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<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" xmlns:mi="http://schemas.ingestion.microsoft.com/common/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/" version="2.0"><channel><title><![CDATA[Lifeline • Ihr Gesundheitsportal und Ratgeber]]></title><link>https://www.lifeline.de</link><description><![CDATA[Lifeline informiert Sie kompetent und verständlich über alles rund um Krankheiten und Medizin. Denn Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen.]]></description><language>de-de</language><copyright>FUNKE National Brands Digital GmbH</copyright><item><guid>https://www.lifeline.de/krankheiten/sonnenbrand-id219885/</guid><title>Sonnenbrand: Was hilft gegen Juckreiz und Schmerzen?</title><pubDate>Wed, 31 Aug 2011 17:02:55 +0000</pubDate><dcterms:modified>2026-06-22T12:57:26+00:00</dcterms:modified><mi:expirationDate>Mon, 20 Jul 2026 12:57:26 +0000</mi:expirationDate><link>https://www.lifeline.de/krankheiten/sonnenbrand-id219885/</link><mi:shortTitle>Sonnenbrand: Was hilft gegen Juckreiz und Schmerzen?</mi:shortTitle><description><![CDATA[<p>Tipps und Hausmittel bei Sonnenbrand und wie ihm vorgebeugt werden kann.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[Die Haut ist ger&ouml;tet, brennt und juckt: Ein Sonnenbrand ist unangenehm, egal ob im Gesicht oder auf dem R&uuml;cken. Was im Akutfall gegen Schmerzen und Juckreiz hilft und wann &auml;rztlicher Rat eingeholt werden sollte, erfahren Sie hier! FAQ: H&auml;ufige Fragen und Antworten[FAQ]  Was hilft schnell gegen einen Sonnenbrand? K&uuml;hle Umschl&auml;ge, Quarkwickel, After-Sun-Produkte mit Aloe vera sowie Kompressen mit schwarzem Tee k&ouml;nnen helfen, die Symptome zu lindern. Wird ein Sonnenbrand &uuml;ber Nacht besser? Ein Sonnenbrand wird nicht &uuml;ber Nacht besser. Die Symptome erreichen ihren H&ouml;hepunkt nach 12 bis 24 Stunden und k&ouml;nnen bis zu einer Woche oder l&auml;nger anhalten, je nach Schweregrad der Verbrennung​. Was ist ein Sonnenbrand zweiten Grades? Bei einem Sonnenbrand 2. Grades bilden sich zus&auml;tzlich zu der R&ouml;tung auch Blasen auf der Haut und es kommt zu st&auml;rkeren Schmerzen. Es sollte &auml;rztlicher Rat eingeholt werden. Was ist ein Sonnenbrand?[Definition] Ein Sonnenbrand ist medizinisch gesehen eine Entz&uuml;ndung der Haut (Dermatitis solaris). Diese kann entstehen, sobald die Haut einer f&uuml;r sie zu intensiven Sonnenbestrahlung ausgesetzt wurde. Neben der UV-Strahlung des Sonnenlichts kann ein Sonnenbrand auch durch k&uuml;nstliche UV-Strahlung von einem Solarium hervorgerufen werden. Typische Stellen f&uuml;r einen Sonnenbrand sind die sogenannten Sonnenterrassen: 
            Schultern
            Dekollet&eacute;
            Stirn
            Nasenr&uuml;cken
            Ohren
            Fu&szlig;r&uuml;cken
         Doch im Prinzip kann er &uuml;berall am K&ouml;rper entstehen. H&auml;ufige Sonnenbr&auml;nde sind ein wesentlicher Risikofaktor f&uuml;r 
            Hautkrebs, besonders wenn diese im Kindesalter auftreten.
         Sonnenbrand verursacht typische Symptome[Symptome] Ein Sonnenbrand geht mit Symptomen wie R&ouml;tungen und Schwellungen sowie einer &Uuml;berhitzung der Haut einher. Die Ver&auml;nderungen der Haut sind meist scharf begrenzt und betreffen die Hautareale, die der UV-Strahlung ausgesetzt waren. All das tritt kombiniert mit brennenden Schmerzen und zuweilen auch Juckreiz auf. In schweren F&auml;llen bilden sich Hautblasen. Wann treten Symptome auf? Je nach Hauttyp und Intensit&auml;t der Sonnenstrahlen treten die Symptome meist nach drei bis sechs Stunden auf, die R&ouml;tung erreicht dann innerhalb von 24 Stunden ihr Maximum. Bis die Beschwerden abklingen, kann &uuml;ber eine Woche verstreichen. Wenn ein Sonnenbrand abheilt, juckt die betroffene Haut und sch&auml;lt sich meist sogar ab. Im Fall eines leichten Sonnenbrands schl&auml;gt die R&ouml;tung hinterher meist in eine Br&auml;unung der Haut um. Abgrenzung zu anderen Krankheiten Ein Sonnenbrand ist von anderen Erkrankungen abzugrenzen. Treten vor allem Hautausschl&auml;ge und juckende Pusteln auf, kann es sich auch um eine 
            Sonnenallergie oder 
            Mallorca-Akne handeln.
         &Uuml;belkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Benommenheit oder eine erh&ouml;hte K&ouml;rpertemperatur sind dagegen Anzeichen f&uuml;r einen 
            Hitzschlag oder Sonnenstich, die entsprechend behandelt werden m&uuml;ssen.
         Schweregrade eines Sonnenbrandes[Schweregrade] Wie bei Verbrennungen wird der Sonnenbrand in drei Schweregrade eingeteilt: 
            
                
                    Grad 1: Die Haut ist ger&ouml;tet. Schwellungen und eine &Uuml;berhitzung der Haut sowie des gesamten K&ouml;rpers kommen hinzu. Typisch sind zudem brennende Schmerzen und Juckreiz.
                
            
            
                
                    Grad 2: Neben R&ouml;tungen und Schwellungen bilden sich auf der Haut zus&auml;tzlich Blasen. Nach dem Zerplatzen hinterlassen die Blasen oberfl&auml;chliche Defekte (Erosionen), die n&auml;ssen k&ouml;nnen. Das Eintrocknen des Wundsekrets f&uuml;hrt in der Folge zur Bildung gelblicher Krusten. Sp&auml;ter lassen sich die Blasen als Hautfetzen abl&ouml;sen.
                
            
            
                
                    Grad 3: Bei Grad 3 wurde die Oberhaut und oberste Anteile der Lederhaut weitgehend zerst&ouml;rt. Schlie&szlig;lich l&ouml;st sich die oberste Hautschicht fl&auml;chig ab.
                
            
         Ursachen und Ausl&ouml;ser f&uuml;r Sonnenbrand[Ursachen] Die Ursache des Sonnenbrands ist eine lokale Entz&uuml;ndungsreaktion der Haut, die vor allem durch die kurzwelligen UV-Anteile der Sonnenstrahlung ausgel&ouml;st wird. Man unterscheidet 
            UV-A,
            UV-B und
            UV-C-Strahlung.
         W&auml;hrend UV-C-Strahlen von der Ozonschicht gefiltert werden, erreichen Teile von UV-B- und UV-A-Strahlung die Erde &ndash; sie erh&ouml;hen das Hautkrebsrisiko. UV-A-Strahlung sorgt f&uuml;r die schnelle Br&auml;unung der Haut durch die Bildung von Melanin. UV-B-Strahlen dagegen bewirken eine langfristigere Pigmentierung, die die Haut vor zuk&uuml;nftiger Sonnenstrahlung sch&uuml;tzt. Dazu dringt UV-B jedoch in tiefere Hautschichten vor. Die Strahlen verursachen einerseits Sonnenbrand und sch&auml;digen das Erbgut, andererseits sorgen sie aber auch f&uuml;r die Produktion des 
            lebenswichtigen Vitamin D.
         Wie schnell bekommt man Sonnenbrand? Die Intensit&auml;t der UV-Strahlung h&auml;ngt von verschiedenen Faktoren ab: 
            Jahreszeit
            Tageszeit
            Breitengrad
            H&ouml;he &uuml;ber dem Meeresspiegel
            Reflexion der Strahlung durch Wasser, Sand oder Schnee
         Ob und wie schnell die Haut Schaden nimmt, ist je nach genetisch festgelegtem Hauttyp verschieden. Jeder Mensch hat in Hinblick auf Sonnenstrahlung eine individuelle Eigenschutzzeit. Hellh&auml;utige Typen, etwa rot- oder blondhaarige Menschen, sind st&auml;rker gef&auml;hrdet. Sehr dunkle Hauttypen k&ouml;nnen l&auml;nger ohne Schutz in der Sonne bleiben. Sonnenbrandgefahr auch im Schatten Schatten bietet keinen vollst&auml;ndigen Schutz vor Hautverbrennungen, da indirekte UV-Strahlen von der Umgebung reflektiert werden k&ouml;nnen. Therapie: Was hilft gegen Sonnenbrand?[Behandlung] Gegen einen leichten Sonnenbrand k&ouml;nnen verschiedene Tipps und Hausmittel helfen, die Symptome zu lindern. Dazu geh&ouml;ren: 
            
                
                    k&uuml;hle Umschl&auml;ge: Feuchte Umschl&auml;ge beruhigen die Haut. Extreme K&auml;lte, zum Beispiel in Form von Eisw&uuml;rfeln, ist jedoch kontraproduktiv. Dadurch wird die Haut nur noch mehr gestresst und es k&ouml;nnen K&auml;ltesch&auml;den auftreten.
                
            
            
                
                    Quarkwickel: Viele Betroffene empfinden 
                    Quarkwickel und Umschl&auml;ge mit Buttermilch oder Jogurt ebenfalls als lindernd. Die Umschl&auml;ge sollten entfernt werden, sobald die Milchprodukte leicht antrocknen.
                
            
            
                
                    Apr&eacute;s-Sun-Produkte: Wirkstofffreie Apr&eacute;s-Sun-Lotionen oder Gele helfen gegen die Beschwerden. Aloe-Vera-Gel oder Lotionen mit Kamillenextrakt beruhigen die gestresste Haut, versorgen sie mit Feuchtigkeit und beschleunigen die Heilung.
                
            
            
                
                    ausreichend trinken: Ein Sonnenbrand sorgt f&uuml;r eine starke Austrocknung der Haut. Um den Fl&uuml;ssigkeitsverlust auszugleichen, sollten Betroffene ausreichend trinken. Geeignet sind Mineralwasser, unges&uuml;&szlig;te Tees oder Saftschorlen.
                
            
            
                Sonne meiden: Bis sich die Haut erholt hat, sollte die Sonne und intensives Schwitzen m&ouml;glichst gemieden werden.
            
         Wann ist eine &auml;rztliche Behandlung notwendig? Ein Sonnenbrand mit Blasenbildung sollte &auml;rztlich behandelt werden. Wenn die Brandblasen ein ausgepr&auml;gtes Spannungsgef&uuml;hl verursachen, kann der*die Hautarzt*Haus&auml;rztin den Blaseninhalt unter Umst&auml;nden mit einer sterilen Spritze punktieren (abziehen). Anschlie&szlig;end wird ein steriler Verband angelegt. Auch bei einem Sonnenbrand zweiten Grades k&ouml;nnen k&uuml;hlende feuchte Umschl&auml;ge und wirkstofffreie Lotionen oder Gele Schmerzen und Juckreiz  lindern. Eventuell braucht es zus&auml;tzlich Hydrokortison-Pr&auml;parate, die als Gel oder Lotion aufgetragen werden. Bei starken Beschwerden kann kurzfristig ein rezeptfreies Schmerzmittel wie Acetylsalicyls&auml;ure (ASS) oder Paracetamol eingenommen werden. Sonnenbrand dritten Grades: Therapie Bei einem Sonnenbrand dritten Grades ist in der Regel eine station&auml;re Behandlung in einer Hautklinik n&ouml;tig. Weil Betroffene durch die zerst&ouml;rte Haut viel Fl&uuml;ssigkeit und Mineralsalze verlieren, werden diese durch Infusionen ersetzt. Zur D&auml;mpfung der Entz&uuml;ndungsreaktion kann ein Kortison als Tablette oder Infusion gegeben werden. Um einer bakteriellen Infektion vorzubeugen, verordnet der*die Arzt*&Auml;rztin gegebenenfalls ein Antibiotikum. &Auml;rztliche Diagnose beim Sonnenbrand[Diagnose] Bei einem leichten Sonnenbrand ist in der Regel keine &auml;rztliche Hilfe notwendig. Ein*e Arzt*&Auml;rztin sollte aber aufgesucht werden, wenn 
            der Sonnenbrand schwer ist und sich Bl&auml;schen auf der Haut bilden.
            zus&auml;tzliche Symptome vorliegen, wie Fieber, &Uuml;belkeit oder Kreislaufprobleme.
            
                Babys oder Kinder betroffen sind.
            
         Die Diagnose erfolgt anhand der typischen Beschwerden, die wenige Stunden nach dem Sonnenbad auftreten. Ob die betroffene Person Medikamente einnimmt, ist f&uuml;r die Untersuchung ebenfalls relevant. Denn manche Medikamente, etwa Antibiotika wie Tetracyclin, Doxycyclin und Minocyclin oder auch Kortison k&ouml;nnen die Lichtempfindlichkeit steigern. Sonnenbrand: Verlauf, Heilung und Risiken[Verlauf &amp;amp; Heilung] Die Symptome eines leichten Sonnenbrands bessern sich normalerweise innerhalb weniger Tage deutlich. Bis zur vollst&auml;ndigen Heilung k&ouml;nnen jedoch rund zwei Wochen vergehen. In dieser Zeit sind die betroffenen Hautstellen sehr empfindlich und reagieren gereizt auf Druck. Geht die Verbrennung mit Blasenbildung einher, sind Verdickungen der Haut m&ouml;gliche Folgen oder es bleiben hellere (depigmentierte) Narben zur&uuml;ck. Bei Kindern und &auml;lteren Personen kann es zu einem Schock kommen. UV-Strahlung kann Hautzellen zerst&ouml;ren Sonnenbr&auml;nde k&ouml;nnen Tumoren beg&uuml;nstigen, auch noch Jahrzehnte sp&auml;ter. H&auml;ufige Verbrennungen in der Kindheit gelten inzwischen als ein Hauptrisikofaktor f&uuml;r die Entstehung von Hautkrebs (malignes Melanom, Basaliom). &Uuml;berm&auml;&szlig;iges Sonnenbaden sorgt au&szlig;erdem daf&uuml;r, dass die Haut schneller altert. Dies &auml;u&szlig;ert sich durch Anzeichen wie Faltenbildung und Altersflecken. Sonnenbrand vorbeugen und die Haut sch&uuml;tzen[Vorbeugen] Um einen Sonnenbrand gar nicht erst zu bekommen, empfiehlt sich ein konsequenter Sonnenschutz. Folgende Tipps sind empfehlenswert: 
            
                
                    keine intensive UV-Strahlung: Zwischen 11 und 15 Uhr sollte ein Aufenthalt in der prallen Sonne vermieden werden. Zu dieser Zeit ist selbst im Schatten die UV-Strahlung hoch.
                
            
            
                
                    lange Kleidung tragen: Im Badeurlaub und zu Hause im Schwimmbad oder am Badesee sollte zwischendurch immer wieder lange Kleidung statt ausschlie&szlig;lich Badehose und Bikini getragen werden. Lange &Auml;rmel und Hosenbeine oder ein langer Rock halten die UV-Strahlung ab.
                
            
            
                
                    Schutz f&uuml;r Kopf und Augen: Das Gesicht und den Kopf sollte man zus&auml;tzlich mit einem Sonnenhut vor Sonneneinstrahlung sch&uuml;tzen. Wichtig ist ebenso eine Sonnenbrille mit UV-Schutz.
                
            
            
                
                    rechtzeitig eincremen: Etwa 30 Minuten vor dem Sonnenbad mit einem m&ouml;glichst hohen Lichtschutzfaktor (LSF) eincremen. Wichtig ist auch ein erneutes Eincremen nach dem Baden oder bei starkem Schwitzen.
                
            
            
                
                    richtiges Sonnenschutzmittel verwenden: Grunds&auml;tzlich sollten Sonnenschutzmittel bevorzugt werden, die sowohl vor UV-B, als auch vor UV-A-Strahlen sch&uuml;tzen.
                
            
            
                
                    Babys und Kinder sch&uuml;tzen: Im ersten Lebensjahr sollte ein Kind m&ouml;glichst keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Viele Fachleute empfehlen, Sonnencreme erst bei Babys anzuwenden, die zw&ouml;lf Monate alt sind. Es sollten kinderfreundliche Sonnenschutzmittel mit einem hohen LSF benutzt werden. Zus&auml;tzlich sch&uuml;tzt lange Kleidung und ein gro&szlig;fl&auml;chiger Sonnenhut.
                
            
            
                
                    Solarium meiden: Besuche im Solarium f&ouml;rdern die Hautalterung und steigern das Hautkrebsrisiko. Deshalb raten Fachleute grunds&auml;tzlich von Solarien ab. Auch ein vorbeugender Besuch im Solarium, um die Haut vor einem Urlaub an erh&ouml;hte UV-Strahlung zu gew&ouml;hnen, ist nicht empfehlenswert.]]></content:encoded><media:content url="https://www.lifeline.de/ogimages/og_lifeline.png" type="image/png" medium="image"><media:title><![CDATA[]]></media:title><media:text/><media:credit><![CDATA[]]></media:credit></media:content></item><item><guid>https://www.lifeline.de/krankheiten/hitzepickel-id219799/</guid><title>Hitzepickel: Hautausschlag bei Wärme</title><pubDate>Mon, 26 Jul 2021 12:18:51 +0000</pubDate><dcterms:modified>2026-06-19T08:54:34+00:00</dcterms:modified><mi:expirationDate>Fri, 17 Jul 2026 08:54:34 +0000</mi:expirationDate><link>https://www.lifeline.de/krankheiten/hitzepickel-id219799/</link><mi:shortTitle>Hitzepickel: Hautausschlag bei Wärme</mi:shortTitle><description><![CDATA[<p>Wenn Schweißdrüsen verstopfen, entstehen häufig Hitzepickel. Wie erkennt man den Hitzeausschlag und was hilft?</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[Wenn bei warmen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit Schwei&szlig;dr&uuml;sen verstopfen und Schwei&szlig; nicht mehr verdunsten kann, entstehen h&auml;ufig Hitzepickel. Wie man den Hitzeausschlag erkennt, was gegen Miliaria hilft und ob es M&ouml;glichkeiten zum Vorbeugen der Hautkrankheit gibt. An sich sind Hitzepickel eine harmlose Hauterkrankung, die darauf hinweist, dass die Ausf&uuml;hrg&auml;nge der Schwei&szlig;dr&uuml;sen verstopft sind. Typisch sind bis zu stecknadelkopfgro&szlig;e Bl&auml;schen, die hell bis r&ouml;tlich gef&auml;rbt und mit Fl&uuml;ssigkeit gef&uuml;llt sind. Hitzepickel treten h&auml;ufig auch bei Babys auf und deuten auf einen Hitzestau am K&ouml;rper hin. Was sind Hitzepickel? Hitzepickel sind eine entz&uuml;ndliche Hauterkrankung und werden medizinisch als Miliaria bezeichnet. Die Pickelchen entstehen durch verstopfte Schwei&szlig;dr&uuml;sen, die verhindern, dass Schwei&szlig; regul&auml;r verdunsten kann. Andere Bezeichnungen sind Hitzeausschlag,
             Schwei&szlig;frieseln, Hitzefrieseln, Schwei&szlig;bl&auml;schen, Schwitzbl&auml;schen oder Dermatitis hidrotica.
         Typischerweise entstehen Hitzepickel im Sommer an Hautstellen, an denen viele Schwei&szlig;dr&uuml;sen sitzen. Dazu z&auml;hlen das Dekollet&eacute;, die Achseln und der obere R&uuml;cken. Auch an der Leiste, unterhalb der Brust oder bei S&auml;uglingen im Windelbereich bilden sich Hitzepickel &ndash; an diesen Stellen staut sich oft K&ouml;rperw&auml;rme. Wie Hitzepickel aussehen Je nach Ort und Aussehen werden bei Hitzepickeln zwei Formen unterschieden. Bei den Miliaria cristallina ist die Schwei&szlig;dr&uuml;se oberfl&auml;chlich verstopft, w&auml;hrend bei der Miliaria rubra die Verstopfung in tieferliegenden Hautschichten erfolgt. 
            Miliaria cristallina:
         
            
                prall mit Fl&uuml;ssigkeit gef&uuml;llte, helle Bl&auml;schen
            
            
                meist maximal stecknadelkopfgro&szlig;
            
            
                oft am Rumpf (Achseln, Dekollet&eacute;, R&uuml;cken, Nacken)
            
            
                ohne Entz&uuml;ndung
            
            
                lassen sich leicht durch Druck &ouml;ffnen
            
         
            Miliaria rubra/Roter Hund:
         
            
                Entz&uuml;ndete, rot gef&auml;rbte Kn&ouml;tchen
            
            
                Juckreiz
            
            
                m&ouml;glich sind auch Schwellung und Schmerzen der Haut
            
            
                lassen sich nicht durch Druck &ouml;ffnen
            
         Ursachen: So entstehen Hitzepickel In der Regel treten Hitzepickel bei W&auml;rme und hoher Luftfeuchtigkeit auf. Sie k&ouml;nnen auch die Folge von starkem Schwitzen durch Fieber oder k&ouml;rperliche Anstrengung sein. Auch zu warme, enge und/oder synthetische Kleidung, die das Verdunsten von Schwei&szlig; verhindert, kann zu Miliaria f&uuml;hren. Siedeln sich dann Bakterien oder Pilze an, kann sich die Haut entz&uuml;nden &ndash; erkennbar am ger&ouml;teten Hitzeausschlag. Hitzepickel beim Baby und Kindern H&auml;ufig beobachten Eltern Hitzepickel bei ihrem Baby oder Kind w&auml;hrend der Sommermonate. Meistens ist zu warme Kleidung, die zus&auml;tzlich keine Luft an die Haut l&auml;sst schuld am Hitzeausschlag. Bei Babys und Kindern kann sich leicht W&auml;rme am kleinen K&ouml;rper stauen, eine &Uuml;berhitzung f&auml;llt dagegen oft nicht so schnell auf. Kann der K&ouml;rper die W&auml;rme nicht nach au&szlig;en abgegeben, verstopfen die Schwei&szlig;dr&uuml;sen. Diagnose eines Hitzeausschlags Da Hitzepickel in der Regel harmlos sind und von selbst wieder verschwinden, muss &auml;rztliche Hilfe erst dann eingeholt werden, wenn Betroffene unter starkem Juckreiz oder Entz&uuml;ndungen leiden. Auch wenn unklar ist, ob es sich bei den Pickelchen nicht doch um eine allergische Reaktion auf die Sonne (Sonnenallergie) handelt.  Meist gen&uuml;gt eine Blickdiagnose der betroffenen Hautareale durch eine*n &Auml;rztin*Arzt. Eltern, die Hitzepickel bei ihrem Baby feststellen, sollten sich an ihre Kinder&auml;rztin oder ihren Kinderarzt wenden. Was tun gegen Hitzepickel? Meistens ist keine spezielle Behandlung des durch Hitze bedingten Ausschlags notwendig, da er von selbst heilt. Oft reicht es bereits aus, wenn die Haut nicht mehr den hohen Temperaturen ausgesetzt ist und die betroffenen Hautstellen Luft abbekommen. Um die Haut nicht weiter zu reizen, sollten betroffene Hautstellen beim Duschen am besten nur mit Wasser gereinigt werden. Auch die Art der Kleidung spielt eine Rolle: Statt enganliegend sollte sie weit und luftig, am besten aus nat&uuml;rlichen Stoffen wie Leinen oder Baumwolle sein. Vor allem Babys und Kleinkinder sollten bei warmen Temperaturen nach dem Zwiebelprinzip gekleidet werden, um Kleidungsst&uuml;cke bei Bedarf an- oder ausziehen zu k&ouml;nnen. Ist die Haut jedoch stark entz&uuml;ndet und jucken die Pickel, k&ouml;nnen Antihistaminika eingenommen werden. Weitere Medikamente helfen gegen entz&uuml;ndete Hitzepickel: Kortisonhaltige Salben, eine austrocknende Zinkoxid-Sch&uuml;ttelmixtur aus der Apotheke sowie antibiotische oder antimykotische Salben gegen Bakterien oder Pilze.]]></content:encoded><media:content url="https://www.lifeline.de/ogimages/og_lifeline.png" type="image/png" medium="image"><media:title><![CDATA[]]></media:title><media:text/><media:credit><![CDATA[]]></media:credit></media:content></item><item><guid>https://www.lifeline.de/symptome/muskelkater-id220067/</guid><title>Muskelkater: Was schnell hilft und wie lange er dauert</title><pubDate>Wed, 19 Oct 2011 15:19:45 +0000</pubDate><dcterms:modified>2026-03-26T10:15:21+00:00</dcterms:modified><mi:expirationDate>Thu, 23 Apr 2026 10:15:21 +0000</mi:expirationDate><link>https://www.lifeline.de/symptome/muskelkater-id220067/</link><mi:shortTitle>Muskelkater: Was schnell hilft und wie lange er dauert</mi:shortTitle><description><![CDATA[<p>Was gegen Muskelkater hilft, wie lange er dauert und wann man wieder trainieren kann.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[Ein Muskelkater in den Beinen macht das Gehen oder Treppensteigen zur Qual. Die Muskeln schmerzen, wenn lange kein Sport getrieben, zu viel trainiert oder sich ungewohnt bewegt wurde. Was gegen Muskelkater hilft und wann Training wieder m&ouml;glich ist. Was ist Muskelkater? Der Begriff Muskelkater beschreibt einen Schmerz, der als Folge gro&szlig;er oder ungewohnter Belastungen oder Bewegungsabl&auml;ufe auftritt. Muskelkater wird von Fachleuten unter Muskelschmerzen (Myalgien) eingeordnet. Muskelkater tritt nicht sofort, sondern mit einigen Stunden Verz&ouml;gerung nach der Belastung ein. Muskelkater kann in Verbindung mit Ausdauersport auftreten und Folge von Krafttraining sein. M&auml;nner und Frauen sind gleicherma&szlig;en betroffen. Wie lange dauert Muskelkater? Die feinen Verletzungen des Muskelgewebes bei einem Muskelkater heilen innerhalb weniger Tage wieder vollst&auml;ndig aus &ndash; ohne bleibende Sch&auml;den zu hinterlassen. Sp&auml;testens nach einer Woche sollte der Schmerz wieder abgeklungen sein. Dauert er &uuml;ber diesen Zeitraum hinaus an, sollte &auml;rztlicher Rat eingeholt werden. Nicht immer steckt hinter Muskelschmerzen eine harmlose &Uuml;beranstrengung der Muskulatur. Auch Erkrankungen der Muskeln kommen infrage. Schmerzen, die pl&ouml;tzlich w&auml;hrend der k&ouml;rperlichen Beanspruchung auftreten, sind kein Muskelkater, sondern unter Umst&auml;nde eine Muskel- oder Sehnenverletzung. Ist Muskelkater gut oder schlecht? Sportmediziner*innen sind sich nicht einig, ob ein Muskelkater gut oder schlecht ist. Es gibt die Theorie, dass er durchaus mit positiven Nebenwirkungen einher geht: Die Risse in den Muskelfibrillen sollen das Wachstum des Muskels anregen und ihn so auf eine h&ouml;here Trainingsintensit&auml;t ausrichten. Dem gegen&uuml;ber steht die Meinung, dass ein Muskelkater keinen Effekt auf die Leistungssteigerung hat und somit nicht f&uuml;r ein besonders effektives Training spricht. Generell empfiehlt sich, es nicht mit dem Krafttraining oder Ausdauersport zu &uuml;bertreiben und den Muskelgruppen nach der Anstrengung angemessene Pausen zu g&ouml;nnen. Dauerhafter Muskelkater kann dazu f&uuml;hren, dass der Heilungsprozess nur sehr langsam voranschreitet &ndash; oder der K&ouml;rper gar nicht mehr in der Lage ist, die Verletzungen in den Fasern zu reparieren.  Muskelkater: Was hilft? Zwar gibt es keine speziellen Medikamente gegen Muskelkater, daf&uuml;r k&ouml;nnen Hausmittel den Heilungsprozess beg&uuml;nstigen. Manche Menschen empfinden Massagen und W&auml;rme (Sauna, B&auml;der), welche die Durchblutung ankurbeln, als angenehm. Bei akuten Leiden kann auch K&auml;lte hilfreich sein. Einen positiven Effekt haben Sportsalben und Cremes. K&uuml;hlende Mittel enthalten Wirkstoffe, wie: 
            Menthol
            Kampfer
            &auml;therische &Ouml;le (etwa von Pfefferminze)
         W&auml;rmende Salben enthalten Wirkstoffe, wie 
            &auml;therische &Ouml;le der Latsche,
            Lavendel,
            Rosmarin,
            Melisse oder
            Chili-Extrakt (Capsaicin).
         Auch Wechselduschen k&ouml;nnen dabei helfen, die Beschwerden zu lindern. Bei starken Beschwerden k&ouml;nnen kurzfristig Tabletten oder Salben mit chemischen Wirkstoffen wie Diclofenac oder Ibuprofen angewendet werden. Diese bek&auml;mpfen zwar nicht den Muskelkater selbst, hemmen aber Entz&uuml;ndungen und lindern Schmerzen. Muskelkater: Wann wieder trainieren? Bei einem Muskelkater sind Ruhe und Schonung angesagt, damit die l&auml;dierten Fasern Zeit zum Heilen haben. Generell ist es m&ouml;glich, mit Muskelkater zu trainieren. Allerdings sollten die betroffenen Muskeln geschont werden, da ansonsten Zerrungen oder Muskelanrisse drohen. Auf Krafttraining ist unbedingt zu verzichten. Leichte Bewegung, wie langsames Radfahren oder lockeres Laufen, sind durchaus erlaubt. Dadurch wird die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt und die Regeneration der Muskeln beschleunigt. Muskelkater vorbeugen: Was tun? Folgende Tipps sch&uuml;tzen bis zu einem gewissen Ma&szlig; vor unangenehmen Muskelschmerzen nach dem Sport 
            
                
                    Training langsam angehen: Das gilt vor allem, wenn l&auml;nger Zeit kein Sport ausge&uuml;bt wurde und/oder der K&ouml;rper intensive Belastungen nicht gewohnt ist.
                
            
            
                
                    Schrittweise steigern: Ein wohldosiertes, aufbauendes Training steigert auch die Belastbarkeit der Muskeln. So vermindert man das Risiko eines Muskelkaters.
                
            
            
                
                    Aufw&auml;rm- und Dehn&uuml;bungen: Wer sich vor einem intensiven Training aufw&auml;rmt und dehnt, senkt das Verletzungsrisiko und beugt Muskelfaserrissen, Sehnenrissen oder Muskelzerrungen vor.
                
            
            
                
                    Cooldown: Nach dem Sport ist es wichtig, sich zu dehnen. Die Muskeln werden dadurch geschmeidiger, was Muskelkater vorbeugen kann.
                
            
         
            Ob sich ein Muskelkater durch Magnesium vorbeugen l&auml;sst, ist wissenschaftlich nicht bewiesen &ndash; auch, wenn diese Annahme weit verbreitet ist.
         Muskelkater vorbeugen: Kaltes Wasser hilft Laut einer Studie kann einem drohenden Muskelkater vorgebeugt werden, wenn man in kaltem Wasser badet. In der Untersuchung sollten Sportler*innen im Anschluss an das Training ein kurzes Bad in kaltem Wasser nehmen. Dabei zeigte sich, dass Kaltwasserb&auml;der tats&auml;chlich Muskelkater bis zu einem gewissen Grad vorbeugen k&ouml;nnen. Wie entsteht Muskelkater? Die Ursache von Muskelkater war lange nicht bekannt. Fr&uuml;her wurde angenommen, dass er durch eine verst&auml;rkte Bildung von Milchs&auml;ure (Laktat) aufgrund der Belastung entsteht. Heute wei&szlig; man, dass Mikroverletzungen in den Fasern den Muskelkater verursachen. Genauer handelt es sich um kleinste Risse in den sogenannten Z-Scheiben der Muskelfibrille, aus denen die Muskelfasern zusammengesetzt sind. Die Z-Scheiben sind mit dem Bindegewebe vergleichbar, sie fangen unter anderem Belastungen ab und sch&uuml;tzen die Muskeln dadurch. In ihnen befinden sich die Proteine Aktin und Myosin, die den Muskel zusammenziehen und wieder entspannen. Die Verletzungen der feinen Muskelfasern entstehen vor allem bei Kontraktion, also beim aktiven Zusammenziehen oder Anspannen der Muskeln, in Verbindung mit Dehnung. Aufgrund der Verletzungen ger&auml;t der Stoffwechsel durcheinander und es dringt langsam Fl&uuml;ssigkeit ins Muskelgewebe ein. Dadurch schwillt die Muskelfaser an und dehnt sich. Schlie&szlig;lich entsteht der zeitversetzte Dehnungsschmerz, der f&uuml;r den Muskelkater typisch ist. Wegen der Schwellungen der Muskelfasern verengen sich auch die Blutgef&auml;&szlig;e und das Muskelgewebe wird schlechter durchblutet. Es kommt zu Muskelverspannungen und verh&auml;rteten Muskeln, was wiederum die Beschwerden verst&auml;rkt. Au&szlig;erdem baut der Organismus Zellstrukturen innerhalb der Muskelfasern ab. Dabei bilden sich Spaltprodukte, welche die Nerven reizen, und Schmerzen ausl&ouml;sen. Darum kommt Muskelkater mit einigen Stunden Versp&auml;tung Wieso tritt Muskelkater zeitverz&ouml;gert ein? Der Grund ist, dass die Nervenendigungen, welche die Schmerzsignale ans Gehirn weiterleiten, im umgebenden Bindegewebe und nicht in den Muskelfasern selbst liegen. So nimmt ein Mensch den Schmerz erst indirekt wahr, wenn die Fl&uuml;ssigkeitsansammlung auf das umliegende Gewebe dr&uuml;ckt. Der Muskelkater wird deshalb fr&uuml;hestens einige Stunden nach der Anstrengung sp&uuml;rbar, meist sogar erst am n&auml;chsten Tag. Diagnose bei Muskelkater Ist der Muskelkater nach einer Woche noch nicht abgeklungen oder geht mit Bewegungseinschr&auml;nkungen einher, sollte &auml;rztlicher Rat eingeholt werden. Es k&ouml;nnte sich um eine Zerrung oder eine Muskelverh&auml;rtung handeln. Das gilt auch, wenn es keine Erkl&auml;rung f&uuml;r die Muskelschmerzen gibt.    Betroffene k&ouml;nnen sich zun&auml;chst an die haus&auml;rztliche Praxis wenden. Gegebenenfalls erfolgt eine &Uuml;berweisung an eine*n Sportmediziner*Sportmedizinerin. Der*die Arzt*&Auml;rztin fragt zun&auml;chst nach den Beschwerden und der Krankengeschichte (Anamnese), um die Ursache ausfindig zu machen. Bei einer k&ouml;rperlichen Untersuchung werden die schmerzenden Muskelbereiche optisch begutachtet und abgetastet. Der*die Arzt*&Auml;rztin pr&uuml;ft, ob die Schmerzen durch Beklopfen oder Druck ausl&ouml;sbar sind, ein blauer Fleck (H&auml;matom) sichtbar ist oder ob sich eine Delle in der Muskulatur aufsp&uuml;ren l&auml;sst. Ein H&auml;matom, bei dem Blut ins Gewebe austritt, kann auf einen Muskelfaserriss hindeuten, eine tastbare Delle auf einen gro&szlig;en Muskelriss. Je nach Verdacht folgen weitere Untersuchungen, zum Beispiel eine Blutuntersuchung oder eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie).]]></content:encoded><media:content url="https://www.lifeline.de/ogimages/og_lifeline.png" type="image/png" medium="image"><media:title><![CDATA[]]></media:title><media:text/><media:credit><![CDATA[]]></media:credit></media:content></item><item><guid>https://www.lifeline.de/krankheiten/soziopath-antisoziale-persoenlichkeitsstoerung-id219887/</guid><title>Antisoziale Persönlichkeitsstörung: Was ist ein Soziopath?</title><pubDate>Wed, 09 Jan 2019 14:47:34 +0000</pubDate><dcterms:modified>2026-03-20T15:18:52+00:00</dcterms:modified><mi:expirationDate>Fri, 17 Apr 2026 15:18:52 +0000</mi:expirationDate><link>https://www.lifeline.de/krankheiten/soziopath-antisoziale-persoenlichkeitsstoerung-id219887/</link><mi:shortTitle>Antisoziale Persönlichkeitsstörung: Was ist ein Soziopath?</mi:shortTitle><description><![CDATA[<p>Skrupellos und ohne Mitgefühl: So erkennen Sie einen Soziopathen und unterscheiden ihn von einem Psychopathen</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[Der Begriff Soziopath wird h&auml;ufig f&uuml;r Menschen verwendet, die r&uuml;cksichtslos handeln oder wenig Mitgef&uuml;hl zeigen. Medizinisch entspricht dies jedoch keiner eigenen Diagnose, sondern der antisozialen Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung. Was dahinter steckt und welche Symptome, Ursachen und Behandlungsm&ouml;glichkeiten es gibt, erfahren Sie hier. FAQ: H&auml;ufige Fragen und Antworten[FAQ]  Was ist der Unterschied zwischen Soziopath und Psychopath? Der Unterschied wird oft diskutiert, ist medizinisch aber nicht eindeutig festgelegt. Beide Begriffe werden meist der antisozialen Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung zugeordnet. H&auml;ufig gilt der Soziopath eher als impulsiv, der Psychopath als kontrolliert und strategisch. Wie verh&auml;lt sich ein Soziopath? Menschen, die als Soziopathen bezeichnet werden, zeigen h&auml;ufig ein Muster aus impulsivem Verhalten, geringer Empathie und Schwierigkeiten, soziale Regeln einzuhalten. Beziehungen k&ouml;nnen instabil sein, Konflikte treten h&auml;ufiger auf. Die Auspr&auml;gung ist jedoch individuell unterschiedlich. Ist ein Soziopath ein Narzisst? Nicht unbedingt. Narzissmus und antisoziale Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rungen sind unterschiedliche Krankheitsbilder, k&ouml;nnen aber &Uuml;berschneidungen haben, etwa beim geringen Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen. W&auml;hrend narzisstische Pers&ouml;nlichkeiten stark auf Anerkennung und Selbstwert fokussiert sind, stehen bei antisozialen Mustern eher Regelverst&ouml;&szlig;e und Impulsivit&auml;t im Vordergrund. Welche S&auml;tze benutzen Soziopathen? Es gibt keine typischen S&auml;tze, die eindeutig auf eine antisoziale Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung hinweisen. In Einzelf&auml;llen k&ouml;nnen jedoch Formulierungen auffallen, die Verantwortung abweisen oder Schuld auf andere &uuml;bertragen. Einzelne Aussagen reichen jedoch nicht aus, um eine solche St&ouml;rung zu erkennen. Hinweis: Aus Gr&uuml;nden der besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel auf geschlechterspezifische Formulierungen verzichtet. Die verwendeten Begriffe wie Soziopath gelten f&uuml;r alle Geschlechter. Was ist ein Soziopath? Definition und Einordnung[Definition]
Die Bezeichnung &amp;#34;Soziopath&amp;#34; wird umgangssprachlich verwendet und hat keine klare medizinische Definition. In der Psychiatrie wird stattdessen die antisoziale Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung beschrieben.
Menschen mit dieser St&ouml;rung zeigen &uuml;ber l&auml;ngere Zeit hinweg Verhaltensmuster, die stark von gesellschaftlichen Normen abweichen. Dazu geh&ouml;ren etwa Schwierigkeiten, Regeln einzuhalten, Verantwortung zu &uuml;bernehmen und die Gef&uuml;hle anderer zu ber&uuml;cksichtigen. Wichtig: Nicht jedes egoistische oder konflikthafte Verhalten bedeutet automatisch, dass eine Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung vorliegt. Die Diagnose setzt voraus, dass die Auff&auml;lligkeiten dauerhaft bestehen und das soziale Leben erheblich beeintr&auml;chtigen. Soziopath: Typische Symptome und Merkmale[Symptome]
Suchanfragen im Internet wie &amp;#34;16 Merkmale f&uuml;r Soziopathen&amp;#34; zeigen, dass viele Menschen nach typischen Anzeichen suchen. Solche Listen k&ouml;nnen zwar Hinweise liefern, sind jedoch nicht ausreichend f&uuml;r eine fachkundige Einordnung.
Typische Anzeichen einer antisozialen Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung k&ouml;nnen sein:

eingeschr&auml;nktes Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen
geringe Bereitschaft, Verantwortung zu &uuml;bernehmen
Missachtung sozialer Regeln und Normen
impulsives oder risikoreiches Verhalten
geringe Frustrationstoleranz
Schwierigkeiten, langfristige Beziehungen aufrechtzuerhalten
Neigung, negatives Verhalten zu rechtfertigen oder anderen die Schuld zu geben

Diese Merkmale k&ouml;nnen unterschiedlich stark ausgepr&auml;gt sein. Nicht alle Betroffenen zeigen alle Symptome. Wie unterscheiden sich Soziopath und Psychopath?[Unterschied zu Soziopath]
H&auml;ufig werden die Begriffe Soziopath und Psychopath gleichgesetzt, sie sind jedoch nicht sind aber tats&auml;chlich verschieden. In der Fachliteratur gibt es zwar bislang keine einheitliche Abgrenzung. In In popul&auml;ren Darstellungen wird jedoch oft wie folgt unterschieden:

Als Soziopath werden eher impulsive, emotional reagierende Personen beschrieben
Als Psychopath gelten eher kontrollierte, strategisch handelnde Personen

Diese Einteilung ist jedoch vereinfacht und wissenschaftlich nicht klar festgelegt. In der medizinischen Praxis steht die Diagnose der antisozialen Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung im Vordergrund.
In der Forschung wird zudem das Konzept der Psychopathy verwendet, das unter anderem durch die Psychopathy Checklist-Revised (PCL-R) des Psychologen Robert Hare standardisiert wird. Dieses Instrument misst spezifische Merkmale wie emotionale K&auml;lte, manipulatives Verhalten und einen antisozialen Lebensstil. Es handelt sich dabei um ein Forschungsinstrument, das nicht mit einer klinischen Diagnose gleichzusetzen ist. Ursachen der antisozialen Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung[Ursachen]
Wie sich eine antisoziale Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung entwickelt, ist nicht abschlie&szlig;end gekl&auml;rt. Fachleute gehen von einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren aus:


Genetische Einfl&uuml;sse: Eine gewisse Veranlagung kann das Risiko erh&ouml;hen. Studien zeigen, dass Pers&ouml;nlichkeitsmerkmale teilweise vererbbar sind.


Umweltfaktoren: Belastende Erfahrungen in der Kindheit, etwa Vernachl&auml;ssigung oder Gewalt, k&ouml;nnen die Entwicklung beeinflussen. Sie gelten jedoch nicht als alleinige Ursache.


Neurobiologische Faktoren: Abweichungen in bestimmten Hirnregionen, die f&uuml;r Impulskontrolle und emotionale Verarbeitung zust&auml;ndig sind, werden ebenfalls diskutiert.


In der Regel entsteht die St&ouml;rung durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren. Diagnose der antisozialen Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung[Diagnose]
Die Diagnose erfolgt durch Fach&auml;rzt*innen f&uuml;r Psychiatrie und Psychotherapie anhand internationaler Kriterien, etwa der ICD-Klassifikation oder des Diagnostischen Leitfadens psychischer St&ouml;rungen (DSM).
Wichtige Voraussetzungen sind:

ein &uuml;ber l&auml;ngere Zeit bestehendes auff&auml;lliges Verhaltensmuster
deutliche Abweichung von sozialen Normen
Beginn der Auff&auml;lligkeiten meist bereits im Jugendalter

Zudem m&uuml;ssen andere Ursachen, etwa neurologische Erkrankungen, ausgeschlossen werden.
Hinweis zur aktuellen Klassifikation: Im ICD-11, der seit 2022 g&uuml;ltigen internationalen Klassifikation der WHO, wurde das Konzept der Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rungen grundlegend &uuml;berarbeitet. Heute steht weniger im Vordergrund, welche genaue Form der St&ouml;rung vorliegt. Entscheidend ist vielmehr, wie stark die Probleme ausgepr&auml;gt sind und wie sehr sie das Leben der betroffenen Person beeinflussen.
Erg&auml;nzend k&ouml;nnen spezifische Pers&ouml;nlichkeitsmerkmale, sogenannte &amp;#34;Trait-Dom&auml;nen&amp;#34;, beschrieben werden. In der klinischen Praxis in Deutschland wird derzeit noch h&auml;ufig der ICD-10 verwendet. Risiken und Auswirkungen im Alltag[Auswirkungen im Alltag]
Eine antisoziale Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung kann das Leben der Betroffenen und ihres Umfelds stark beeinflussen. Die Auspr&auml;gung kann jedoch sehr unterschiedlich sein.
Typische Herausforderungen sind:

Konflikte in Beziehungen
Probleme im beruflichen Umfeld
Konflikte mit dem Gesetz
erh&ouml;hte Risikobereitschaft
m&ouml;gliche Begleiterkrankungen wie Sucht oder Depression
 Soziopathische Mutter oder Vater: Auswirkungen auf Kinder
Der Begriff &amp;#34;soziopathische Mutter&amp;#34; wird h&auml;ufig in Suchanfragen verwendet. Wenn ein Elternteil Verhaltensweisen zeigt, die stark von Empathie, Verl&auml;sslichkeit oder Verantwortungsbewusstsein abweichen, kann das f&uuml;r Kinder belastend sein. M&ouml;gliche Folgen sind:

Unsicherheit in Beziehungen
Schwierigkeiten, Vertrauen aufzubauen
emotionale Belastung im Alltag

In solchen Situationen kann es sinnvoll sein, professionelle Unterst&uuml;tzung in Anspruch zu nehmen, etwa durch Beratungsstellen oder psychologische Hilfe.
Soziopathie und Sexualit&auml;t: Beziehungen und N&auml;he
Was bedeutet es, ein Soziopath zu sein im Hinblick auf die eigene Sexualit&auml;t? Tats&auml;chlich kann die antisoziale St&ouml;rung Auswirkungen auf Beziehungen haben.
M&ouml;gliche Merkmale sind:

Schwierigkeiten, stabile Bindungen einzugehen
Probleme, Bed&uuml;rfnisse anderer wahrzunehmen
eher kurzfristige oder konflikthafte Beziehungen
 Gleichzeitig gilt: Nicht alle Betroffenen verhalten sich gleich. Die F&auml;higkeit zu N&auml;he und Beziehung h&auml;ngt stark von der individuellen Auspr&auml;gung und weiteren Faktoren ab. Soziopath: Therapie und Prognose[Therapie]
Die Behandlung der antisozialen Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung ist anspruchsvoll, aber nicht grunds&auml;tzlich ausgeschlossen.
Zentrale Ans&auml;tze sind:


Psychotherapie: Vor allem verhaltenstherapeutische Verfahren k&ouml;nnen helfen, die Impulskontrolle zu verbessern und soziale Kompetenzen zu st&auml;rken. Auch die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT), die urspr&uuml;nglich f&uuml;r Borderline-St&ouml;rungen entwickelt wurde, sowie die Schematherapie werden in der Behandlung eingesetzt. Beide Ans&auml;tze zielen darauf ab, tief verwurzelte Verhaltensmuster zu erkennen und schrittweise zu ver&auml;ndern.


Behandlung von Begleiterkrankungen: Suchterkrankungen, Depressionen oder Angstst&ouml;rungen sollten gezielt mitbehandelt werden.


Medikament&ouml;se Unterst&uuml;tzung: Es gibt keine spezifische medikament&ouml;se Therapie der St&ouml;rung. In einzelnen F&auml;llen k&ouml;nnen Medikamente eingesetzt werden, um bestimmte Symptome zu lindern.


Die Erfolgsaussichten h&auml;ngen stark von der Motivation zur Mitarbeit und den individuellen Lebensumst&auml;nden ab.]]></content:encoded><media:content url="https://www.lifeline.de/ogimages/og_lifeline.png" type="image/png" medium="image"><media:title><![CDATA[]]></media:title><media:text/><media:credit><![CDATA[]]></media:credit></media:content></item></channel></rss>
