Beschwerden vor allem erste Zyklushälfte

Kategorie: Frauenheilkunde » Forum Wechseljahre

11.07.2018 | 11:06 Uhr

Liebe Nutzer,

ich werde im August 47 und vor ca. zwei Jahren begannen Beschwerden wie verkürzte Zyklen, extreme Müdigkeit vor Eisprung und damals auch vor Periode. Bis dahin kein PMS. Im letzten Jahr fühle ich mich als hätte ich die schwere Form von "PMS" (allerdings erst ca. ab drittem Zyklustag bis Eisprung). Nach dem Eisprung bin ich meist wie ausgewechselt, erkenne mich mit meinem alten Ich wieder. Davor sehr erschöpft, geistig nicht leistungsfähig, sehr nervös, fast depressiv. 

Meine letzten Blutwerte von Ende Mai vom 5ten Zyklustag:
FSH 6,6 mIE/ml  (3-20)

Progesteron 0,5 ng/ml (0,1-1,1)
17 Beta Östradiol 30 pg/ml (9-221)
Testosteron 0,34 ng/ml (0,15-0,8)
DHEA-S 1,97 µmol/l (1,5 - 7,7)

Ich bin in regelmäßiger gynäkologischer Behandlung, meine Frauenärztin meint, mein Problem wären wohl einfach die Hormonschwankungen.

Was mich vor allem interessiert: was passiert bei mir, dass es einen eklatanten Unterschied gibt dass es mir NACH dem Eisprung besser geht? Das konnte mir noch niemand erklären. 

Ansonsten habe ich vieles abklären lassen, was eine Rolle spielen könnte, meine Schilddrüse ist im Ultraschall unauffällig. Das freie T4befindet sich jedoch immer am unteren Rand der Werte, ft3 aber ok, TSH schwankt zwischen 1 und 2,5 bei den letzten Werten; 

Mein Eisenwert im Blut ist mir zuletzt leicht unter das untere Limit gerutscht, Ferritin ganz ok. Ich hab mir dann den Eisenwert im Vollblut ansehen lassen, das Eisen befindet sich zu 99 % in den Blutzellen und nur zu einem Prozent im Serum.

Ansonsten: 1,79 groß und leider das letzte Jahr laufende Gewichtszunahme bis zuletzt auf 84 kg (trotz sehr gesunder Ernährung und kleinen Portionen - auch mit Ernährungstagebuch kontrolliert).

Danke für Ideen und Tipps!

Sabine

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11.07.2018, 13:24 Uhr
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Liebe Sabine,

ich kenne dieses Phänomen auch! Ich hatte das eine sehr lange Zeit auch ungefähr, als ich in Deinem Alter war (bin jetzt 50, werde 51). Mir ging es direkt nach der Periode sehr schlecht, bei normalen Blutwerten. Auch mir konnte das niemand wirklich erklären. Ein Erklärungsansatz war, dass normalerweise nach der Periodenblutung das Östrogen langsam wieder ansteigt und dies vielleicht in diesen Phasen einfach nicht passiert oder erst verzögert. Aber das hätte man - wie ich finde - auch im Blut sehen können müssen.

Kurz gesagt: Ich kann Dir leider keine befriedigende Antwort und auch nicht wirklich eine Lösung präsentieren. Wollte Dich aber wissen lassen, dass Du mit diesem seltsamen Phänomen nicht allein bist und vor allem, dass das auch wieder verschwindet!

Es geht in den Wechseljahren wirklich auf und ab. Schlechtere Phasen und seltsame Sysmptome kommen und gehen. ES ist gut, dass Du alles hast kontrollieren lassen. Ich kann Dir nur raten, Dich nicht auch noch zusätzlich verrückt zu machen. Nimm so viel Rücksicht auf Dein Befinden wie möglich, dann kommt man da durch.

Ganz liebe Grüße
Elena

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11.07.2018, 14:10 Uhr
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Hallo Elena!

Hast du noch Blutungen oder nicht mehr? Nimmst du irgendwelche Hormone? Hast du psychisch auch stark zu kämpfen gehabt? Ich werde nächste Woche schon 53 und mir geht es seit einiger Zeit psychisch nicht gut. Ich habe noch immer Blutungen, schwächer als früher, stark schwankender Zyklus (mal nach 18, mal nach 29 Tagen). Bei mir ist es die Psyche die spinnt, körperlich habe ich momentan eigentlich keine Probleme. 

Wie lange hat deine schlechte Zeit gedauert?

LG

Toffifee

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11.07.2018, 15:41 Uhr
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Liebe Toffifee,

ich habe noch Blutungen, sogar ziemlich regelmäßig, die aber seit ein paar Jahren anstrengender geworden sind. Auch habe ich jetz oft auch ohne Periode Unterleibsschmerzen, als wenn jeden Moment eine Monsterblutung einsetzt. Ihc hatte von etwa 44 Jahren bis etwa 49 auch starke psychische Beschwerden, Angstzustände, depressive Episoden etc. und hatte damals auch stark abgenommen, weil ich keinen Appetit mehr hatte. Seit ich 49/50 bin, sind es mehr körperliche als psychische Beschwerden, die mich belasten. Gereiztheit und Traurigkeit und wechselnde Stimmungen habe ich aber auch jetzt immer mal, aber nicht mehr die ganz dunklen Täler. Sehe mich da aber noch nicht vöölig über den berg - wer weiß, wie es in den nächsten Jahren weitergeht? Denn ich habe die Menopause ja nicht mal erreicht.

Ich habe damals auch mit Hormonen "experimentiert". Von reiner Progesterongabe bis Kombination von Ö und Prog. war alles dabei. Letztlich hatte es mir nichts gebracht bzw. ich habe mich sogar schlechter gefühlt. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht nochmal einen Versuch wagen würde, sollte es (nochmal) ganz dicke kommen. Im Augenblick ist es mir ohne Hormone noch lieber, da ich so nicht rumzugrübeln brauche, ob mein Befinden vielleicht an einer falschen Dosierung etc. liegen könnte. Ich nehme nichts, also habe ich den "ungetrübten" Blick auf meinen Körper und die Seele. Aber wie gesagt, ich bin keine Gegnerin!

Toffifee, Du schaffst das!

LIebe Grüße,

Elena

 

 

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11.07.2018, 14:34 Uhr
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Liebe Elena,

ich danke dir sehr für deine Info. Es ist schon gut zu wissen dass man nicht alleine ist/war .... denn manchesmal denke ich das kann doch gar nicht sein - bzw. fühle ich mich vor dem Eisprung manchesmal richtig fremd. Hast du Therapieversuche gemacht? Bioident? Pflanzlich? Oder haben sich die Symptome dann einfach wieder verändert?

Leider ist das mit dem Nicht-Verrückt-Machen in der Zeit wo es schlimm ist, nicht so einfach, weil ich mir vom Kopf her noch 100 mal sagen kann, es wird wieder, und das System irgendwie nicht steuerbar ist ... aber ich versuch es weiter!

Lieben Dank!

Sabine

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11.07.2018, 15:49 Uhr
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Liebe Sabine,

meine Therapieversuche habe ich Toffifee etwas weiter oben erläutert, vielleicht magst Du das ja lesen.

Vieles verschwindet auch einfach von selbst wieder, dafür kommen immer mal andere Beschwerden. Es ist ein abwechslungsreiches klimakterisches Event-Programm... ;-)

Ich kann Dich so gut verstehen: Wenn man in diesen bescheuerten und angstmachenden Zuständen steckt und sie dennoch nicht verändern oder willentlich steuern kann, ist man total verzweifelt. Mir ging es genau so. Darüber offen reden hat mir geholfen und manchmal hilft auch nur etwas, das man ja eigentlich gar nicht will: Die aktuelle Situation annehmen, nicht dagegen ankämpfen, wenn es ganz schlimm ist. Ich musste lernen, mir zuzugestehen, dass es mir jetzt gerade halt sehr sehr mies geht und ich nicht sofort die Lösung habe. Ich weiß, es klingt komisch. Man will sein altes Leben zurück und den Horror endlich loswerden. Aber je mehr man dagegen kämpft - und man kämpft damit ja im Grunde gegen sich selbst! - desto schlimmer wird es. So war es halt bei mir.

Liebe Grüße,
Elena

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11.07.2018, 16:19 Uhr
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P.S.: Was natürlich auch wichtig ist: Sich seine Lebensumstände genau anzusehen. Denn die spielen auch eine Rolle. Ist man WIRKLICH zufrieden im Großen und Ganzen? Mit seinem Privatleben? Dem Beruf? Gibt es etwas, das einen zumindest unterschwellig stark belastet? Unverarbeiteter Kummer? Oft ist es eben doch nicht nur der Körper, sondern auch das Leben...

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11.07.2018, 19:06 Uhr
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Hallo Elena!

Danke für deinen Erfahrungsbericht. Genauso wie du es beschreibst ist es gerade bei mir. Die Situation anzunehmen fällt sehr schwer. Und man fragt sich immer wieder, ob die WJ tatsächlich solche Zustände auslösen können oder ob man plem plem wird. Das macht Angst. Aber anscheinend ist es dir genauso ergangen. Mit meinem Leben bin ich ansonsten sehr zufrieden, habe einen lieben Mann, Sohn, einen Hund, Haus mit Garten, alles gut. Da gibt es nichts was ich verändern möchte. Und Kummer von früher hatte ich schon in Therapien aufgearbeitet, bzw. nehme ich schon lange ein Antidepressiva gegen Panikattacken, das mir auch super geholfen hatte. Jetzt bin ich aber depressiv, leide unter Ängsten und Zwängen, habe die seltsamsten Gefühle, die ich oft gar nicht einordnen kann. Im Frühjahr als all meine Beschwerden mit einer Grippe begannen hatte ich auch wochenlang keinen Appetit und habe 5 kg abgenommen. Ich hatte auch starke Schlafstörungen. Seit mein Medikament erhöht wurde habe ich wieder Appetit und ich schlafe auch wieder gut. Aber die Stimmungsschwankungen habe ich trotzdem. Die waren eigentlich schon etwas besser, aber ich hatte viel Stress in letzter Zeit und es ist wieder schlechter geworden. Wenn ich 100 % ig wüsste, dass diese Zustände von den WJ kommen wäre ich schon etwas beruhigt. Aber ich frage mich immer wieder, ob es vielleicht gar nichts damit zu tun hat.

LG

Toffifee

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11.07.2018, 14:57 Uhr
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Hallo Sabine,

herzlich willommen hier. Wie du geschrieben hast haben sich ja deine Zyklen verkürzt. Dafür gibt es 3 Ursachen zu kurze Gelbkörperphase sprich 2. Zyklushälfte ist gestört oder zu kurze Eizellenreifung sprich 1. Zyklushälfte ist gestört oder als 3. Variante in in beiden Zyklushälften läuft es nicht richtig.

Wenn man eine Gelbkörperschwäche hat also 2. Hälfte führt das ziemlich häufig zu PMS. Läuft es bei der Eizellenreifung nicht rund, hat man mehr Beschwerden in der 1. Hälfte.

Diese Verkürzugen sind absolut typisch in den WJ. Man könnte jetzt mal das PG am 21. Tag messen lassen, um zu sehen wie es damit bestellt ist, aber eigentlich ist das nicht nötig. Deine Werte schwanken jetzt eh. Hormonspiegel verändern sich in den WJ täglich teilweise stündlich. Deshalb kann man danach nicht richtig gehen. Es sind Anhaltspunkte.

Die gemessenen Werte sind für den 5 Tag eigentlich normal, aber man weiß halt nicht wie es den ganzen Zyklus über aussieht.

Von daher ist es alles im Wechseljahrenormbereich, kann sich aber auch immer mal wieder verändern.

LG Ringelblume

 

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11.07.2018, 14:59 Uhr
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P.S.

Man könnte evtl. versuchen mit Progesteron das Ganze zu stabilisieren, weiß aber nicht wie deine Einstellung zu Hormonen ist. 

Mir hat es früher gut geholfen.

LG Ringelblume

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12.07.2018, 10:34 Uhr
Antwort

Liebe Sabine, 

Ab 40 war es bei mir auch so. Zuerst war ich zu Zeiten der Mens müde, erschöpft und eher schlecht drauf, ab Eisprung ging es mir trotz PMS besser, da mehr Energie und eher gute Stimmung. Wobei ich kurz vor der Mens oft gereizt war. 

Vor vier Jahren dann (ich war Mitte 40) auf einmal Ängste und komische Gefühle, regelrechte Deprigefühle, in Kombi mit Schlaflosigkeit. Zyklus immer noch recht regelmässig, wenn auch verkürzt, daher hieß es "Sie sind doch noch zu jung f d Wechseljahre".

Seit 2 Jahren hab ich nun chaotische Zyklen, mal lange Pausen, dann wieder kurze Zyklen, es sind definitiv die Wechseljahre, dank Forum und eigener Recherche ist mir das klarer. Die Beschwerden zaubert das Wissen leider auch nicht weg. Aber es beruhigt. Man ist nicht alleine damit. 

Ringelblume hat es ja schon erklärt wie Ovulationsphase und Gelbkörperphase Probleme machen können, wenn das Spiel der Hormone in den Wechseljahren durcheinander kommt.

Ich würde das mit dem Eisen auch beobachten. Ich habe eine Eisenmangelanämie entwickelt und bin gerade dabei aufzufüllen, da ich sehr schlapp war. Ich habe gelesen, dass man bei Ferritin Werten  <15 oft biologisch bedingt kaum mehr aus dem Bett kommt, meiner lag drunter.. Es wirkt dann wie Antriebslosigkeit und Depri, aber man kann gar nicht anders. Ich hoffe, wenn mein Wert steigt, bin ich wieder fitter.

Ich lese gerade viel englische Info aus Großbritannien über die WJ und finde es ganz interessant. Sie diskutieren mehr, was die Abnahme von Östrogen und Progesteron an gesundheitlichen Problemen verursacht. HT wird weniger verteufelt. Außerdem wird offener über die WJ gesprochen, finde ich. 

Hormone habe ich vor 2 Jahren genommen. War hin und hergerissen, konnte mit Progesteron besser schlafen, dann kam aber vieles wieder und ich hatte ständige Blutungen. Ich hätte vlt geduldiger nach der richtigen Dosis suchen sollen, aber meine damalige FÄ war nicht so hilfreich. Mir sind Utrogest und Gynokadin sympathischer als Kombipräparate wie LaFemme, da man sie individueller dosieren kann. Dieser Zyklus, den ich gerade erlebe, hat mich spüren lassen, wie sich Östrogenmangel anfühlt, alle Schleimhäute bei mir sind trocken. Ich habe das Gefühl, auszutrocknen und mir fehlt was. Sehne mich fast nach PMS mit seiner Östrogendominanz. 

Glg Jorinde

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12.07.2018, 11:30 Uhr
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Ach ja, weil du nach Tipps fragtest. Hast du pflanzliche Mittel schon probiert? Zur Zyklus Regulierung wird oft Agnus castus empfohlen, aber mit 47 ist es wahrschl. Fast schon besser Richtung Traubensilberkerze oä zu denken. Die Gewichtsabnahme ist übrigens auch typisch WJ. Machst du Sport? Das hilft mir bei der Nervosität. Glg

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12.07.2018, 13:03 Uhr
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Hallo Jorinde,

kannst du mal die engl. Seiten/Foren nennen in Großbritannien über die WJ/Hormone. Das interessiert mich sehr! LG Marijam

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12.07.2018, 16:49 Uhr
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Liebe Marijam,

ich wollte dir noch schreiben, das ich den Rat bzw. die Erklärungen deiner Ärztin gut finde und dir wünsche, das es schnell stabiler wird.

LG Ringelblume

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12.07.2018, 17:11 Uhr
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Liebe Ringelblume,

das ist lieb das du mir das schreibst, und ich danke dir!Ich bin gerade sehr verzweifelt, weil es mir überhaupt nicht gut damit geht.

Ich traue mir nur nicht das hier schon wieder alles auf zu schreiben,und glaube auch nicht, das das überhaupt noch jmd hören kann/will.

Einen neuen Termin habe ich erst in drei Monaten, und so lange soll ich CMA und Ö durchnehmen.

Gedult ist nicht meine Stärke.:SORRY:

Lieber Gruß Marijam

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12.07.2018, 17:54 Uhr
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Liebe Marijam, wegen der englischen Seiten habe ich dir - mein Gehirn funktioniert im Moment nur halb - weiter oben in dem anderen Thread geantwortet.

Ich dachte auch, dass der Rat deiner Ärztin eigentlich einleuchtet. Letztlich habe ich mir vor zwei Jahren wahrscheinlich auch nichts Gutes getan, dass ich in der HT soviel Hin- und Her hatte, wobei ich finde, dass damals auch meine Ärztin immer wieder sofort zurückruderte statt mit mir einen guten Plan zu entwickeln.

Womit geht es dir denn im Moment nicht so gut?

Ich warte fast sehnsüchtig auf meine  Regelblutung, um mit der HT loszulegen. Gerade frage ich mich, ob ich ausgerechnet jetzt wieder einen langen Zyklus haben werde, wo ich morgen die Hormone nochmal testen lasten wollte, wegen des P-Werts. Wobei das eigentlich auch ein wenig unsinnig ist, aber die Endo wollte einen Vergleichswert haben.

Vom Gefühl her, habe ich zu wenig Östrogen im Moment, bzw. ist mein Körper im Hormonloch. Meine Augen brennen als ob ich in einem Sandsturm bin, alle Schleimhäute trocken, das Gefühl im Kopf, als ob ich irgendwie Matsch in der Birne hätte. Statt PMS fülle ich den BH plötzlich nicht mehr aus. Und ich habe Sorge, dass ich aus diesem  Tal nicht mehr rauskomme...

Sorry, jetzt habe ich gejammert. Aber, liebe Marijam, eigentlich wollte ich dir nahe legen, ruhig zu sagen, wie es dir geht. Viellleicht können wir dich ja auch irgendwie beruhigen oder dir zumindest zuhören hier im Forum. GLG Jorinde

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12.07.2018, 18:24 Uhr
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Liebe jorinde,

hab ganz lieben dank für deine Unterstützung, und das du nachfragst.

ich freue mich schon riesig die Engl. Seiten zu lesen.

Kennst du Menopause Taylor? Sie erzählt bei You Tube über die Menopause, ihre Videos bauen alle aufeinander auf. Ich finde sie einfach himmlisch.

Seit ich das CMA wieder nehme, haben sich Beschwerden wieder eingestellt, die ich länger nicht mehr hatte. Oder vergessen habe?

Seit 21 Tg. nehme ich es, und habe seitdem Hitzewallungen, Herzrythmusstörung, Frieren und -Schweissausbrüche, und langes nachschwitzen nach Anstrengung, Knochen/muskel/ gelenkschmerzen, Rückenschmerz-ziehen als würde die Mens gleich einsetzen(ZKT 34) brennen in einer Brust,BW schmerzen, und ich bin noch sensibler als sonst. Das geht ja alles noch. Am schlimmsten empfinde ich jedoch diese Niedergeschlagenheit und Depression, Ängstlichkeit, Kraftlosigkeit. So das Gefühl, nichts macht wirklich Sinn.

Ich möchte auch meine Periode nicht unterdrücken.

Ich warte jetzt erst mal ab, ob es wieder besser wird. Vielleicht sind das nur Anfangsschwierigkeiten.

Ganz herzlicher Gruß und nochmals danke das du mir geschrieben hast. :IN LOVE:

Marijam

 

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12.07.2018, 18:44 Uhr
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Gerne. Ich schau mir die Youtube Videos an! Danke für den Tipp.

Ich fand Victoria Wood ganz lustig, wie sie auf der Bühne dieses Auf- und Ab der Gefühle darstellte. Da gibt es auch ein Video über Menopause:

https://www.youtube.com/watch?v=k_mWaKoKLo8

(ist halt sehr britisch der Humor).

Ich mache mir wahrscheinlich grade wieder zuviele Hoffnungen auf die HT. Da ist es natürlich wenig erfreulich, wenn Symptome bei HT wiederkommen, aber es ist wahrscheinlich wirklich Geduld angesagt. Das Hin- und Her kenne ich so gut, es macht auch nicht wirklich froh. Mir ging es jetzt 2 Jahre ohne HT zum Teil sehr gut, zum Teil sehr schlecht, ohne HT war bei mir das Gefühl von "weniger Risiko" da, aber auch das Gefühl eines Mangels, weil ich ja so Sachen wie Herzrasen, Schlafstörungen etc. hatte, die auf Dauer auch nicht sehr gesund sind. Und ich fühle mich einfach oft neben der Spur.

Die besagte TV Moderatorin nimmt übrigens Ö-Gel, dann Progesteron (welches war mir nicht klar, aber ich nehme an, eher CMA), weil in UK geben sie auch bei GM Entfernung Progesteron, um jegliches Wachsen der Schleimhaut vorsorglich zu erhüten, dann gibt es eine Art Östriol-Pessar für die Versorgung der Scheiden-Schleimhaut, und Testosteron zur Förderung der Libido. Zuerst dachte ich, meine Güte wieviel Hormone nimmt sie denn, aber ehrlich, wenn sie sich damit besser und einigermaßen normal fühlt, verstehe ich es. Sie hat aber wohl trotzdem auch immer noch zwischendurch Hitze & Co. Aber ganz ohne, wäre es wohl nicht auszuhalten.

GLG Jorinde:IN LOVE:

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12.07.2018, 21:44 Uhr
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Hallo Marijam!

Das tut mir leid, dass es dir so schlecht geht. Ich habe momentan psychisch sehr zu kämpfen, körperlich zur Zeit nicht. Alleine schon das psychische ist schlimm. Ich hatte aber auch schon diverse körperliche Beschwerden, wie starke innere Unruhe, Herzrasen, nervöse Verdauung, nächtliches starkes Schwitzen. Ich weiß nicht ob das alles von der Erhöhung meines AD‘s weggegangen ist, aber denke schon dass das zusammenhängt. Mir ging es ja psychisch auch schon besser, aber es ist dann wieder schlechter geworden. Ich überlege ja auch die ganze Zeit, ob ich hormonell etwas ausprobieren soll, aber wenn ich dann lese, wie manche mit den Hormonen hier zu kämpfen haben denke ich mir dann wieder dass ich mir das sparen kann. Dass Beschwerden zurückkommen, die du schon länger nicht mehr hattest ist sicher sehr unangenehm. Vielleicht verschwinden die aber wieder, wenn du die Hormone längere Zeit einnimmst, vielleicht muss sich alles erst wieder einpendeln? Ich frage mich, ob sich nicht alles auch einpendelt, wenn man nichts nimmt. Die Zeit des Ungleichgewichts müssen wir auf jeden Fall alle durchstehen.

Ich wünsche dir, dass es dir bald besser geht, Ohren steif halten!

LG

Toffifee

 

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12.07.2018, 22:02 Uhr
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Liebe Toffifee,

danke das du mir geschrieben hast. So etwas hilft mir immer sehr.:IN LOVE:

Ich denke auch, das ich mich erst wieder an das CMA gewöhnen muss/möchte. Der Körper und die Seele vergessen eben nichts. Und das hin und her war nicht gut. Das sehe ich ein.

Toffifee, ich wünsche dir auch, das es dir wieder besser geht und du wieder aufatmen kannst... mit oder ohne HET.

Ich drücke dich.

Lieber Gruß von Marijam

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12.07.2018, 22:50 Uhr
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Liebe Jordine,

darf ich Dich fragen was Du sonst gegen die trockenen Schleimhäute machst?Gegen die trockene Scheide nehme ich Multigyn activegel und Sanddornölcreme.Schlimm sind bei mir die Schleimhäute im Gesicht.War ja beim HNO,muss meine Nase pflegen mit Spray.Nehme auch Sanddornölkapseln und auch noch Schüsslersalz.;-)

Hast Du vielleicht sonst noch einen guten Tip?

Herzliche Grüsse von Düsi:KISSING:

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13.07.2018, 10:15 Uhr
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Liebe Düsi, ich nehme Estriol Zäpfchen f d Scheide. Das Estriol wirkt nur lokal, aber es wirkt gut gegen dieses Reizblasengefühl. 

Für die Augen Hyaluron Tropfen. 

Für die Haut nehme ich Parfümfreie Babylotion im Sommer und ansonsten eine hypoallergische Lotion aus der Apotheke. 

Für den Magen Leinsamensud. 

Manchmal trinke ich auch vielleicht zu wenig. Es wir oft besser, wenn ich viel Wasser trinke.

Aber ganz schön viel Machen und Tun, was? Glg Jorinde

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