Sommerzeit beginnt

Zeitumstellung mit Kindern meistern

Für Familien mit Kindern ist die Umstellung auf Sommerzeit eine Herausforderung

Nur die wenigsten freuen sich auf die nahende Umstellung auf die Sommerzeit Dabei leidet nur einer der beiden Schlaftypen unter der gestohlenen Stunde Schlaf am Morgen. Lifeline hat Tipp, wie Sie und Ihre Kinder ausgeruht in die Sommerzeit starten.

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Für Kinder ist die Zeitumstellung besonders schwierig.
Getty Images/BananaStock RF

Die Chronobiologie erforscht die innere Uhr des Menschen und das Schlafverhalten. Die moderne Schlafforschung geht seit vielen Jahren von der Einteilung in zwei gegensätzliche Schlaftypen aus: die Eulen und Lerchen.

Sind Sie Chronotyp "Eule" oder "Lerche"?

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Das Schlafverhalten, oder genauer die Aufstehgewohnheiten, werden in der Chronobiologie mit dem Bild zweier Vögel verglichen. Während die Eule ein nachtaktiver Raubvogel ist, der sich in den Morgenstunden gerne zurückzieht, ist die Lerche der Frühaufsteher, der schon am Morgen voller Elan strotzt. So sind Langschläfer und Morgenmuffel die "Eulen" und Frühaufsteher die "Lerchen".

Kinder und Rentner sind schon früh auf den Beinen

Der Chronotyp verändert sich im Laufe des Lebens. Kinder wollen meist früh aufstehen. Kaum in der Pubertät, verschiebt sich der Rhythmus zeitlich nach hinten: Zwanzigjährige machen die Nacht gern zum Tage. Ein paar Jahre später rutscht der Rhythmus erneut zurück, in Richtung der Lerche. Alte Menschen sind meist wieder früh wach und gehen früh zu Bett.

All dies geschieht aber im Rahmen unserer angeborenen Möglichkeiten. Wer genetisch zur Lerche neigt, wird als Jugendlicher also eher zum Normaltyp und im Alter wieder zur Lerche. Wer eher den Eulenrhythmus mag, entwickelt sich als Teenager zum notorischen Langschläfer und wird mit den Jahren zur moderaten Eule.

Mit zunehmendem Alter wandelt sich auch der Schlaf. Kleinkinder schlummern ganz anders als ältere Kinder und Erwachsene. Sie erleben weniger Tiefschlafphasen. Erst mit etwa fünf Jahren gleichen sie sich an den Schlafrhythmus von Erwachsenen an. Und erst mit etwa 18 Jahren sind ihre Traumphasen so lang wie die von Erwachsenen.

Kinder an die Zeitumstellung gewöhnen

Die veränderte Helligkeit wirkt sich auf den Schlafrhythmus Ihrer Kinder aus. Wenn die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden, sollten Sie abends die Räume etwa durch Rollläden oder Vorhänge abdunkeln, um Kinder auf die Schlafenszeit vorzubereiten. Im Gegensatz zur Umstellung auf die Herbstzeit sollten Kinder außerdem am Samstag vor Beginn der Sommerzeit etwas früher ins Bett gehen.

Gestalten Sie den Tag möglichst aktiv, damit die Kleinen am Abend müde sind. Am nächsten Morgen, wenn es draußen durch die Umstellung wieder etwas dunkler ist, sollten Sie für helle Beleuchtung sorgen. Ab dem zehnten Lebensjahr gewöhnt sich die innere Uhr der Kinder von selbst an die Zeitumstellung.

15 Tipps für besseren Schlaf

Autor:
Letzte Aktualisierung: 25. März 2014

Beitrag zum Thema aus der Community
  • Forum Wechseljahre
    Sommer-Winterzeit-Schmarren
    29.10.2005 | 07:28 Uhr

    Das soll einer nicht plemplem bei werden! Jetzt hab ich schon einen Teil meiner Uhren...   mehr...

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