Homöopathie: Wichtige Arzneimittel und ihre Wirkung
In der Homöopathie gibt es Hunderte Substanzen, welche die unterschiedlichsten Beschwerden lindern sollen. Manche sind hochgiftig, zum Beispiel Quecksilber, Pulsatilla oder Rhus toxicodendron. Was sich hinter den Substanzen verbirgt und gegen welche Beschwerden die homöopathischen Mittel helfen.
Nux vomica ist wichtiges Mittel
Nux vomica ist wichtiges Mittel
Nux vomica (Brechnuss) wird in der Homöopathie wegen seiner ausleitenden und entgiftenden Wirkung geschätzt: Als "Katermittel" hilft es, die unangehmen Folgen nach ausgiebigem Feiern mit Völlerei, zu viel Alkohol und Nikotin abzumildern. Auch chemische Giftstoffe, die den Körper belasten, wie Amalgam oder Narkosemittel nach OPs werden schneller ausgeleitet. Damit kann Nux vomica dazu beitragen, die Stoffwechseltätigkeit zu unterstützen.
Bryonia: Vielseitiges Mittel
Bryonia: Vielseitiges Mittel
Bei trockenem, festsitzendem Husten, der sich nicht lösen will, kann Bryonia helfen.
Arnica hat vielfältige Wirkungen
Arnica hat vielfältige Wirkungen
Arnika (Arnica montana oder auch Bergwohlverleih) wird als homöopathische Arznei gegen Unfall- und Verletzungsfolgen, zum Beispiel Quetschungen und Prellungen, Ohrensausen, Schwindel und Kopfschmerzen eingesetzt. Auch bei Muskelbeschwerden und unreiner Haut kommt sie zur Anwendung.
Apis mellifica in der Homöopathie
Apis mellifica in der Homöopathie
Der homöopathische Wirkstoff Apis mellifica wird aus der Honigbiene gewonnen. Er wirkt auf die Gelenkinnenhaut, wird bei stechenden Schmerzen im Gelenk eingesetzt und wenn sich eine Gelenkentzündung mit Ödem und Gelenkerguss gebildet hat.
Rhus toxicodendron: Wichtig für die Haut
Rhus toxicodendron: Wichtig für die Haut
Muskelbeschwerden wie Muskelkater oder verletzten Sehnen und Bändern rückt man mit Rhus toxicodendron, Giftsumach, zuleibe. Auch Gliederschmerzen bei Grippe oder Erkältung lassen sich dadurch mitunter lindern. Gegen Kreislaufbeschwerden im Wochenbett kann es ebenfalls eingenommen werden.
Allium cepa ist Mittel bei Erkältung
Gelsemium (Gelsemium sempervirens, gelber Jasmin, Carolina-Jasmin)
Gelsemium (Gelsemium sempervirens, gelber Jasmin, Carolina-Jasmin)
Fühlt sich das Kind schlapp, müde und zittrig, empfehlen Experten homöopathische Mittel mit Gelbem Jasmin. Das kann etwa bei Erkältung, Kopfschmerzen, aber auch Überforderung der Fall sein.
Chamomilla wirkt beruhigend
Chamomilla wirkt beruhigend
Ob Ohrenentzündung, Koliken oder Durchfall: Haben Kinder diese Krankheiten, sind Homöopathika mit Kamille angezeigt.
Pulsatilla: Homöopathie speziell für Frauen
Pulsatilla: Homöopathie speziell für Frauen
Leitsymptome für die Anwendung von Pulsatilla sind ständiges Frieren im Wechsel mit Hitzewallungen, Infektanfälligkeit, Neigung zu Unverträglichkeit von fettem Essen, Hautunreinheiten und -entzündungen sowie unregelmäßige Menstruationsblutung und Wechseljahresbeschwerden.
Aconitum (Eisenhut)
Aconitum (Eisenhut)
Der Eisenhut, in der Homöopathie bekannt unter seinem lateinischen Namen Aconitum, eignet sich zur Behandlung von Angstgefühlen, körperlicher Unruhe und Herzjagen. Auch Durstgefühl, trockene Haut, Fieber und Gesichtsschmerzen passen in das typische Beschwerdebild.
Wichtiges homöopathisches Mittel: Belladonna
Wichtiges homöopathisches Mittel: Belladonna
In der Homöopathie wird die Tollkirsche, die auch den Namen Belladonna trägt, als Hauptfiebermittel eingesetzt. Auch hämmernde Kopfschmerzen, Schluckbeschwerden und entzündete, berührungsempfindliche Haut sind Anzeiger für die Gabe von Belladonna. Daher gelten Homöopathika mit Belladonna auch als sinnvolles Mittel bei Sonnenbrand.
Hypericum ist wichtig für die Psyche
In der Homöopathie gibt es Hunderte Substanzen, welche die unterschiedlichsten Beschwerden lindern sollen. Manche sind hochgiftig, zum Beispiel Quecksilber, Pulsatilla oder Rhus toxicodendron. Was sich hinter den Substanzen verbirgt und gegen welche Beschwerden die homöopathischen Mittel helfen.
Letzte Aktualisierung: 02.02.2024
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