Schlaganfallvorbote? Hormone/Schlaganfallrisiko

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

08.03.2018 | 09:17 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich hatte am Montag ein Erlebnis, über das meine Tochter und ich herzhaft lachten, aber im Nachhinein ist mir nun nicht mehr nach Lachen zu Mute. Und zwar habe ich ganz normal gesprochen und bei 2 Sätzen kamen plötzlich so Buchstabendreher in den Worten bei raus. Z.B. wollte ich sagen: "ich putze jetzt den Tisch" und sagte "Ich tutze jetzt den Pisch"  und statt "Gehst Du schaukeln" kam "schehst Du gaukeln" heraus. Also 100%ig weiß ich den Wortlaut nicht mehr, aber so in dem Stil. Wie gesagt, wir lachten sehr darüber. Aber jetzt meinte jemand, dass könne ein sogenanntes TIA sein, ein Vorbote eines Schlaganfalls.... Da meine Großeltern väterlicherseits beide sehr früh in mit Anfang/Mitte 50 jeweils an einem Schlaganfall verstarben, hab ich jetzt echt Schiss bekommen und zur Abklärung einen Termin beim Neurologen ausgemacht (kann morgen hingehen). Ich habe in letzter Zeit auch sehr viel mit Kopfschmerzen/Kopfdruck zu tun. Bin schon seit meiner Kindheit Kopfschmerzpatientin, ist mein großer Schwachpunkt. Habe seit der Regelblutung Migräneartige Kopfschmerzen bei Hormonschwankungen, also in der Regel kurz vor oder während der Blutung. Und nun nehme ich ja seit Dezember wegen meiner extremen Schlafstörung Hormone (Gynokadin und Progesteron). Nun schlafe ich wieder deutlich besser, aber habe dafür vermehrt Kopfschmerzen und nun noch das mit diesen Buchstabendrehern. Könnte es sein, dass die Hormone für mich nicht geeignet sind? Steht ja auch glaub im Beipackzettel was von erhöhtem Schlaganfallrisiko...  Bin das alles so leid und hab gerade Schiss. Ich hab keine konkrete Frage, aber vielleicht kann jemand etwas dazu sagen, was ihm in den Sinn kommt?

 

Seid lieb gegrüßt

Niesel

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08.03.2018, 09:32 Uhr
Antwort

Hallo Niesel,

ich habe 2 Schlaganfälle sozusagen aus nächster Nähe miterlebt und kann sagen, das die Symptome da keinen Zweifel gelassen habe, da in beiden Fällen ganz schnell Lähmungssymptome einer Körperseite auftraten, dazu Schwindel und plötzlich heftige stechende Kopfschmerzen.

Der Hammer war, das in beiden Fällen eher von ärztlicher Seite nicht erkannt wurde, was los war.

Wenn du eh Kopfschmerzpatient bist, ist es ja nichts Neues und in den WJ ändert sich viel. ich habe auch mehr Kopfschmerzen was teils an meiner HWS aber auch an den Hormonschwankungen liegt.

Das Ö was du nimmst macht üblicherweise keinen Schlaganfall auch wenn es im Beipackzettel steht. Das Thema hatten wir ja auch schon mal.

Nichtsdestotrotz ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste, also mach das mit dem Neuro laß es abklären. Dann geht es dir ja auch besser.

LG Ringelblume

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08.03.2018, 09:39 Uhr
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Danke Ringelblume für Deine Antwort! Ja, wir hatten das schon mit dem Beipackzettel, aber es verunsichert (mich) trotzdem, dass das da drin steht... es beruhigt mich aber schon mal wieder ein bisschen, wenn Du jetzt wieder sagst, dass dieses Ö eher nicht  Schlaganfallgefährdend ist. Mit meinen Kopfschmerzen dachte ich mir eigentlich auch, dass es mit Verspannungen und Hormonschwankungen zu tun hat.... Ja, ich werde das auf jeden Fall mal abklären lassen beim Neurologe... (wenn ich auch diese ständigen Arztbesuche sowas von leid bin. :-( ).

 

LG Niesel

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08.03.2018, 10:11 Uhr
Antwort

Liebe Niesel! Du bist ja beim Neurologen und kannst alles besprechen. Vorboten von Schlaganfall, Herzinfarkten gibt es natürlich aber steigere dich da nicht hinein. So kurze Sprachstörungen können viele Ursachen haben. Eine kurze Minderdurchblutung wie deine Bekannte festgestellt hat, ist nicht gleich die Vorstufe zum Schlaganfall. Also ruhig Blut. Ich verstehe allerdings deine Besorgnis und kann deine Angst sehr gut nachempfinden.  Mir würde es nicht anders gehen. Aber es wird sicher alles in Ordnung sein. LG sendet dir Sonnenblume und gib Bescheid was der Arzt gesagt hat. :ROSE:

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08.03.2018, 10:16 Uhr
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Danke Sonnenblume. Ich möchte es gerne glauben (und hoffe es sehr), das alles in Ordnung ist und diese Sprachstörung eine andere Ursache hatte!? (Evtl. auch eine Folge der Influenza, da habe ich auch gerade gelesen, das manche Influenzaviren offensichtlich aufs Gehirn schlagen, wie man bei Mäusen jetzt feststellte und Verwirrung und Vergesslichkeit bei Menschen zur Folge haben können noch über Wochen/Monate... ). Trotzdem ist da einfach jetzt Angst, gerade weil meine Großeltern beide so früh an Schlaganfällen verstarben...  Danke für Dein Mitfühlen und Deine Worte!

Ich werde berichten...

 

LG Niesel

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08.03.2018, 10:30 Uhr
Antwort

Liebe Niesel,

also grundsätzlich kann ich dich gut verstehen, denn ich habe auch angsichts bestimmter Risikofaktoren oft Angst, ein erhöhtes Risiko zu haben.

Wenn ich müde bin (durch schlechten Schlaf) oder unkonzentriert (weil ich mir schon wieder Sorgen mache, mir selbst und anderen dadurch nur halb zuhöre) habe ich übrigens auch solche Wortdreher gehabt. Mein Kind amüsiert sich dann auch immer. 

Ich konnte mir früher Namen ohne Ende merken, jetzt fällt mir manchmal das richtige Wort oder ein Name nicht mehr ein. Aber das ist wirklich in Phasen der Müdigkeit und wenn ich mich sehr gestresst fühle innerlich. 

Das ist für mich so ähnlich wie den Autoschlüssel in den Kühlschrank packen oder die Brille stundenlang suchen und dann auf der Stirn haben, wo man auch denkt ist das beginnende Demenz? Aber du hast ja sicher auch gelesen, wieviele diese Irrungen kennen.

Wenn du sehr beunruhigt bist, würde ich auch noch mal zum Neurologen gehen und fragen, er kann das bestimmt gut einschätzen. 

Dass du jetzt besser schläfst, freut mich aber schon zu hören.

GLG Jorinde

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08.03.2018, 10:41 Uhr
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Liebe Jorinde,

ja, genauso  wie Du das beschreibst geht es mir ja grundsätzlich (leider) auch, , dass ich bei wegen Müdigkeit/Erschöpfung oft vergesslich bin, mir Worte/Forumulierungen nicht einfallen und ich alles mögliche vergesse/verlege... kommt mir sehr bekannt vor. Dachte auch schon an Demenz, schiebe es aber in der Regel auf meine Müdigkeit/Erschöpfung. Nur diese Buchstabendreher, die kamen so unerwartet und ohne drüber nachzudenken aus mir heraus und sowas hatte ich noch nie...!? Werde auf jeden Fall morgen Sicherheitshalber zum Neurologen gehen (wenn ich Arztbesuche auch sowas von leid bin und sowas von eigentlich keine Lust habe),aber ich hoffe einfach das er mich wird entweder beruhigen können oder wenn doch was wäre, man im Vorfeld einen Schlaganfall durch entsprechende Behandlung  verhindern könnte...

Danke für Deine Worte!

LG Niesel

 

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08.03.2018, 11:08 Uhr
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Liebe Niesel, nur damit kein Missverständnis entsteht: die ganzen Geschichten mit Verlegen, Vergessen - das sehe ich nicht als Zeichen einer Demenz!! Wir haben uns hier im Forum schön häufiger amüsiert darüber, wer was vergessen oder verlegt hat. Da kamen viele lustige Geschichten zusammen. 

Das ist das Hormonchaos. Der ewige Stress, die Gedanken sind zu sehr mit allem möglichen beschäftigt, da vergessen wir das Alltägliche schnell mal.

Über Versprecher gibt es auch viele Theorien, die Linguistik beschäftigt sich damit ja sehr gerne. Deine Versprecher sind ziemlich klassisch, du hast ja die Buchstaben vertauscht. Das ist meistens auch eher ein Zeichen von Unkonzentriertheit und Stress. Du hast ja auch berichtet, dass du noch recht schlapp von der Grippe bist.

Ich denke, dass der Neurologe dich auch eher beruhigen wird, denn so wie Ringelblume sagt, da gibt es ganz andere Anzeichen für einen Schlaganfall. Aber ein Check schadet nie.

Und jetzt muss ich aufhören - weil ich bei dem Thema sonst auch anfange, mir nur noch Sorgen zu machen.

Wir müssen auch wieder mehr Zutrauen zum Leben finden. Nur wie?

GLG Jorinde

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08.03.2018, 11:30 Uhr
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Liebe Niesel,

wann hast du das letzte Mal deine Schilddrüse checken lassen?

Du nimmst ja nun WJ-Hormone zusätzlich. Da kann sich der Bedarf an SD-Hormonen erhöhen. Das würde deine Müdigkeit, Schlappheit und Konzentrationsschwierigkeiten erklären.

LG Anna

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08.03.2018, 11:35 Uhr
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Hallo Anna,

die Schilddrüse wird regelmäßig kontrolliert, zuletzt im Januar, da ich Hashimoto habe.. Unter chronischer Müdigkeit leide ich im übrigen schon seit ich denken kann, das ist für mich "Normalzustand", kann aber kein Arzt eine Ursache finden. Schilddrüse ist gut eingestellt und Blutwerte immer top. Seit den Wechseljahren artet die Müdigkeit teils in Erschöpfung aus. Meine Hausärztin diagnostizierte erschöpfte Nebennieren, hat was mit der Cortisolausschüttung zu tun (gibt es ein ganzes Buch dazu "Grundlos erschöpft"). Wird behandelt, aber das ist schwer in den Griff zu kriegen und vor allen Dingen reicht schon eine kleine Erkältung, eine schlaflose Nacht und erst recht die Influenza aus, um mich wieder in die Erschöpfung zu bringen (das schwächt die Nebennieren wieder enorm).

 

Danke aber für Deine Gedanken!

 

LG Niesel

 

 

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08.03.2018, 11:42 Uhr
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Ja, das ist alles nicht so einfach und die Hormone hängen alle zusammen. Bekommst du Hydrokortison für die Nebennieren?

LG Anna

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08.03.2018, 11:55 Uhr
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Liebe Niesel,

wie werden die Nebennieren behandelt?

LG Anna

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08.03.2018, 12:01 Uhr
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Hallo Anna,

ja, wenn es mit der Erschöpfung ganz extrem ist bekomme ich Hydrocortison. Wenn es besser wird, setze ich Hydro ab und nehme stattdessen ein homöopathisches Komplexmittel (Name fällt mir gerade nicht ein).

 

LG Niesel

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08.03.2018, 13:55 Uhr
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Leider keine gute Idee, liebe Niesel,

du solltest das Hydrocortison durchgehend nehmen ca. 15 mg (10 früh, 5 mittags). Die Nebennieren tragen die ganze Last z.B. der Schilddrüse. Die SD-Hormone können nicht richtig wirken, ohne leistungsfähige NN. Dann sehen die Werte zwar "super" aus, aber statt ft3 kann dann evtl. nur das wirkungslose rt3 gebildet sein, was man im Blutserum nicht sehen kann. Cortisol ist das wichtigste Steroidhormon in unserem Körper. Es ist an allen Funktionen beteiligt.

Wenn erschöpfte Nebennieren nur ab und zu mal kurz entlastet werden, können sie sich nicht erholen und du fällst gleich wieder in das nächste "Tief". Auf die Dauer ist das sehr gefährlich.

LG Anna

 

 

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08.03.2018, 17:32 Uhr
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Hallo Anna, 

woher hast Du Deine Kenntnisse?  Bist Du Ärztin?  Ich mache die Therapie ja nach Anweisung  meiner Ärztin.  Soll nicht heißen,  Das ihr Therapievorschlag richtig sein muss -- auf diesem Gebiet kennt sich leider eh kaum ein Arzt wirklich aus glaube ich.. ..

 

LG Niesel

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08.03.2018, 22:47 Uhr
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Das kann ich kaum glauben, dass deine Ärztin einen solch unsinnigen Therapievorschlag gemacht hat, falls deine Beschwerden, die du hier angibst, stimmen sollten und sie die Nebenniereninsuffizienz diagnostiziert hat. Ein Arzt würde nie eine Addison-Krise bei einem Patienten riskieren.

LG Anna

 

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08.03.2018, 23:40 Uhr
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LIebe Anna,

sag mal liege ich falsch oder muss nicht ein Cortisoltagesprofil gemacht werden um eine Nebennierenschwäche zu diagnostizieren? Da reicht doch ein einzelner Wert nicht aus. 

LG Ringelblume

 

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09.03.2018, 07:29 Uhr
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Guten Morgen, liebe Ringelblume,

hab nicht viel Zeit, muss gleich zur ITB, deshalb nur kurz. Eigentlich macht man einen ACTH-Test. Wie die NNI bei Niesel diagnostiziert wurde, hat sie nicht geschrieben. Aber sie hat Hydrokortison verschrieben bekommen, allerdings hat sie nicht geschrieben wieviel. In der Zusammenschau der Symptome, die Niesel hier uns in verschiedenen Varianten schon länger präsentiert und mit ihrer Aussage, dass die Symptome bei Anstrengung, Krankheit und anderen Anlässen schlechter werden und dass andere Dinge z. B. SD auszuschließen sind, kann ich die Dignose nachvollziehen. Es gibt auch ein Schema, nach dem man verfährt, wie man das Hydrokortison  zeitweilig bei besonderen Ereignissen erhöht.

Was ich nicht nachvollziehen kann, ist die Therapie. Es kann sich ja nichts verbessern, wenn ich die fehlenden Hormone nicht ständig ersetze. Wenn SD-Hormone fehlen, kann ich die ja auch nicht einfach weglassen. Es dauert zwar eine Weile, aber dann stirbt der Patient. Das homöopatische Mittel kenne ich vom Heilpraktiker. Er kann keine Hormone ersetzen, sondern ganz im Gegenteil, es holt noch die letzten "Reserven" aus der NN raus. Deshalb fühlen sich die Patienten vorübergehend besser.

Aber im Grunde hast du recht. Die Behandlung einer NNI gehört in Spezialistenhand und zwar zum Endokrinologen. Der könnte dann auch erkunden, wo der Grund der NNI liegt. Das wäre m. M. nach wichtig.

Ich wünsche dir einen schönen Tag.

LG Anna

 

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09.03.2018, 08:19 Uhr
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Hallo Anna,

danke für Infos (darf ich Interessehalber noch fragen woher Du Dein Wissen hast?). Meine Hausärztin hatte das mit der Nebennierenschwäche über einen Hormonspeichelcortisoltest (@Ringelblume: Tagesprofil) heraus gefunden und mir 2,5 Hydrocortisol verordnet, da ich so ein Sensibelchen bin und auf Reize in der Regel immer so extrem reagiere nur 2,5, statt 5 und ich soll es nur morgens nehmen und auch immer nur eine Zeitlang, dann wenn besser das homöopathische Komplexmittel. Ich  muss dazu sagen, dass ich meiner Hausärztin inzwischen  - auch aus anderen Gründen - nicht mehr richtig traue und deshalb durchaus ihre Therapievorschläge anzweifele, aber bisher nicht weiß, wo ich stattdessen  hingehen kann? Nach Deinen Informationen nun werde ich mir einen Termin beim Endokrnologen holen. Wobei ich beim Endokrinologen wegen Hashimoto ja auch 1x im Jahr sowieso bin und er seit Jahren von meiner Müdigkeit weiß, aber auch von sich aus noch nie auf die Idee kam mal einen Cortisoltest! zu machen? Deshalb bin ich da unsicher, ob dieser Endokrinologe der Richtige ist. In unserer Stadt gibt es aber nur diesen einen. Es ist alles schwierig, man ist Ärzten so ausgeliefert und viele haben gar kein Wissen und manche nur ein Halbwissen (so glaube ich inzwischen von meiner Hausärztin, das sie in vielen Dingen nur ein Halbwissen hat). Ich möchte sowieso die Hausärztin wechseln, das steht für 2018 auf meiner Agenda. Habe es nur noch nicht angegangen, weil jetzt die Influenza dazwischen kam und jetzt immer noch so viele Kranke unterwegs sind, dass ich mich nicht gerne in eine Arztpraxis ins Wartezimmer begeben möchte, wer weiß, was man sich da wieder einfängt...

 

LG NIesel

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09.03.2018, 08:45 Uhr
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P.S.: Habe jetzt mal gegoogelt, 1 Std von mir entfernt wäre dieses Stoffwechselzentrum:

http://www.stoffwechselzentrum-rhein-pfalz.de/

Was meint Ihr, könnte ich dort richtig sein? Bezüglich Nebennierenschwäche... Ich glaube, ich versuche es mal und mache dort mal einen Termin...

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09.03.2018, 20:04 Uhr
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Liebe Niesel, 

ich würde deinen Endo nicht gleich so negativ sehen. Er hat die Müdigkeit sicher im Zusammenhang mit deinem Hashi gesehen und nicht verstanden, wie außerordentlich müde du wirklich bist.

Sprich ihn doch noch mal darauf an und schildere ihm deine Beschwerden so eindringlich, wie du sie uns geschildert hast. Sag ihm auch, dass dein Befinden bei jeder auch nicht so grossen Anstrengung, Stress oder Krankheit schlechter wird. Ist dein Befinden am späten Nachmittag am schlechtesten?  Geht es nach einem Essen kurzzeitig besser?

Er kennt dich wenigstens schon. Klappt das nicht, kannst du immer noch woanders hingehen.

LG Anna

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10.03.2018, 07:15 Uhr
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Liebe Anna, 

Danke für Deine Rückmeldung. Vielleicht hast Du recht und mein Endo hat die Müdigkeit auf Hashi bezogen. Ich sollte es viell wirkkich nochmal eindringlicher erklären. 

Zu Deinen Fragen.  Mir geht es oft in den Morgenstunden besonders schlecht, komme  teils über Std und wenn es ganz dumm läuft ganzen Tag nicht zu mir und bin erschöpft. Nachmittags kriege  ich auch ein Tief, kann mich oft kaum noch auf den Beinen halten  und Abends bin ich so früh müde, dass ich meist sehr früh schlafen gehe, oft mit dem  Kind schon um 20h, spätestestens um 21h. Und ja, nach Essen wird es kurzzeitig besser, darum nehme ich viele kleine Mahlzeiten zu mir, zwischendurch ein Äpfel, Rohkost, mal ein Brot, ein Joghurt, viel trinken, warmer Tee tut mir gut. Ich merke jedenfalls mehr als deutlich, dass es mir deutlich schlechter geht, wenn ich nichts esse.  

Ich bin mir nun sicherer denn je dem weiter auf der Spur zu bleiben und Hausarzt zu wechseln .Aber da war ich mir eh schon sicher, habe schon länger Zweifel. 

 

Glg Niesel

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10.03.2018, 08:44 Uhr
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Liebe Niesel , 

warte nicht zu lange damit und informiere dich über die Nebenniereninsuffizienz. Es gibt im Netz eine gute Beschreibung.

LG Anna

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10.03.2018, 09:34 Uhr
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Hab ich noch vergessen: Nimm dein Cortisolprofil von deiner HÄ mit und sag dem Endo, sie hätte dir empfohlen, zum Endo zu gehen. Das hätte sie tatsächlich auch tun sollen, anstatt selbst "rumzudoktern".

LG Anna

 

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12.03.2018, 09:05 Uhr
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Danke Anna, so werde ich es machen!

GlG, Niesel

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14.03.2018, 13:01 Uhr
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Hab jetzt einen Termin bei meinem Endokrinologen am 15.Mai. Mal sehen... 

 

LG Niesel

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14.03.2018, 13:30 Uhr
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Toi, toi, toi, liebe Niesel,  

in der Zwischenzeit kannst du ernährungstechnisch etwas tun und zwar etwas mehr Salz und wenig Süßes (auch Fruchtsäfte und süßes Obst) zu dir nehmen. Also z.B. zum Frühstück lieber Eier mit Speck statt Marmeladenbrötchen. Eine Tasse Brühe ist auch gut für zwischendurch. Ein Glas Wasser in der Früh trinkst du ja eh schon wegen der SD-Hormone.

Und versuche, allen Aufregungen aus dem Weg zu gehen bis du ordentlich mit Hydrocorti eingestellt bist, damit du nicht in eine Addison-Krise schlitterst. Da deine HÄ dir ja schon Hydrocorti verschrieben hat, kannst du wenn du möchtest auch schon mit einer "homöopatischen" Dosis beginnen und zwar 5 mg früh nach dem Frühstück und 2,5 mg nach dem Mittagessen. Das dürfte dich ein klein wenig schützen. Und das Pflanzenzeugs bitte ganz weglassen.

Nimm zum Endo auch eine Liste mit allen Medis,  in welcher Dosierung, die du aktuell nimmst mit.

Wir kriegen dich schon wieder hin.

LG Anna

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14.03.2018, 17:55 Uhr
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Danke!! 

 

 

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09.03.2018, 10:04 Uhr
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Vielen Dank liebe Anna,

ich dachte früher als ich noch nicht wußte woran meine Beschwerden lagen, ich hätte evtl. eine Nebenierenschwäche und hatte mich belesen. Da stand das von dem Tagesprofil und das die Diagnose schon gesichert sein sollte bevor man mit Hydrocortisol anfängt.

@ Niesel

Ruf doch bei dem Stoffwechselzentrum mal an, schildere kurz deine Probleme und frag ob sie so etwas behandeln.

LG Ringelblume

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09.03.2018, 10:25 Uhr
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Ja, danke @Ringelblume. Werde ich machen. Allerdings habe ich jetzt erst mal wegen dem TIA, Vorbote eines möglichen Schlaganfalles einige Untersuchungen vor mir. Eins nach dem anderen es nervt... dazu gleich noch mal gesondert falls es jemanden interessiert..

LG Niesel

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10.03.2018, 07:18 Uhr
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Liebe Ringelblume, 

ja, das mache ich evtl. Evtl gehe ich auch erst nochmal zum Endo vor Ort. Siehe Antwort von und an Anna. 

 

LG Niesel

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08.03.2018, 11:20 Uhr
Antwort

Liebe Jorinde,

nein, nein da ist kein Missverständnis entstanden. Ich habe meine Vergesslichkeit und Verlegerei letztlich auch auf meine Müdigkeit, Erschöpfung, teils Überforderung/Stress  geschoben und nicht wirklich auf eine beginnende Demenz. Hoffe ich doch mal. :-)

Ja, vielleicht war es wirklich einfach nur eine Folge der Grippe und an diesem Montag hatte ich auch aufgrund des schönen Wetters mich Mittags nicht meine halbe Stunde hingelegt (in der ich sonst über meinen Meditations-CDs zurzeit immer sofort einschlafe)... vielleicht.war es wirklich nur Müdigkeit.. ich will es hoffen, das es einfach nur so war und kein Vorbote für einen Schlaganfall... (ich komme mir schon vor wie ein Hypochonder :-/)

Ja, leider verliere ich auch immer wieder das Vertrauen in das Lebens und die Ängste gewinnen wieder Oberhand. Mist. :-(

 

LG Niesel

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08.03.2018, 11:43 Uhr
Antwort

Eine kleine Randbemerkung

Obwohl das Internet eine grandiose Anzahl an Informationen liefert, ist es meiner Meinung nach gerade in labilen Zeiten nicht immer sinnvoll sich diese auch anzutun, eher im Gegenteil können selbstverordnete Googlepausen sehr hilfreich sein.

;-)

LG Ringelblume

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