oder Schleimhaut mit brennender Hitze
  • Empfindlichkeit auf Berührungen
  • leuchtend rote Entzündungen ohne Schwellung
  • kein Juckreiz

Phosphorus

  • brennende Schmerzen
  • hellrote Verfärbung
  • Verbesserung durch kalte Anwendungen

Pulsatilla

  • Durstlosigkeit
  • veränderliche und wechselhafte Beschwerden
  • Schleimhautabsonderung
  • beim Husten besteht das Bedürfnis, sich aufzusetzen
  • Frösteln, aber dennoch Abneigung gegen warme Räume