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Essbare Wildkräuter aus Wiese, Wald und Acker
Am Wegrand oft übersehen oder als Unkraut im Garten ausgerupft: Kräuter und Gewürze müssen nicht aus dem Supermarkt kommen, auch bei uns in Wald und Wiesen wachsen zahlreiche essbare Wildkräuter. Die Wald- und Wiesenpflanzen bringen mit ihren würzigen Aromen Abwechslung in die Küche, mit ihnen lassen sich Speisen gesund verfeinern. In den Kräutern stecken reichlich Mineralstoffe, Vitamine sowie sekundäre Pflanzenstoffe mit gesunder Wirkung.
Wildkräuter sammeln: Worauf achten?
Tipps zum Sammeln essbarer Wildkräuter
Sauerampfer (Rumex acetosa)
Sauerampfer gehört zu den Knöterichgewächsen. Sein säuerlicher und erfrischender Geschmack zeichnet den Sauerampfer aus. Besonders gut schmecken die jungen Blätter als Salat, Suppe oder Soße. Das Wildkraut ist zudem Zutat der berühmten Frankfurter Grünen Soße. Besonders im Frühjahr lohnt es sich, junge Blättchen von der Pflanze zu zupfen und frisch zu genießen. Man findet dieses Wildkraut vor allem auf Wiesen sowie am Wegesrand.
Gänseblümchen (Bellis perennis)
Rezept: Gänseblümchentee
- 2 TL frische oder
- 1 TL getrocknete Gänseblümchenblüten
- mit 250 ml kochendem Wasser übergießen,
- zehn Minuten ziehen lassen und
- absieben.
Löwenzahn (Taraxacum officinale)
Brennnessel (Urtica dioica)
Die Brennnessel gilt als Unkraut und wegen der Nessel-Verbrennungen machen viele einen Bogen um die Pflanze. In der Naturmedizin aber sind ihre Teile von großem Wert. Besonders die jungen Triebe enthalten jede Menge Aminosäuren, Flavonoide, Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen. Sie helfen bei Entzündungen der Harnwege und beugen Prostataerkrankungen vor. Beliebte Gerichte mit Brennnesseln sind Quiches und Tartes, Salate, Suppen oder Tees.
Rotklee (Trifolium pratense)
Bärlauch (Allium ursinum)
Giersch (Aegopodium podagraria)
Vogelmiere (Stellaria media)
Waldmeister (Galium odoratum)
Quendel (Thymus serpyllum)
Mädesüß (Filipendula ulmaria)
Beifuß (Artemisia vulgaris)
Wilde Möhre (Daucus carota)
Acker-Senf (Sinapis arvensis)
Am Wegrand oft übersehen oder als Unkraut im Garten ausgerupft: Kräuter und Gewürze müssen nicht aus dem Supermarkt kommen, auch bei uns in Wald und Wiesen wachsen zahlreiche essbare Wildkräuter. Die Wald- und Wiesenpflanzen bringen mit ihren würzigen Aromen Abwechslung in die Küche, mit ihnen lassen sich Speisen gesund verfeinern. In den Kräutern stecken reichlich Mineralstoffe, Vitamine sowie sekundäre Pflanzenstoffe mit gesunder Wirkung.
- Parolly, G., Schmeil, O., Rohwer, J. G. (2019). SCHMEIL-FITSCHEN: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder: Ein Buch zum Bestimmen aller wildwachsenden und häufig kultivierten Gefäßpflanzen. Deutschland: Quelle & Meyer Verlag
- Dreyer, E. (2020). Essbare Wildkräuter und ihre giftigen Doppelgänger: Wildkräuter sammeln - aber richtig. Deutschland: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Company KG
- Guthmann, J., Spiegelberger, R., Fleischhauer, S. G. (2016). Essbare Wildpflanzen einfach bestimmen: Die 50 beliebtesten Arten in mehr als 400 FarbfotosMit Rezepten und Tipps für die Küche. Deutschland: AT Verlag