Paroxsysmale Tachykardie

Kategorie: Allgemeinmedizin » Hausarzt | Expertenfrage

16.01.2018 | 06:57 Uhr

Hallo, 

Mein Hausarzt hat bei mir im EKG einen Sinusrythmus von 109 pro Minute gesehen. Er hat mir daraufhin Verapamil 120 mg(1-0-1-0) verschrieben. Ist das zu hoch dosiert? Ich habe nach Digoxin gefragt aber das wollte er mir auf gar keinen Fall geben ( ist das wirklich so gefährlich? Ich habe vorher wegen Hypertonie Valsartan genommen. Soll ich das unter Verapamil weglassen?

Danke 

Helfen Sie mit Ihrer Bewertung: Ja, dieses Thema ist hilfreich!

0
Bisherige Antworten
Dr. Jessica Männel
Beitrag melden
16.01.2018, 08:26 Uhr
Antwort von Dr. Jessica Männel

Guten Morgen, aus der Ferne kann ich natürlich keine individuelle  Therapie Empfehlung.  Die Tagesdosis von Verapamil beträgt zwischen 240-360 mg, insofern scheint die Dosierung in Ordnung zu sein. Auch kann ein Blutdruck Medikament parallel gegeben werden, ich würde in der Anfangszeit den Blutdruck parallel auch messen, ob er stabil eingestellt bleibt. Digitalis ist ein sehr altes Präparat, dass in der neueren Schulmedizin nicht mehr gerne verschrieben wird, auch nicht bei  Paroxysmalen Tachykardien,  da die Studien Lage nicht eindeutig ist.  Wenn Sie noch  unsicher sind , sprechen Sie bitte noch mal mit ihrem Hausarzt über die Medikation . Beste Grüße Doktor Männel 

Diskussionsverlauf
Stellen Sie selbst eine Frage!

...an andere Nutzer der Lifeline-Community oder unsere Experten

Stichwortsuche in Fragen und Antworten

Durchstöbern Sie anhand der für Sie interessanten Begriffe aus Gesundheit und Medizin die Beiträge und Foren in der Lifeline-Community.

Übersicht: Allgemeinmedizin