Sexualität & Trends

Partnersuche per Speed-Dating

Sie sind Single und auf Partnersuche? Dann sind sie beim Speed-Dating genau richtig. Denn schneller klappt es garantiert nirgendwo. Irrtum vorbehalten.

Mann und Frau flirten bei Speed-Dating
Speed-Dating ist eine der vielen Möglichkeiten sich kennenzulernen.
© iStock.com/DGLimages

Nicht mehr ganz neu aber immer noch der Renner unter den unkonventionellen Methoden der Partnersuche – das Speed-Dating. Die schnelle Suche für IHN und SIE kommt ursprünglich aus Amerika und ist dort auch unter den Express-Date oder Mini-Date bekannt. Egal für welchen Namen man sich entscheidet, er ist immer Programm. Denn die Dating-Methode ist vor allem Eines: Schnell und zudem reichlich unbeschwert und gewöhnungsbedürftig.

Speed-Dating soll langwierige Ernüchterungen bei der Partnersuche vermeiden

Ein herkömmliches Date sind in der Regel so aus: Man trifft sich in einer Bar oder einem Restaurant, das der beste Freund empfohlen hat, nimmt ein Menü à la carte ein oder macht sich gleich über Cocktails und Longdrinks her. Mit ein bisschen Glück zeigt man sich beeindruckt von den Erzählungen des Gegenübers und vielleicht funkt es sogar. Wer kein so gutes Händchen hatte, muss nach einem Moment der Ernüchterung besonders viel Geduld erbringen und darf auf ein schnelles Ende des Abends hoffen. Tatsächlich entscheiden die ersten wenigen Minuten über Sympathie und Antipathie. Wieso dann nicht genau diese Minuten der Partnersuche abpassen und bei Nichtgefallen weitereilen?

Das dachten sich die Erfinder von Speed-Dating und der Erfolg zeigte, wie viele Date-Geplagte keine Lust mehr darauf haben, aus Höflichkeit einen ganzen Abend an einen uninteressanten Menschen abzutreten.

Organisierte Dates im Minutentakt

Das Speed-Dating-Prinzip ist einfach: Männer und Frauen auf Partnersuche richten sich her und treffen sich in mal mehr, mal weniger speziellen Räumlichkeiten unter Anleitung eines Flirtmanagers einer Agentur. Per Zufall landet jede Frau mit einem der anwesenden Herrn an einem Tisch. Ein Gong leitet das Rudeldating ein. Nun haben die Flirtwilligen sieben bis acht Minuten Zeit, um sich über Hobbys, Interessen, Zukunftspläne und den Beruf auszufragen und sich von ihrer besten Seite zu präsentieren. Vermieden werden sollten beim Speed-Dating – nicht anders als bei der klassischen Partnersuche – die Themen Geld und der Ex-Partner. Wer sich unsicher ist, ob er sich bei der Fülle der Bekanntschaften auch wirklich alles merken kann, kann sich kleine Notizen zu den einzelnen Kandidaten machen und eine Favoritenliste erstellen. Sind die sieben bis acht Minuten verstrichen, wird gewechselt. Der Herr erhebt sich und setzt sich zur nächsten Frau. Das Prozedere wiederholt sich so lang, bis jeder Kandidat an der Reihe war. Wenn sich zwei Teilnehmer sympathisch sind, dann gibt die Agentur die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer weiter oder der Kontakt stellt sich unter vier Augen her.

Speed-Dating bietet keinen Platz für innere Werte

In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass all jene, die nicht mit klassischen Attraktivitätsattributen ausgestattet sind, beim Speed-Dating häufig auf der Strecke bleiben. Wer sonst mit seinem Intellekt punktet, hat es bei dieser Form der Partnersuche schwer, denn sieben Minuten reichen nicht aus, um die inneren Werte an die Frau oder den Mann zu bringen. In der Regel ist das, was am Tisch gesprochen wird, nicht entscheidend für die Frage, ob man sich wieder sieht. Ein attraktives Erscheinungsbild und Humor sind die Schlüssel zum Erfolg.

Zahlreiche Angebote für Flirtwillige in Deutschland

Mittlerweile gibt es in vielen Städten Deutschlands Speed-Dating für Menschen auf Partnersuche. Die meist kommerziellen Angebote richten sich an alle, die gern flirten und einfach einen spannenden Abend verleben wollen oder an Singles, die den Partner fürs Leben suchen. Für rund 30 Euro ist Mann oder Frau bei www.speeddating dabei. Unter dem Motto "7 Frauen treffen 7 Männer an 7 Tischen für je 7 Minuten" hilft man hier den Suchenden auf die Sprünge.

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