Verhaltenssüchte

Sexsucht: Symptome

Anzeichen von Nymphomanie, Satyriasis und Erotomanie

Das Hauptsymptom von Sexsucht ist, dass die Sexualität der Betroffenen zum alles bestimmenden Lebensbereich wird. Ihre Gedanken kreisen fast ununterbrochen um Sex, darunter leiden die Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen.

Mann mit Depressionen vor Mauer
Sexsucht ist keine "Spaßkrankheit" oder gar glamourös. Das Leiden kann ich Depressionen münden und Betroffenen ihr Leben zur Hölle machen.
©iStock.com/Rawpixel

Wenn die Vorstellung und Ausübung von Sex im Leben die Hauptrolle spielen, steckt höchstwahrscheinlich eine Sexsucht dahinter. Betroffene durchforsten etwa stundenlang das Internet nach Pornographie oder masturbieren, bis die Intimregion wund ist, ohne nennenswerte Befriedigung zu verspüren.

Viele bringen durch das nicht zu stillende Verlangen sich und andere in Gefahr, die Sexualität nimmt im Laufe der Sucht (selbst-)zerstörerische Züge an.

Zwar sind die einzelnen Symptome von Person zu Person sehr unterschiedlich ausgeprägt, es gibt aber einige Anzeichen, die klar dafür sprechen, dass jemand an Sexsucht leidet und nicht etwa nur einen überdurchschnittlich stark ausgeprägtes Interesse an Sex hat.

Die Anzeichen von Sexsucht und Nymphomanie im Überblick:

  • Die Gedanken kreisen andauernd und zwanghaft um Sex und wo, mit wem, wie etc. Betroffene ihn bekommen könnten.

  • Soziale und berufliche Pflichten und Aufgaben rücken dadurch in den Hintergrund.

  • Durch die gedankliche Fixierung auf Sex zerbrechen Freundschaften und Beziehungen

  • Viele Sexsüchtige suchen immer wieder Prostituierte, Swingerclubs oder Parkplatztreffs auf, um ihr Verlangen zu befriedigen. Nymphomaninnen arbeiten hingegen häufig im Rotlichtmilieu.

  • Der Zustand von Erfüllung tritt dabei jedoch nicht ein. Im Gegensatz führt Sex zu immer weniger Befriedigung, Betroffene müssen die Dosis weiter steigern.

  • Betroffene bringen sich durch ihr promiskes Verhalten in Gefahr, sich eine sexuell übertragbare Krankheit wie Syphilis, Chlamydien oder HIV einzufangen.

Schuld und Ekel nach dem Ausleben der Dauerlust

  • Geben Sexsüchtige ihrem Verlangen nach, verspüren sie hinterher häufig Gefühle von Scham, Schuld, Ekel oder Selbsthass. Sie vermuten, es ginge ihnen besser, wenn sie dem Drang nicht folgen würde,

  • Manche von Sexsucht Betroffenen verschulden sich, nachdem sexuelle Dienstleistungen sie in den finanziellen Ruin getrieben haben.

  • Oft leiden Sexsüchtige unter weiteren Abhängigkeiten, sind etwa Alkoholiker, betreiben Medikamentenmissbrauch oder leiden unter einer Essstörung.

  • Auch das Ausleben von Fetischen ist bei Sexsüchtigen häufiger zu beobachten.

  • Sexsüchtige neigen zu Depressionen.

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