Lifeline testet...

Fitbit Flex im Praxischeck

Das kabellose Fitness- und Schlaf-Armband von Fitbit misst die täglichen Bewegungen

Fitbit Flex ist ein Schrittzähler und Aktivitätstracker in Form eines Armbandes des gleichnamigen, US-amerikanischen Herstellers. Es misst die täglichen Schritte und Bewegungen, überwacht den Schlaf und bietet die Möglichkeit, das tägliche Essen und Trinken auszuwerten. Lifeline testet das Fitbit-Flex-Armband in der Redaktions-Praxis.

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Fitbit Flex ist ein Schrittzähler und Aktivitätstracker in Form eines Armbandes.
Lifeline

Produkterklärung des Herstellers

Mit dem Fitbit Flex wird Fitness Teil deines Lifestyles

KABELLOSES AKTIVITÄTS- UND SCHLAFARMBAND

Dieses schmale, modische Armband kannst du rund um die Uhr tragen. Tagsüber zeichnet es Schritte, Strecke und verbrannte Kalorien auf. In der Nacht verfolgt es deinen Schlafrhythmus und morgens weckt es dich geräuschlos auf. Anhand der Lämpchen siehst du, wie nahe du deinem persönlichen Ziel schon gekommen bist. So kannst du dich motivieren, dich zu bewegen und aktiver zu werden.

Jetzt wird ausgepackt

Das Fitbit Flex kommt in einer durchsichtigen länglichen Verpackung aus Kunststoff daher, sieht sehr modisch aus. Das Fitness-Armband selbst ist in zwei Größen enthalten und aus türkisfarbenem Hartgummi. Daneben gibt es ein schwarzes kurzes Kabel zum Einstöpseln in den Rechner und Einklinken des Trackers, der später nach Aufladen im Armband verschwindet und sich über LED-Leuchten bemerkbar macht.  

Das kann das Fitbit Flex:

Mit dem Armband ist es möglich, die täglich zurückgelegten Schritte zu messen. Daraus errechnet die Software aufgrund der eigenen Angaben wie Alter, Größe, Geschlecht, Gewicht und Schrittlänge auf Tagesbasis die zurückgelegte Entfernung, wie viele Kalorien der Träger verbraucht hat und die Zeiten von Aktivität. Wer daneben selbst eingibt, ob er beispielsweise mit dem Rad gefahren ist, wie lange und mit welcher Geschwindigkeit, kann auch das auswerten lassen.

Auch für die Messung des Schlafs lässt sich das Fitbit Flex verwenden. Allerdings muss der Träger den Tracker manuell darauf einstellen. Dazu wechselt man vor dem Einschlafen durch zweimaliges Antippen des Bandes in den Schlafmodus - oder stellt das am Telefon in der dazu gehörenden App ein. Die Qualität des Schlafs wird anhand der Bewegung des Trägers gemessen. Bewegt sich jemand viel, geht das Armband von Leichtschlaf aus, bewegt man sich nicht, wertet das Messgerät dies als Tiefschlaf.

Daneben wird das tägliche Essen und Trinken ausgewertet, allerdings nach eigenen Angaben. Manche Lebensmittel oder Gerichte sind in der dahinter liegenden Datenbank, manche muss der Träger selbst eingeben samt beispielsweise der enthaltenen Kalorien pro hundert Gramm.

Das Flexband kann auch als stiller Wecker eingesetzt werden. Das Armband vibriert dann zu einer zuvor festgelegten Zeit.

So wird das Fitbit Flex bedient:

Zunächst lädt sich der Träger die Fitbit-App herunter - es gibt sie für iOS und Android -, lädt dann das Gerät und synchronisiert zugleich sehr praktisch via Bluetooth 4.0. Wer kein Bluetooth-4.0.-Handy hat, geht den Umweg über den beigelegten USB-Dongle. Dann werden die Daten an den Rechner geschickt und im Dashboard geladen. 

Dann gibt der Träger seine Tagesziele über die App oder das Desktop-Dashboard ein – zum Beispiel statt der voreingestellten 10.000 Schritte als Tagesziel dann 20.000 Schritte. Sobald ein Lämpchen des Fünfer-Lampen-LEDS im Verlauf des Tages leuchtet, sind 20 Prozent des Tagesziels erreicht. Bei zweifachem Drücken auf das Band zeigt das LED den Tagesstand an.

Fitbit Flex im Test

Das Fitbit Flex wurde vier Wochen lang getestet beim Laufen, dem Weg zur Arbeit per Fahrrad, bei der Gartenarbeit (sehr viele Schritte!) und im Alltag.

Positiv: Das überzeugt am Fitbit Flex

Daumen hoch

  • Fitbit motiviert per Mail oder sobald es blinkt und vibriert (etwa bei 10.000 Schritten).

  • Das Armband schmückt und trägt sich unkompliziert.

  • LED-Anzeige im Sensor mit fünf LEDS ist komfortabel - kurz antippen und der Fortschritt wird abhängig vom Tagesziel angezeigt.

  • Prima funktioniert die Alarmfunktion.

  • Bei entsprechender Fütterung mit Daten dürfte eine Diät damit erfolgreich verlaufen.

Negativ: Das könnte am Fitbit Flex verbessert werden

Daumen runter

  • Das Armband wirkt zu schnell gebraucht.

  • Das individuelle Eingeben der Kalorien pro hundert Gramm Lebensmittel oder Essen ist zeitraubend, da wäre eine große Datenbank dahinter hilfreich.

  • Eine Pulsmessung wäre fein.

  • Für Radfahrer ist das Armband schwierig, da diese Bewegung manuell eingegeben werden muss.

  • Ganz exakt sind die Messungen des kleinen Gerätes nicht - es sollen aber auch Tendenzen aufgezeigt werden, so der Hersteller.

Unser Fitbit Flex-Testergebnis

Das Fitbit Flex ist ein kleiner Motivator. Durch das tägliche Feedback fängt jeder automatisch an, jede noch so kleine Strecke zu gehen - zu Faulheit neigende Personen werden damit zu mehr Schritten motiviert und das ist auf jeden Fall gesund. Wenn jemand abnehmen möchte, kann unserer Einschätzung nach das Fitbit Flex der ideale Begleiter sein. Denn durch die Überprüfung der Kalorienmenge kann der Abnehmwillige sofort mit mehr Schritten seinen Kalorienverbrauch etwas erhöhen, allerdings wird er noch einiges in die Datenbank einspeisen müssen - auch das ein Lerneffekt auf dem Weg zur schlankeren Linie.

Für ambitionierte Freizeitsportler wiederum, die ihre Bewegungen ganz genau vermessen möchten, sollte ein solches Gerät in seiner Messung exakter sein und auch die Herzfrequenz oder den Puls überprüfen können. Mit knapp hundert Euro scheint dafür die Fitbit-Wertung fast zu ungenau, aber für alle anderen ist es ein hilfreiches kleines Gadget - möglicherweise auch ein Einsteigermodell wegen seiner einfachen Handhabung.

Technische Daten vom Fitbit Flex

Produkt Fitbit Flex Armband
Anbieter Fitbit Inc. USA
Hersteller Fitbit Inc. USA
Marke Fitbit
Modell Fitbit Flex
CE-Kenn­zeichen R&TTE 1999-CE05
Preis 99 Euro (Stand: Juni 2014)
Leistung (laut Anbieter) Akkulaufzeit fünf Tage
Abmessungen als Armband  13,99 mm breit (2 Größen)
Farben in sieben Farben erhältlich
Zubehör Tracker, Ladekabel, kabelloses USB-Dongle, 2 Armbänder

 

Fitbit Flex im Praxischeck

Autor:
Letzte Aktualisierung: 06. Juni 2014

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