- Home
- Home
- Ernährung & Fitness
- Gesunde Ernährung
- Entzündungshemmende Lebensmittel
Entzündungshemmende Lebensmittel: Die besten 15 für Ihre Ernährung
Entzündungshemmende Lebensmittel haben viele positive Effekte auf unsere Gesundheit: Sie lindern Beschwerden bei rheumatischen Erkrankungen und sagen gefährlichem Bauchfett und dessen Folgekrankheiten den Kampf an. Welche Nahrungsmittel Sie sich deshalb öfter auf den Speiseplan setzen sollten.
Entzündungen hemmen – so geht’s
Entzündungen hemmen – so geht’s
Mit der richtigen Lebensmittelauswahl lassen sich Krankheiten positiv beeinflussen oder gar vorbeugen. Denn während einige Nahrungsmittel wie Weizenprodukte, Zucker und tierische Fette Entzündungsaktivitäten im Körper fördern und Übergewicht begünstigen oder Gelenkbeschwerden verschlimmern, wirken andere entzündungshemmend. Bei bestehenden Erkrankungen wie Rheuma sollten Sie sich vor einer Ernährungsumstellung an Ihren Arzt wenden.
Entzündungshemmende Lebensmittel: Vollkornbrot
Entzündungshemmende Lebensmittel: Vollkornbrot
Vollkornprodukte sind aufgrund ihres hohen Gehalts an Ballaststoffen wahre Wunderwaffen gegen Bauchfett, während Weißmehlprodukte die Entstehung von sogenanntem Viszeralfett fördern. Dieses Fett gilt als gesundheitsgefährdend, da es sich an den Organen im Bauchraum ablagert, besonders stoffwechselaktiv ist und dadurch Entzündungsprozesse im Körper begünstigt, die ein Risiko für Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen darstellen.
Leinsamen hemmen Entzündungen
Leinsamen hemmen Entzündungen
Die kleinen, braunen Samen haben eine große Wirkung: Auch ihnen wird aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehalts eine positive Wirkung für unsere Gesundheit nachgesagt. Wer sich morgens einen Esslöffel Leinsamen über das Müsli streut, ist lange satt und regt seine Verdauung an. Das beugt nicht nur Übergewicht vor, sondern soll auch Entzündungen im Körper verhindern.
Linsen zählen zu den entzündungshemmenden Lebensmitteln
Linsen zählen zu den entzündungshemmenden Lebensmitteln
Hülsenfrüchte spielen für eine gesunde Ernährung eine große Rolle: Ob Linsen oder Kichererbsen – sie alle sind reich an Ballaststoffen und schmeicheln deshalb dem Darm. Eine ausgewogene Ernährung mit Hülsenfrüchten beugt Bauchfett vor oder hilft, es zu reduzieren. Auf diese Weise werden im Körper auch weniger entzündliche Prozesse durch Viszeralfett angestoßen.
Fisch: Leckeres entzündungshemmendes Lebensmittel
Fisch: Leckeres entzündungshemmendes Lebensmittel
Mit fettreichen Fischarten wie Lachs oder Thunfisch kann man Entzündungen im Körper begegnen: Sie enthalten Omega-3-Fettsäuren, die sich als Gegenspieler sehr wirksam erwiesen haben. Die Fettsäuren können die Bildung von entzündungsfördernden Gewebshormonen – sogenannten Eicosanoiden – vermindern, die als Stoffwechselprodukte bei Entzündungsprozessen eine zentrale Rolle spielen.
Öle wirken entzündungshemmend
Öle wirken entzündungshemmend
Hochwertige Speiseöle sind ebenfalls reich an Omega-3-Fettsäuren. Zum Braten eignet sich Rapsöl ausgesprochen gut. Das Öl punktet außerdem mit einem weiteren wichtigen Inhaltsstoff: Es ist reich an Vitamin E – einer antioxidativen Substanz. Unter den pflanzlichen Omega-3-Lieferanten gehört außerdem Leinsamenöl zu den Spitzenreitern – am besten kalt gepresst. Es eignet sich hervorragend, um damit Gerichte wie Salate oder Suppen vor dem Servieren zu verfeinern.
Kartoffeln als Entzündungshemmer
Kartoffeln als Entzündungshemmer
Kartoffeln enthalten Vitamin C und Vitamin B1, die als Antioxidantien bekannt sind. Diesen Stoffen kommt in der entzündungshemmenden Ernährung eine besondere Bedeutung zu: Werden sie im Rahmen einer obst- und gemüsereichen Kost eingenommen, können sie freie Radikale im Körper neutralisieren. Freie Radikale lösen im Gewebe oxidativen Stress aus und schädigen die Zellen.
Heidelbeeren naschen und Entzündungen hemmen
Heidelbeeren naschen und Entzündungen hemmen
Heimische Heidelbeeren haben einen hohen Gehalt an Antioxidantien, weshalb ihnen eine schützende Wirkung für Herz und Gefäße nachgesagt wird. Die enthaltenen Antioxidantien Vitamin C und E sollen unsere Zellen vor Schädigungen schützen. Wer zur Abwechslung mal etwas Exotik auf dem Teller mag, kann alternativ auch zur Açai-Beere greifen.
Entzündungshemmende Lebensmittel: Nüsse
Entzündungshemmende Lebensmittel: Nüsse
Nüsse enthalten Zink und Selen, die ebenfalls als Antioxidantien bekannt sind. Außerdem liefern sie wertvolle Ballaststoffe. Als entzündungshemmende Lebensmittel eignen sich Walnüsse hervorragend, denn sie liefern Omega-3-Fettsäuren. Ebenfalls gut gegen Entzündungen: Mandeln – sie stecken voller Vitamin E.
Sauerkraut hemmt Entzündungen
Sauerkraut hemmt Entzündungen
Jüngere Studien haben gezeigt, dass die Darmflora maßgeblichen Einfluss auf unseren Gesundheitszustand hat. Deshalb sollten probiotische Lebensmittel öfter auf dem Speiseplan stehen. Sauerkraut liefert dem Darm aber nicht nur seine geliebten Milchsäurebakterien – als Vitamin-C-Lieferant spendiert es dem Körper auch jede Menge Antioxidantien.
Entzündungshemmer Paprika
Entzündungshemmer Paprika
Auf der Liste der entzündungshemmenden Lebensmittel stehen Paprika weit oben. Sie enthalten Vitamin C und zusätzlich sekundäre Pflanzenstoffe. Diesen sekundären Pflanzenstoffen wird seit einiger Zeit eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben: Sind sie in frischen Lebensmitteln enthalten, sollen sie Schutzfunktionen im Körper erfüllen und Entzündungen hemmen.
Trendiger Grünkohl gegen Entzündungen
Trendiger Grünkohl gegen Entzündungen
Lange hatte Grünkohl ein eher angestaubtes Image als deutsche Hausmannskost. Doch nun hat der Kohl zu Recht ein furioses Comeback erlebt: Grünkohl – in den USA als Food-Trend "Kale" bezeichnet – strotzt nur so vor Vitamin C und ist zusätzlich auch noch reich an sekundären Pflanzenstoffen. In ihm stecken Flavonoide, die freie Radikale fangen sollen.
Zwiebelgewächse wirken entzündungshemmend
Zwiebelgewächse wirken entzündungshemmend
Zwiebeln und Knoblauch – bei diesen beiden entzündungshemmenden Lebensmitteln rümpfen manche die Nase. Zu Unrecht: Denn genau diese geruchsauslösende, schwefelhaltige Verbindung (ein Sulfid namens Allicin) wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Die sekundären Pflanzenstoffe sorgen bei der Verarbeitung nicht nur für einen intensiven Geruch, sie sollen auch antibiotisch, blutdruck- und cholesterinsenkend sein.
Ananas hemmt Entzündungen
Ananas hemmt Entzündungen
Die exotische Frucht aus der Ferne enthält ein eiweißspaltendes Enzym, das Entzündungen im Körper hemmt. Der Wirkstoff Bromelain – so heißt das Enzym – kommt auch als Arzneimittel zum Einsatz: Er wird zur Behandlung von Schwellungen nach Operationen oder Verletzungen verwendet, da er den Abtransport der schwellungsverursachenden Eiweiße unterstützt.
Kiwi gegen Entzündungen
Kiwi gegen Entzündungen
Diese Südfrucht besticht unter den entzündungshemmenden Lebensmitteln vor allem durch ihren hohen Gehalt an Vitamin C. Die Antioxidantien sollen aber nicht nur Entzündungen hemmen, sondern auch die Produktion von Kollagen anregen und die Heilungsprozesse der Haut bei Problemen wie Akne fördern.
Entzündungshemmende Lebensmittel: Ingwer und Kurkuma
Entzündungshemmende Lebensmittel: Ingwer und Kurkuma
In Asien gelten die beiden Gewürze seit Jahrtausenden als Heilmittel. Ingwer wird unter anderem bei Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Kurkuma soll unter anderem bei entzündlichen Rheumaerkrankungen eine positive Wirkung entfalten und zum Beispiel bei rheumatoider Arthritis Symptome wie Steifheit und Schmerzen reduzieren.
Entzündungshemmende Lebensmittel haben viele positive Effekte auf unsere Gesundheit: Sie lindern Beschwerden bei rheumatischen Erkrankungen und sagen gefährlichem Bauchfett und dessen Folgekrankheiten den Kampf an. Welche Nahrungsmittel Sie sich deshalb öfter auf den Speiseplan setzen sollten.
Letzte Aktualisierung: 20.07.2022
Autor*in
Quellen
- Deutsche Apotheker Zeitung online: Bromelain: natürlichen Wirkstoff richtig handhaben! https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2025/11/17/enzympraeparate-von-der-frucht-auf-den-hv-tisch (Abruf: 02/2026)
- Online-Informationen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE): www.in-form.de/ (Abruf: 07/2024)
- Online-Informationen der Deutschen Rheumaliga: Gibt es eine Rheuma-Diät? www.rheuma-liga.de/rheuma/alltag-mit-rheuma/ernaehrung/rheuma-diaet (Abruf: 10/2022)
- Online-Informationen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE): www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/sekundaere-pflanzenstoffe-und-ihre-wirkung/ (Abruf: 10/2022)
- Schaenzler, Dr. N.: Risiko Bauchfett. Was es so gefährlich macht und wie Sie es schnell loswerden. Gräfe und Unzer Verlag, München 2016
- Wiedemann, C.: Kurkuma. Rundum gesund mit goldgelben Wohlfühlrezepten. Gräfe und Unzer Verlag, München 2017
Sie möchten mehr erfahren?
Stress abbauen: Tipps und Übungen für mehr Entspannung
Laborwerte A - Z
CRP-Wert (C-reaktives Protein): Ursachen für erhöhten Blutwert
Oft Folge eines Infekts
Herzmuskelentzündung erkennen und behandeln
Colitis ulcerosa und Morbus Crohn
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen: Symptome, Ursachen und Therapie