Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel

Anti-Kater-Tipps: Dieses Essen macht Sie schnell wieder fit!

Feiern ohne Alkohol wäre für viele wie Urlaub ohne Sonne. Damit es am nächsten Tag keine Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel gibt, existieren eine Menge angeblicher Geheimtipps. Die besten Anti-Kater-Kniffe, die wirklich funktionieren, finden Sie hier.

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An den nächsten Morgen denkt beim Feiern kaum jemand. Mit unseren Tipps sind Sie den Kater aber schnell wieder los.
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Zucker aufs Brot, ein rohes Ei, schwarzen Kaffee mit Zitrone trinken, Finger in den Hals stecken: Sinnlose bis gefährliche Anti-Kater-Tipps gibt es eine Menge. Dabei sind sogar die Ratschläge aus dem Mittelalter gegen die üblen Folgen von Alkohol noch besser. Damals beugte etwa das typische Essen an Karneval dem Kater vor: Deftiges wie Sauerkraut und Würste sowie wenig gesüßtes Schmalzgebäck.

Dabei hilft das Salz, den Mineralstoffmangel auszugleichen, der beim Alkoholtrinken im Körper entsteht. Der Mangel an Salzen kann nämlich den für Kater typischen Kopfschmerz auslösen. Und das Fett von Krapfen oder Pfannkuchen beschäftigt den Magen und führt dazu, dass Alkohol langsamer ins Blut kommt.

Die besten Anti-Kater-Tricks: Was gegen Hangover wirklich hilft

Alkohol ohne Kater genießen

  • Wer jedoch richtig feiern und trotzdem keinen Kater bekommen möchte, sollte auf andere Dinge achten. Die besten 13 Anti-Kater-Tipps lauten wie folgt:
  • Die richtige Unterlage – vor dem Feiern am besten fettreich, aber nicht süß essen, etwa Buletten aus Hackfleisch mit Kartoffelbrei, fetten Fisch oder Braten. Da geht der Alkohol langsamer ins Blut.
  • Vorher trinken – damit ist nicht das beliebte "Vorglühen" gemeint, sondern eine Flasche Mineralwasser trinken. Das füllt den Magen und beugt dem Mineral- und Flüssigkeitsverlust durch Alkohol vor.
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  • Zwischendurch salzig snacken – essen Sie zwischendurch etwas Salziges. Das bremst den Mineralstoffabbau durch den Alkohol.

Besser kein Süßkram beim Feiern

  • Zwischendurch nichts Süßes essen – naschen Sie nichts Süßes: Zucker verstärkt die Wirkung von Alkohol. Gleichzeitig unterstützt Zucker die Bildung von Alkohol-Abbauprodukten, die Kopfweh machen.
  • Alkohol nicht mischen – bleiben Sie am besten bei einer Getränkesorte. Alkoholika enthalten unterschiedliche Fuselalkohole, die beim Mischen noch giftiger wirken.
  • Immer wieder Wasser einschieben – trinken Sie nach jedem Glas Alkohol ein Glas Wasser. So wirkt der Stoff weniger, der Magen ist gefüllt und man kann gar nicht so viel weiteres trinken.
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Viel Mineralwasser trinken beugt dem Kater vor

  • Vor dem Schlafengehen Wasser trinken – am Ende der Feier ist es sinnvoll, ein großes Glas Wasser zu trinken, auch wenn Sie dadurch nachts mal raus müssen. Das Wasser verzögert die Alkoholaufnahme im Blut und beugt damit dem Kater vor.
  • Tablette einnehmen – viele schwören darauf, vor dem Schlafengehen noch eine Schmerztablette einzunehmen. Paracetamol ist hier eher ungünstig, weil es die Leber zusätzlich belastet.
  • Fenster aufmachen: Öffnen Sie, falls möglich, die Schlafzimmerfenster. So können Sie beim Schlafen mehr Sauerstoff tanken. Das hilft beim Alkoholabbau.

Fruchtzucker fördert den Alkoholabbau – Haushaltszucker bremst ihn

  • Falls Sie am nächsten trotzdem einen Kater haben: Starten Sie am besten mit Obst- oder Gemüsesaft. Die Mineralstoffe unterstützen den Entgiftungsprozess.
  • Deftiges Frühstück – ein kleines Frühstück mit etwas Salat, Rührei, Schinken und Brot bringt den Mineralstoffhaushalt wieder ins Gleichgewicht. Auch Heringe, Oliven und Essiggurken tun gut. Wem dafür zu schlecht ist, der sollte erstmal eine klare Gemüsebrühe trinken.
  • Obst essen – greifen Sie zu Banane, Orange, Kiwi, falls Sie Appetit darauf haben. Der Fruchtzucker fördert den Alkoholabbau – im Gegensatz zum Haushaltszucker.
  • Auto stehen lassen – nicht nur nachts nach der Feier, auch am nächsten Morgen gilt Fahrverbot. Blutalkohol wird nämlich nur langsam abgebaut: pro Stunde nur 0,1 bis 0,15 Promille – und hier gehts zum Promillerechner.
Die größten Alkohol-Mythen

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Letzte Aktualisierung: 11. November 2015

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