Turnsport

Ropeskipping - Fit mit Seilspringen

Viele können sich sicher noch an ihre Kindheit erinnern. Damals war Seilspringen groß in Mode. Lange Zeit vergessen, erlebt es heute ein großes Comeback in der Erwachsenenwelt und heißt im Trendjargon "Ropeskipping". Boxer haben es schon immer gewusst, Sportwissenschaftler zeigen sich begeistert: das ideale Fitnessprogramm für alle.

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Mit Seilspringen oder Ropeskipping kommt der Kreislauf in Schwung!
(c) George Doyle

Ropeskipping ist für alle von 6 bis 80 Jahren geeignet und bei schlechtem Wetter ein idealer Trainingsersatz für Läufer und Radfahrer . Das moderne Hüpfen schult Ausdauer, Kraft und Koordination. Und wer hätte das vermutet: Ropeskipping verbrennt im Vergleich zum Laufen rund dreimal so viele Kalorien, fördert damit effektiv den Fettabbau. Zehn Minuten mit dem Seil sind so effektiv wie 30 Minuten Waldlauf. Regelmäßiges Ropeskipping wirkt sich zudem äußerst positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Zugleich werden Kraftausdauer und Schnellkraft geschult.

Das Training umfasst Arme, Schultergürtel, Rumpf- und Unterkörpermuskulatur. Dank der unterschiedlichen Sprungvarianten wird das Zusammenspiel der Muskelgruppen gefördert. Das beugt nicht nur Verletzungen vor, es unterstützt auch die Zusammenarbeit der Gehirnhälften. Ropeskipping trainiert also nicht nur den Körper, sondern auch den Geist!

Im Gegensatz zu früher gibt es im Fachhandel heute völlig neuartige Seilmaterialien. Mit ihnen sind zahlreiche Trainingsvarianten möglich. Und: Mittlerweile bieten auch viele Fitness- und Sport-Clubs den Trendsport an. Neben dem obligatorischen Seil benötigt der Ropeskipper ein T-Shirt und Shorts sowie, ganz wichtig, stoßdämpfende Sportschuhe - hier sollte man sich im Fachgeschäft beraten lassen. Anfänger suchen sich ein Seil, das bis zu den Achseln reicht, wenn man auf der Seilmitte steht. Später tut es dann auch ein kürzeres Seil.

Einfache Regeln für erfolgreiches Training

Für alle Untrainierten gilt: Nicht gleich losspringen, sonst ist man schon nach einer halben Minute völlig erschöpft. Deshalb erst einmal aufwärmen. Und: Wer mit Spaß und Erfolg trainieren will, sollte das Training in drei Schritten aufbauen.

  1. Am Anfang marschieren und dabei das Seil - auf ein Viertel oder die Hälfte zusammengelegt - abwechselnd mit der rechten und linken Hand in einer Achterschleifen-Bewegung schwingen.
  2. Dann beim Marschieren einmal rechts, einmal links schwingen und einmal springen.
  3. Abschließend abwechselnd je ein bis zwei Minuten springen und gehen. Zum Anfang genügen Trainingseinheiten von dreimal pro Woche je 20 Minuten. Langsam steigern! Wichtig: Die Beine beim Springen lang lassen, auf dem Fußballen landen.

Zum Anfang genügen Trainingseinheiten von dreimal pro Woche je 20 Minuten. Langsam steigern! Wichtig: Die Beine beim Springen lang lassen, auf dem Fußballen landen.

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Letzte Aktualisierung: 05. September 2008

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