Nux vomica bei unkomplizierten Harnwegsinfekten
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Globuli bis Urtinktur

Darreichungsformen homöopathischer Arzneimittel

Von: Juliane Gutmann (Medizinredakteurin), Expertenteam
Letzte Aktualisierung: 23.01.2026

Wie genau werden Globuli hergestellt und was ist ein homöopathisches Komplexmedikament? Wann kommen in der Homöopathie Salben zum Einsatz?

Neben den bekannten Globuli haben in der homöopathischen Heilkunde auch Salben, Komplexmittel und die Ausgangssubstanzen in Form von Urtinkturen ihren festen Platz. Außerdem gibt es homöopathische Tabletten, Injektionen und Ampullen.

Diese Darreichungsformen gibt es

Welche Darreichungsform wann und warum eingesetzt wird sowie weiterführende Informationen können Sie hier nachlesen:

Einnahme der verschiedenen Darreichungsformen

Je nach Darreichungsform variiert die Art der Einnahme. Globuli etwa lässt man langsam im Mund zergehen, Salben werden auf die Haut aufgetragen und Tabletten geschluckt.

Gemeinsam ist den Präparaten, dass sie die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren sollen und nach dem Ähnlichkeitsprinzip wirken. Demnach können Medikamente, die bei gesunden Menschen Krankheitssymptome erzeugen, denjenigen Menschen helfen, die eine Krankheit mit denselben Beschwerden haben.

Frei verkäuflich oder mit Rezept?

Alle homöopathischen Arzneimittel sind in der Apotheke erhältlich. Die niedrig potenzierten Präparate können ohne Rezept gekauft werden. Höhere Potenzen sind verschreibungspflichtig und müssen vom hömöopathisch geschulten Heilpraktiker*innen oder Ärzt*innen verordnet werden.