Östrogendominanz ja oder nein?

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

08.11.2018 | 16:11 Uhr

Guten Tag

Ich würde gerne folgendes wissen: Ich war beim Frauenarzt um abzuklären, ob ich eine Östrogendominanz habe, resp. in den Wechseljahren bin. Den Bluttest habe ich bei meinem Hausarzt machen lassen, weil ich an Ängsten leide, ich bin übrigens 43. Den Bluttest habe ich am 11 Tag meines Zyklusses gemacht bei meinen Hausarzt, was nach meinen Recherchen nicht ideal war.

Mein Frauenarzt hat sich die Auswertung angesehen und meinte, ich sei nicht in den Wechseljahren und leide nicht an einer Östrogendominanz.

Meine Frage: Eine Freundin von mir meinte nun, dass am 11 Zyklusstag gar nicht festgestellt werden kann, ob man eine Östrogendominanz vorliege, ich hätte dies am 21. Tag untersuchen müssen, seht ihr das auch so?

Meine Werte am 11 Zyklusstag (am 25 Tag bekam ich meine Menstruation):

Estradiol im Serum: 819 pmol/l

(Follikel; 78 - 266 Peak; 480 - 1425 Luteal: 276 – 762)

FSH: 8.0 U/l

(Follikel: 3. 9 -8. 8 Peak: 5. 3 - 15. 1 Luteal: 1. 5 - 5.3)

Progesteron 0.5 nmol

(Follikelphase: 0. 3 - 1. 9 nmol/1 LH-Peak: 1. 2 - 4.1 Lutealphase: 3. 2 - 39. 7 nmol/1)

Vielen herzlichen Dank für eure Antworten.

Liebe Grüsse

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Bisherige Antworten
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08.11.2018, 16:20 Uhr
Antwort

Hallo Niranda, ja es war der falsche ZT:-( aber das Progesteron ist schon sehr wenig.Würde jetzt nochmal einen Test um den 21 ZT machen lassen. Kannst du nicht einen Test beim FA machen lassen?

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08.11.2018, 16:33 Uhr
Antwort

Vielen Dank für deine Antwort.

Sehe ich das richtig, dass auch die Auskunft meines Frauenarztes falsch ist?

Ich werde auf jeden Fall nächsten Monat am 21. Tag den Speicheltest durchführen lassen.

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08.11.2018, 17:03 Uhr
Antwort

Ach du hast einen Speicheltest gemacht,  um das kenne ich mich nicht aus.Hatte einen Bluttest machen lassen.

Aber ansonsten sieht es schon nach WJ aus

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08.11.2018, 17:14 Uhr
Antwort

Ich habe einen bluttest gemacht, nicht speicheltest. ich will aber beim nächsten test einen speicheltest machen lassen.

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08.11.2018, 17:42 Uhr
Antwort

Hallo Niranda!

Ich hab leider nicht viel Zeit weil wir gleich zum Essen ausgehen. Deshalb so kurz wie möglich:

Der Zeitpunkt zu messen war nicht ideal. Ca. am 4. Tag nach Zyklusbeginn misst man das Ö und ca am 21 Tag das P, bei einem Zyklus von 28Tagen.

Bei einemZyklus von 25 Tagen musst du das P dementsprechend früher messen lassen, es soll 7 Tage nach dem Eisprung gemessen werden, wenn der jetzt ca. am 12 Tag war, dann wäre der 19 Tag zum Messen vom P ideal.

Du warst am 11 Tag ca. am Peak, da du ja am 25 schon eine Blutung bekommen hast. Dein P war zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall zu niedrig und du hast verhältnismäßig zum Ö auf jeden Fall eine Ö-Dominanz. Hast du denn Beschwerden? Dein HA und dein FA scheinen sich ja nicht so toll auszukennen, aber das ist leider keine Seltenheit.

Speicheltest ist angeblich sehr unsicher, ich habe mal einen gemacht, da hätte ca recht seltsame Werte.

LG

Toffifee

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09.11.2018, 09:58 Uhr
Antwort

Liebe Toffifee

Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe vor 8 Monaten Angstzustände bekommen, dies vor allem im Zug, irgendwann haben sich die Ängste ausgeweitet (einkaufen, nicht alleine zu Hause sein usw.). Ich bin bereits bei eine Psychologin, die mir bislang schon sehr helfen konnte. Auf meinen Recherchen bin ich eben darauf gestossen, dass man in den Wechseljahren Ängste entwicklen kann. Zudem habe ich Schluckprobleme, Enge im Hals, das Gefühl es stecke was im Hals, dies jedoch nur wenn ich wieder in einem etwas ängstlichen Zustand bin und neu dazugekommen sind Durchschlafprobleme.

Meine Mutter kam mit 41 in die Wechseljahre und ich bin nun 43.

Traurig ist einfach, dass man heut zu Tage sich bei den Ärzten teilweise nicht mehr gut aufgehoben fühlt, man fühlt sich als Massenware, nicht mehr und nicht weniger.

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09.11.2018, 12:27 Uhr
Kommentar

Liebe Niranada!

Ängste kenne ich sehr gut, leider schon seit ich jung war, hatte schon mit 20 die erste Panikattacke,das hatte damals nichts mit Hormonen zu tun. Bei mir wurde es trotz Therapien auch irgendwann so schlimm, dass ich nicht mehr Zugfahren konnte und eigentlich gar nichts mehr machen konnte, da war ich 37 und habe mit AD‘s begonnen, von da an ging es mir viel besser. Jetzt bin ich 53 und hatte vor einem halben Jahr plötzlich unerwartet ein schlimmes Tief, ich vermute hormonbedingt durch die WJ.

Zu mir hat mein FA mit 51, als ich die ersten für mich als solche erkennbaren WJ-Beschwerden hatte, gesagt, ich wäre noch viel zu jung für den Wechsel %), also was soll ich dir sagen.....

Schluckprobleme und Enge im Hals könnten theoretisch mit der Schilddrüse zusammenhängen, ganz viele Frauen in den WJ bekommen Probleme mit der Schilddrüse, sie kann auch derartige Probleme erzeugen (Ängste usw) aber es kann auch sein, dass die Beschwerden überhaupt nicht mit der SD zusammenhängen, die Symptome sind leider sehr ähnlich und vermischen sich. Du solltest auf jeden Fall mal die SD untersuchen lassen, am besten Ultraschall und sämtliche Blutwerte, d.h. Nicht nur TSH sondern auch FT 3, FT 4 und sämtliche Antikörper

LG

Toffifee

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