Infektionskrankheiten vorbeugen

Richtiges Händewaschen will gelernt sein

Fünf Regeln für saubere Hände - und zum Gesundbleiben

Mindestens 20 Sekunden lang, mit Seife und unbedingt auch zwischen den Fingern: Am Tag der Händehygiene zeigt Lifeline, wie ein gesunder und wirksamer Waschgang für die Hände aussieht.

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Viele Deutsche pfeifen auf Hygieneregeln. Dabei schützt gründliches Händewaschen - auch am Handrücken - effektiv vor Infektionskrankheiten.
Getty Images/iStockphoto

Regelmäßiges und gründliches Händewaschen kann vor ansteckenden Krankheiten wie Grippe, Erkältung oder Magen-Darm-Infekten schützen. Aber wie geht "richtiges" Händewaschen? Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  1. Die Hände mindestens 20, besser noch 30 Sekunden unter fließendem, nicht heißem Wasser reinigen
  2. Wichtig: Dabei – falls vorhanden – immer Seife benutzen
  3. Beim Händewaschen den Handrücken nicht vergessen und auch an die Fingerzwischenräume und den Bereich auf sowie unter den Nägeln denken
  4. Nach dem Einseifen die Hände unter fließendem Wasser abspülen
  5. Nach dem Händewaschen gründlich abtrocknen, in öffentlichen Klos am besten mit Papierhandtüchern für den einmaligen Gebrauch
Von Kosmetik bis Smartphone: Die übelsten Keimfallen im Alltag

Durch solches Händewaschen zum richtigen Zeitpunkt (zum Beispiel vor dem Essen, nach der Toilette oder der U-Bahnfahrt) lässt sich verhindern, dass Krankheitskeime über die Hände auf die Schleimhäute von Mund, Nase und Augen und letztendlich in den Körper wandern. 

Eigennütziges Händewaschen dominiert

Händewaschen senkt dabei nicht nur die Ansteckungsgefahr für einen selbst, sondern bewahrt gleichzeitig andere vor Infektionen. Eine Mehrheit (68 Prozent) reinigt sich zwar laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) fast immer zum Selbstschutz die Hände, wenn sie mit einer Schnupfennase in Familie, Freundeskreis oder Job zu tun hatte. Dafür wäscht sich nur knapp jeder zweite Bundesbürger (47 Prozent) fast immer die Hände, bevor er Kontakt zu einem bereits kranken Mitmenschen hat, dem weitere Keime gefährlich werden könnten.

Klinikärzte retten Leben - mit desinfizierten Händen

Zumindest gaben in der Umfrage 87 Prozent an, sich die Hände wenn möglich immer mit Seife oder Reinigungslotion zu waschen. Allerdings denken nur 65 Prozent dabei an die Haut zwischen den Fingern. Übrigens nehmen es selbst viele Mediziner und Pflegekräfte mit dem Händewaschen nicht so genau: Durch eine zuverlässigere und zielgerichtete Desinfektion könnte Klinikpersonal viele Menschenleben retten, beklagen Hygieniker.

Fünf Fehler beim Händewaschen, die (fast) jeder macht

Lifeline/Wochit

Autor:
Letzte Aktualisierung: 02. Oktober 2014

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