Sport-Trends

Hormonyoga macht nicht nur Frauen fit

Hormonyoga heißt der neue Yogatrend, bei dem nicht nur Fitness und Wohlbefinden profitieren, sondern außerdem typische Frauenbeschwerden gelindert werden.

Mann und Frau beim Yoga
Hormonyoga ist ein ganzheitliches Programm
©iStock.com/hapecharge

Die Brasilianerin Dinah Rodrigeus, Psychologin und Mitglied der International Yoga Teachers Association, hat mit Hormonyoga ein sanftes Allround-Training entwickelt, das die Verbindung von klassischem Yoga und speziellen Atem- und Energietechniken schafft. Seit sechs Jahren findet das dynamische Bewegungskonzept immer mehr Anhänger in Deutschland, darunter vor allem Frauen. Aber auch Männer profitieren vom sanften Training, denn Hormonyoga hilft nicht nur dabei Stress abzubauen und die Lebensenergien fließen zu lassen, sondern unterstützt außerdem die hormonelle Balance.

Neuer Schwung fürs Hormonsystem

Ursprünglich wurde Hormonyoga für die Behandlung von Wechseljahresbeschwerden entwickelt, die auf ein Ungleichgewicht des Hormonhaushalts zurückgehen. Die durchzuführenden Bewegungen sollen das Drüsen- und Hormonsystem anregen, so die Hormonproduktion ankurbeln und dadurch Beschwerden wie Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen lindern. Eine Studie mit yogawilligen Frauen belegt, dass Hormonyoga bei regelmäßigem Training eine echte Alternative zur Hormonersatztherapie sein oder eine solche effektiv unterstützen kann. Männer wiederum können sich mit Übungen, die die Produktion der männlichen Geschlechtshormone anregen, gegen Beschwerden der Midlife-Crisis wappnen.

Trainiert wird eine spezielle Abfolge von Bewegungen, die mit Atemtechniken kombiniert werden. Wie auch bei anderen Yoga-Arten setzt sich das Training aus einzelnen Körperhaltungen zusammen, die, im Gegensatz zum Hatha-Yoga, sehr dynamisch und schnell hintereinander ausgeführt werden und eine direkte Massage der Hormondrüsen bewirken. Die tibetanischen Energietechniken begleiten die Bewegungen und verstärken ihre Wirkung auf die Drüsen. Außerdem werden in entsprechenden Hormonyoga-Kursen und -Workshops gezielte Tipps für eine gesunde Ernährung gegeben, die sich positiv auf die hormonelle Balance auswirken kann.

Hormonyoga ist für Frauen und Männer ab 35 Jahren geeignet. Aber auch schon in früheren Jahren können Frauen mithilfe der energetischen Yoga-Form typische PMS-Beschwerden mildern und Krankheiten wie Osteoporose vorbeugen, die durch einen Hormonmangel bedingt werden. Vorsicht ist bei bestehenden Vorerkrankungen geboten. Wer gesundheitliche Probleme wie etwa hormonbedingte Erkrankungen hat, sollte vor dem Training einen Arzt konsultieren.

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