Chronobiologie – Die innere Uhr

Die Chronobiologie bezeichnet wissenschaftlich, was allgemein als innere Uhr bekannt ist. Jeder Mensch besitzt seinen persönlichen Tagesrhythmus. Darum sind Aufstehzeiten ebenso individuell verschieden wie ein persönliches Leistungshoch im Tagesverlauf, das auch in die Abendstunden fallen kann.

Chronotypen: Von Eulen und Lerchen

Wer dreht sich nicht gerne morgens nochmal im Bett um? Oder: "Abends komm ich erst so richtig auf Touren!" Diese Personen sind die typischen Eulen, wie sie in der Schlafforschung genannt werden. Die Lerchen hingegen stehen gerne morgens auf und gehen zum Becker – das Gegenteil des Morgenmuffels oder Eulentyps.

Der Alltag nimmt auf diese Vorlieben zu den Schlafgewohnheiten aber keine Rücksicht. Wir alle müssen zur selben Zeit in der Schule oder am Arbeitsplatz erscheinen. Jeder von uns ist an die Öffnungszeiten der Geschäfte und Ämter gebunden. Spürbar unangenehm wird es aber dann, wenn der Lebensrhythmus durch ständige Umstellung der Zeiten zusätzlich aus dem Takt gebracht wird.

Was halten Sie von der Zeitumstellung?

Was bringt die innere Uhr aus dem Takt?

Zweimal im Jahr werden wir geplant aus unserem Takt gebracht, jeweils wenn der Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit ansteht. Für Schichtarbeiter steht diese Variation im Tagesablauf alle paar Tage an. Wer gerne auf Fernreisen geht, wird von der Zeitverschiebung der Kontinente aus dem Rhythmus gebracht.

Im Ratgeber Chronobiologie finden Sie die besten Tipps, um sich problemlos an die Zeitumstellung in Herbst und Frühjahr zu gewöhnen und erhalten Rat, wie Sie den Jetlag vermeiden oder bekämpfen. Schichtarbeiter finden wertvolle Hinweise, um Körper und Geist mit gesunder Ernährung und Einschlaf-Ritualen gesund zu halten.

Zwölf unterschätzte Schlafräuber

Lifeline/Wochit

Aktuelle Artikel zum Thema

Autor:
Letzte Aktualisierung: 22. Oktober 2014
Letzte Änderung durch: sw