Leberschäden durch Paracetamol?

Kategorie: Magen-Darm » Expertenrat Leber- und Gallenbeschwerden | Expertenfrage

12.11.2017 | 20:09 Uhr

Guten Abend, 

ich, W20, 170cm groß und 60kg schwer, habe in den letzten Tagen viel Paracetamol zu mir genommen. Ich habe Schmerzen und traue mich nicht zum Arzt. 

Und zwar nahm ich Freitagabend 4000mg Paracetamol in einem relativ kurzen Zeitraum, ca. 3 Stunden. Samstagabend ebenfalls 4000mg innerhalb von ca. 2 Stunden. Heute habe ich 5000mg Paracetamol innerhalb von 30 Minuten genommen. 

Mittlerweile weiß ich, dass es keine gute Idee war aber ich kann aufgrund der Schmerzen nicht schlafen. Ich habe/hatte keine suizidale Absicht. 

Hat meine Leber dadurch schon Schaden genommen? Kann es sein dass ich erst in ein paar Tagen Probleme bekomme?

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Experte-Ohlert
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13.11.2017, 23:24 Uhr
Antwort von Experte-Ohlert


Sehr geehrte Anfragerin,
sehr geehrter Anfrager,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworte. Zunächst aber eine Vorbemerkung: Es erscheint mit wichtig darauf hinzuweisen, dass ich hier natürlich nur ganz allgemein zu den aufgeworfenen Themen Stellung beziehen kann.
Der Komplexität des Krankheitsbildes eines jeden einzelnen Patienten wird eine Stellungnahme im Rahmen einer "Internetkonsultation" sicherlich nicht gerecht.
Bitte verstehen Sie daher meine Ausführungen auch immer nur als "Denkanstoß" für die weiteren Gespräche mit Ihren behandelnden Ärzten.
Es wird letztlich "Bücherwissen" reproduziert und keinerlei individuelle Beratung in Bezug Ihr Krankheitsbild vorgenommen.
Dies wäre nach der Berufsordnung nämlich auch gar nicht zulässig.

Nun aber zu Ihrer Frage:

 Die maximale Tagesdosis Paracetamol wird in der Fachinformation mit 4000 mg angegeben. Ich kann mich aber nicht erinnern, einem Patienten tatsächlich eine solch hohe Dosis angeraten zu haben.

Eine ärztliche Kontrolle vor Ort ist unabdingbar !!!!

 Wie schon oben gesagt, ist dies kein Portal zu individuellen Beratung über das Wesen von Symtomen - 

das gehört in die Hand des Arztes, der Sie vor Ort untersuchungen und beraten kann. Da Ihre Frage aber
genau in diese Richtung zielt, kann ich nur anraten, einen Arzt vor Ort aufzusuchen.

 

 

 

Besten Gruss

Dr. Peter Ohlert

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